Ein weiteres Jahr für Mobilitätshilfedienst des Förderervereins

Mobilitätshilfedienst: Entscheidung auf 2016 vertagt

Dank Mobilitätshelfer dabei, bei der Protestveranstaltung vor einem Jahr
Dank Mobilitätshelfer dabei, bei der Protestveranstaltung vor einem Jahr

Ob aus Einsicht oder wegen fehlender Traute: die Gesundheitsverwaltung des Senats hat zum zweiten Mal die Entscheidung verschoben, welcher Träger den Mobilitätshilfedienst in Spandau zukünftig anbieten darf. Die vielen zufriedenen Kunden des Spandauer Mobilitätshilfediestes des Förderervereins können also erstmal aufatmen: Ihr FOEV-MHD bleibt – voererst.

Viele haben sich für den im Bezirk fest verankerte Dienst des Förderervereins Heerstraße Nord e.V. eingesetzt, der seit 25 Jahren in Spandau sich darum kümmert, dass Menschen mit eingeschränkter Mobilität durch Hilfe und Begleitung auch am alltäglichen und kulturellen Leben „draußen“ teilnehmen können.

Mit der Grundsatzentscheidung der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales nur noch zwölf Mobilitätshilfedienste in Berlin zuzulassen und dabei ohne Berücksichtigung der Verankerung im Bezirk nur Eckdaten zu berücksichtigen, die selbst den Fachleuten unerklärlich blieben, geriet der MHD des Förderervereins in Gefahr.

Den vielfachen Protesten, wie auch dem Einsatz der beiden Spandauer Bundestagsabgeordneten Swen Schulz (SPD) und vor allem von Kai Wegner (CDU) ist es zu verdanken, dass die Entscheidung den Spandauer Mobilitätshilfedienst an einen Reinickendorfer Träger zu vergeben nun schon zum zweiten Mal auf Eis gelegt wurde.

Doch eine endgültige Rettung sieht anders aus: Denn im Jahr 2016 steht turnusmäßig die Vergabe neuer Verträge an und dann wird die Frage der Kriterien für die Beurteilung der bezirklichen Mobilitätshilfedienste wieder auf der Tagesordnung stehen.

Aber ungeachtet davon, gerade für junge Menschen, die aktuell zwischen Schule und Studium oder Beruf noch Zeiten zu überbrücken haben, ist eine Mitarbeit als „Bufdi“ oder „FSJler“ beim Mobilitätshilfedienst äußerst attraktiv.

Kontakt:
Fördererverein Heerstraße Nord e.V.
Birgit Schumacher
Tel. 36 47 94 26
E-Mail: b.schumacher@foev-hn.de

zum nachlesen:
Verlängerung für Mobilitätshilfe (Februar 2013)
Begleiten und begleiten lassen (Mai 2013)
Echte Chance oder Mogelpackung … (August 2013)

 

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