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Der Quartiersrat am Dienstag 18.2. im Stadtteilzentrum:

Einstimmig für Fest & Jugendarbeit

Neben einem ausführlichen Bericht zum aktuellen Stand des Stadtumbaus im Fördergebiet Brunsbütteler Damm – Heerstraße standen zwei Entscheidungen der Projektfinanzierung zur Programmplanung 2020 im Mittelpunkt der Februar-Tagung des Quartiersrates im QM-Gebiet Heerstraße: Der Soziale Stadt-Zuschuss für die kommenden Sommerfeste im Stadtteil von 2020-22 und die strukturfördernde Jugendarbeit u.a. mit den weitestgehend selbstorganisierten Jungs- bzw. Mädchentreff und dem lokalen Peer-Netzwerk der Aktivierung und Stärkung von Selbsthilfe.

Beide Projekte, sowohl das alljährliche von allen Einrichtungen, Akteuren, Gruppen und Initiativen des Stadtteils getragene Sommerfest, wie auch die Geschlechter und Altersgruppen differenzierende Jugendarbeit von Staakkato Kinder und Jugend e.V. standen schon bei vorherigen QR-Sitzungen zum Thema Planung der Förderung aus dem Projektfonds 2020 zur Beratung und fanden daher schon nach weiteren Erläuterungen und kurzer Diskussion die volle Zustimmung des Quartiersrats der Anwohner*innen und Akteure.

Zum TO 1 der Quartiersratsitzung vom 18. Februar, dem Bericht über die abgeschlossenen, laufenden und in Kürze geplanten Stadtumbau-Projekte wird in der kommenden Woche auf staaken.info zu lesen sein.

Zur Förderung der Hardware von Ständen, Bühne und Bühnentechnik und zur Erhöhung des Zuschusses von vier- auf fünftausend EUR für die kommenden Stadtteilfeste, brauchte es auch nicht viele Argumente. Denn jede(r) der/die ein mal dabei war ist klar, diese Staakener Sommerfeste im Quartier Heerstraße sind fundamental wichtig für das funktionieren und „weiter wie auch enger knüpfen des Netzes“ der Zusammenarbeit der verschiedenen Einrichtungen und Akteure in der Großwohnsiedlung und drumherum.
siehe: • Aktiv, Bunt, Fröhlich … (Sept. 2019) • Vielfalt an Ständen & Stationen (Juni 2018)

 

Der Bedarf im Stadtteil an Angeboten und Aktionen zur Erhöhungen von Sozialkompetenz, zur Werte- und Demokratieentwicklung und für eine Förderung von jungen Leuten zur Orientierung in Schule und Gesellschaft zu einem selbstbewussten und selbstständigen Handeln ist groß.

 

Groß und großartig auch die vielfältigen Aktionen, Ideen und Projekte, die bislang im Rahmen der „geschlechterdifferenzierten Jugendarbeit“ von Staakkato ob im Rahmen des „Jungs-“ oder des „Mädchentreffs“, beim Aufbau des lokalen Peer-Netzes der Kommunikation und Unterstützung auf gleicher Augenhöhe, mit selbstorganisierten und eigenständig akquirierten Fördermitteln für Ausbauten der Treffs – wie oben des Mädchentreffs Staachelbeere am Ring, für Veranstaltungen, Ausflüge und sogar für internationale Jugendaustauschtreffs …

Wie ganz aktuell in diesen Tagen, wo junge Leute aus dem Kiez in Island weilen, nachdem sie erfolgreich die notwendigen EFRE-Mittel beantragt und bewilligt bekamen, für gegenseitige und gut vorbereitete Austauschbesuche mit Jugendlichen aus Island und Rumänien.

Es wurde viel erreicht, nicht nur an sozialem Handeln für die eigenen Interessen sondern auch beim (ehrenamtlichen) Einbringen in den Stadtteil, beim Stadtteilfest oder dem Weltspieltag, im Gemeinschaftsgarten oder im Rahmen der JuMi-Lotsen wie auch beim Zukunft gestalten im Parkrat für den Jonny K. Aktivpark  …

An einem aber mangelt es: an den notwendigen Räumen und das ganz besonders seit dem Sommer 2019, nach dem mehrere Wassereinbrüche – leider nicht nur der Versorgungs- sondern ganz ekelhaft der Entsorgungsstränge – am Blasewitzer Ring 18 den „Jungstreff“ unter Wasser und Fäkalien setzten und so auf eine, nicht nur für junge Leute, lange Sicht dauerhaft „kontaminiert“ haben. (siehe oben vorher und ganz unten nachher)

Der Mädchentreff am Blasewitzer Ring 28 wird dankenswerter Weise von der Gewobag an drei Nachmittagen kostenlos zur Verfügung gestellt, muss aber auch mit anderen Nutzern geteilt werden und seit Juli 2019 sind die Staakkato-Streetworker*innen und Peers des Projekts mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen ganz oft imm Stadtteil unterwegs um für ihre Austausch-, Beratungs- und Freizeitrunden „Unterschlipf“ zu finden im Jugendzentrum Steig. im KiK oder im Altarraum im Stadtteilzentrum an der Obstallee.

Daher stehen für den Rest des Jahres 2020 erstmal „nur“ 30.000 EUR fast ausschließlich nur für die Honorare der pädagogisch-fachlichen Anleitung, Begleitung und Unterstützung und vorerst noch keine Raum- und kaum Sachkosten für das Projekt an.

 

 

Nachstehend Bilder vom Jungstreff unter Wasser + Sch….

 

 

 

 

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