Riesenmikado oder Lattyrinth am Ring?

Auf jeden Fall aber hat man hier dank Streetwork Staaken und dutzenden jungen und älteren Mitbürger*innen aus den Nachbarschaften, wie auch aus verschiedenen Einrichtungen und Treffs, seit gestern Vormittag, auf dem Rasengrün des Gemeinschaftsgartens am Blasewitzer Ring alle bunten Latten hinterm Zaun!  Und die sogar als Gesamtkunstwerk der Zeitgeschichte, vom Leben und Wirken  im Kiez – mit Abstand und doch Gemeinsam – in diesen aktuellen Wochen der Corona-Pandemie.

Manche Anwohner*innen und Schüler*innen aus den Gewobag-Wohnhäusern in der Ostkurve am Blasewitzer Ring, haben sich gestern in aller Herrgottsfrühe auf dem Weg zur Schule oder Arbeit verwundert die noch müden Augen gerieben, wegen dem Gebilde, das quasi über Nacht direkt vor ihrer Haustüre entstanden ist.

 

Der erste und – um Rudelbildung zu vermeiden – auch einzige geladene Gast, Jugendstadtrat Machulik, war schon eingetroffen, als noch letzte Hand angelegt wurde, beim Streichen und Montieren der „Basiskonstruktionen“ für die verschlungene Installation der sechzig langen Latten, die zuvor von Kindern, Jugendlichen, jungen und schon gestandenen Erwachsenen aber auch von Senioren z.B. aus dem Hanßke-Wohnheim am Seeburger Weg, in kreativem Homework bunt verziert worden sind.

 

Ein tolles Projekt von Streetwork Staaken und Staakkato Kinder und Jugend e..V. und den jungen Leuten vom Jungs- bzw. Mädchentreff sowie von zahlreichen Familien und Nachbarn aus dem weiten Rund der Großwohnsiedlung Heerstraße: die mit Ihren Werken, mit Fotos und Sprüchen zeigen, dass man auch in Zeiten der Einschränkungen von Kontakt und Bewegungsfreiheiten. nicht nur virtuell und digital, durchaus auch gemeinsam großes Schaffen kann.

 

Ein Ausflug in den Nordostrand des Quartiers, zum Gemeinschaftsgarten vor den Hausaufgängen Blasewitzer Ring 26-34 lohnt sich auf jeden Fall.

zum Nachlesen über das Projekt:
Im Kiez in Arbeit: Coronazeit am Stiel (28. April 2020)
Lange Latten für einander miteinander (17. April 20)

 

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