Neues aus der Obstallee:

Gewobag übernimmt ADO-Wohnungen!

Nicht mehr arg lange wird der Schriftzug die Dachfront an der Obstallee zieren. Denn für die rund 3.400 Wohnungen der ADO BerlInsiders zwischen Magistratsweg und Sandstraße haben die gemeinnützige Wohnungsgesellschaft Gewobag mit der ADO Properties S.A.eine verbindliche Vereinbarung getroffen, über die Re-Kommunalisierung von rund 6.000 Sozialwohnungen in Reinickendorf wie auch die im Staakener Quartier Heerstraße und sichern damit, wie Markus Terboven vom Gewobag Vorstand betont, „bezahlbaren Wohnraum für  mehr als 10.000 weitere Berliner Mieterinnen und Mieter“.

Die Übernahme der insgesamt 70 Gewerbe- und 5.894 Wohneinheiten soll noch im Dezember diesen Jahres erfolgen. Vor allem von Mietervereinen, -gemeinschaften und -verbänden wird – trotz des hohen Kaufpreises von 920 Mio EUR – der Ankauf begrüßt und damit die Erwartung verbunden, dass so in den beiden zusammenhängenden Quartieren auch in Zukunft das Angebot von Wohnraum für durchschnittliche und geringere Einkommen gesichert sein wird. Mehr Info auf der Webseite der Gewobag

 

Viele dieser Mieterorganisationen rufen übrigens auf, am kommenden Donnerstag 3. Oktober zur Demo: Mieten richtig deckeln! ab 13 Uhr vor dem Haus des Lehrers auf dem Alexanderplatz.

Kritik zum Mietendeckel wie auch zum Erwerb der – vor 15 Jahren für weitaus geringeren Erlös privatisierten – ehemaligen GSW-Bestände durch die Gewobag hört man vor allem natürlich von der Opposition im Berliner Abgeordnetenhaus.

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