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Dank in Gold für Nachbarschaftshilfe

Über 100 Tage der Corona-Pandemie haben seit dem letzten März-Drittel gut 30 Freiwillige aus dem Stadtteil und „Umzu“ sich bei Einkäufen, Besorgungen, Begleitungen, Transporten und sogar Reparaturen für zahlreiche Ältere oder Kranke aus den Nachbarschaften genauso engagiert, wie auch für jene, die der Risikogruppe angehören oder für mehrere Tage der Quarantäne unterlagen. Grund genug also um in  den letzten Junitagen ihnen mit einer Veranstaltung auf der Wiese, neben dem Stadtteilzentrum, mit Grillereien und kleinen Präsenten den angemessen in Gold gerahmten Dank für ihr Engagement auszusprechen.

 

Nicht alle haben es rechtzeitig zum „Fototermin“ am 24. Juni geschafft aber sowohl die kleinen Präsente als auch der „Dank in Gold“ mit Zeilen und Bildern von „ihren Kunden der Coronahilfe“ plus Dankeskarte von Bezirksbürgermeister Kleebank haben inzwischen wohl alle nachbarschaftlichen Helfer*innen erreicht.

 

Initiiert aus der Nachbarschaftsgruppe Der Kaffeestaakener wurden mit Unterstützung des Gemeinwesenvereins, des Quartiersmanagements, der Kirchengemeinde u.v.m. in den Aufgängen der Großwohnsiedlung Heerstraße eigens erstellte Infoplakate ausgehangen, die oft mit Erfolg dazu angeregt haben, dass direkt im Haus Hilfesuchende und nachbarschaftliche Helfer* sich finden konnten. Vor allem aber auch über die zentrale und nahezu rund um die Uhr besetzte Hotline entweder Bedarf anmelden oder Hilfe anbieten und in über 200 Fällen zusammengebracht wurden.

Dabei ist die reale Zahl der Einsätze immens höher, denn sowohl die direkte Hilfe von Nachbarn der Etage oder des Hausaufgangs wie auch die vielen „festen Tandems der nachbarschaftlichen Hilfe“ die sich gleich nach den ersten Einsätzen und dem Austausch von Mailadressen oder Handynummern gebildet haben, sind nirgends erfasst.

Sicherlich, die Monate der Corona-Pandemie im Jahr 2020 und der gleichermaßen notwendigen wie auch zielfördernden Einschränkungen bezüglich Kontakte und Bewegungsfreiheit werden uns genau so noch lange im Gedächtnis bleiben, wie auch die zahlreichen Beispiele der uneigennützigen nachbarschaftlichen Hilfe und Unterstützung. Eine gelebte Solidarität, wie sie bislang, nicht nur von Medien, der multikulturell zusammengewürfelten Einwohnerschaft in den „ach so anonymen Betonbauten“ der Großwohnsiedlungen am Stadtrand generell nicht zugetraut wurde.

Das nachbarschaftliche Miteinander in Corona-Zeiten: ein Grund stolz zu sein, noch mehr aber, um die positiven Erfahrungen mitzunehmen in die kommenden Jahre.

zum Nachlesen:
Topthema: Nachbarschaftliche Hilfe (v. 18. März 2020)
Läuft! Nachbarschaftshilfen im Kiez (v. 21. April 2020)

 

Auch im Freien: ohne Registrierung geht derzeit nix

 

noch vor dem „offiziellen Start“ schon mal ’nen Blick auf den Halal- bzw. Haram-Grill

 

Begrüßung und Blick auf die Entwicklung der Corona-Nachbarschaftshilfe in „Heerstraße“ …

 

mit goldene Dankesworte und Fingerzeig auf den Dank aus dem Rathaus – Tom Liebelt, der „Stadtteil-Vorarbeiter“ des Gemeinwesenvereins …

 

mit Blumen für den ehrenamtlich-nachbarschaftlichen Organisator von Hotline und Einsätzen Willi Z.

 

… und unterstützt von QM werden mit Abstand Rahmen verteilt

 

.. und Coronazeiten gerecht „(an)gestoßen statt umärmelt“

 

Steckt im Rahmen und gab es auch extra: Das Dankeschön vom Spandauer Bezirksbürgermeister

 

Nicht alle die das „Danke in Gold“ verdient haben wollten mit auf’s Foto oder waren zeitig da, zum nachmittäglichen Fototermin am 24. Juni auf der „Gemeindewiese“

3 Gedanken zu “Dank in Gold für Nachbarschaftshilfe

  1. ….es ist mir eine Ehre, ein Teil dieser tollen Ehrenamtskollegen/innen zu sein…..

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