Paarweise: Kästner & Ringelnatz

Erich Kästners Sachliche Romanze von dem Paar, das „Als sie einander acht Jahr kannten (und man darf sagen, sie kannten sich gut), kam ihre Liebe plötzlich abhanden …“ trifft am kommenden Sonnabend ganz bestimmt auch auf den berühmten Liebesschwur von Joachim Ringelnatz: „Ich hab dich lieb, Ich würd dir ohne Bedenken eine Kachel aus meinem Ofen schenken„, wenn Bernd-Michael Schneider ein heiteres literarisches Nachmittagsprogramm bietet, mit Texten über die Zweisamkeit, im Kulturzentrum Staaken.

Obwohl beide ab Ende der zwanziger Jahre in Berlin lebten, arbeiteten und dabei durchaus auch oft in ganz ähnlichen Kreisen sich bewegten, so sind sich Joachim Ringelnatz (1883-1934) und Erich Kästner (1899-1974) nie begegnet. Umso spannender, was „der poetische Physiotherapeut“ Bernd-Michael Schneider, nach seinem Ringelnatz-Programm aus dem letzten Jahr (siehe Viel Schmatz von Ringelnatz) so alles an Versen und Texten über das „Paar werden“ und „Paar sein“ zusammengestellt hat, aus den zahlreichen Werken der beiden Dichter und Autoren.

 

Paarweise …
erst ist man Paar, dann ist man weise“
Bernd-Michael Schneiders heiteres literarisches Programm, mit Texten von Erich Kästner u. Joachim Ringelnatz
Samstag 9. März 15.30 Uhr
Eintritt 10 Euro – Einlass ab 15 Uhr
Kulturzentrum Staaken
Sandstr. 41 | M37, M+X49, 131

 

Eine Veranstaltung des AWO-Kreisverbandes Spandau.
Anmeldung + Kartenreservierung bei der
AWO Spandau Tel: 565 99 00 31 oder im
Kulturzentrum Staaken Tel: 36 43 51 43

 

Die Abbildungen ganz oben: Ausschnitt aus dem Titel des 1929 bei Ernst Rowohlt Berlin erschienenen Buchs von Joachim Ringelnatz „Flugzeuggedanken“ sowie ein Ausschnitt eines bei Wikimedia gefundenen Fotos von paulae – Lizenz Creative Commons – des Wandbildes an der Kästner-Passage in der Dresdener Neustadt.

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