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Handlungskonzept 2013-15 setzt Schwerpunkte im Quartier

Bildung, Umfeld, Nachbarschaft

Abb_IHEK13_grDas neue Handlungs- und Entwicklungskonzept ist für die kommenden zwei Jahre  Basis für die Arbeit von Quartiersmanagement und die Entscheidungen über Projektförderungen im Quartiersrat der Großsiedlung Heerstraße. Schon auf dem Stadtteilfest am Stand vom Quartiersmanagement  war es im Mittelpunkt vieler Gespräche und ist nun  zum download auf staaken.info erhältlich. 

Ende Juni wurde das vom Quartiersmanagement erarbeitete „Integrierte Handlungs- und Entwicklungskonzept“ – IHEK 2013-15″ für das Quartier „Heerstraße“ im Spandauer Ortsteil Staaken vom Bezirksamt ohne Änderungen oder Zusätze angenommen. Eine wesentliche Grundlage für die wurde schon im November 2012 bei der letzten Quartiersversammlung gelegt, als neben der Zusammensetzung des derzeitigen Quartiersrats auch die künftige Schwerpunktsetzung auf der Tagesordnung stand. Die drei großen Handlungsfelder „Bildung, Ausbildung, Jugend“, „Wohnumfeld“ und „Nachbarschaftliches Zusammenwirken“ wurden dort von Bewohner/innen und Akteuren aus den Einrichtungen als vorrangig hervorgehoben.

Diese Schwerpunktsetzung findet sich natürlich auch in dem über zwanzig Seiten starken IHEK, das vor allem gründliche Analysen der sozialen Struktur, der Einrichtungen und Angebote sowie des Handlungsbedarfs enthält. Denn letztlich soll ja mit dem beschlossenen Konzept die Grundlage für die Entwicklungen von Projektideen und für die Entscheidungen über die Vergabe von Fördermitteln von EU. Bund und Land Berlin im Rahmen der „Zukunftsinitiative Stadtteil“ Teilprogramm Soziale Stadt bis einschließlich 2015 gegeben werden.

Das hat sich schon in den Themen und Entscheidungen der letzten Quartiersratsitzung im August gezeigt.
Hier wurden u.a. die Vorschläge diskutiert der Gruppe F Landschaftsplaner für die weitere Umgestaltung des Areals entlang des Fußwegs zwischen Staaken-Center und Blasewitzer Ring  zum „Park der Kulturen, Generationengarten“ wo – mit einem gehörigen Zuschuss der GSW als Eigentümerin der Grundstücke – nun endlich auch die „Sandwüste“ belebt und begrünt werden soll. (Gute Plätze – Schlechte Plätze I-III)
In erster Linie aber soll hier vorerst die Beleuchtung der Wege und Zugänge verbessert werden.
Wie schon auf dem Stadtteilfest  können die Vorschläge im Büro des Quartiersmanagements eingesehen werden.
(dienstags 14 -17 Uhr oder nach Vereinbarung Tel. 617 400 77)

Auf dieser ersten Sitzung nach den Sommerferien wurde auch beschlossen, dass zwei Projektideen weiterverfolgt werden und im Auswahlverfahren Träger zur Realisierung gesucht sowie Fördermittel zur Verfügung gestellt werden sollen:
• Eine Frauenbildungs- und Handarbeitswerkstatt soll aufgebaut werden und Angebote ergänzen, die vor allem Frauen,  z.B. in Mutterschafts- und Erziehungspausen, auf dem Weg in die Berufstätigkeit unterstützen sollen;
• In zweiten Projekt soll der nachbarschaftliche Zusammenhalt  über die Förderung von Hausgemeinschaften gestärkt werden.

Gerade angesichts des weiterhin, entgegen dem Berliner Trend, gestiegenen überproportional hohen Anteil von Transferempfängern im Quartier sind die  breit angelegten Maßnahmen im Rahmen des Quartiersverfahrens, zur Förderung von bedarfsgerechten Angeboten und Unterstützung der Einrichtungen wie Schulen, Kitas und Vereine im Stadtteil wichtiger denn je.

Abb_IHEK13_KopfBüro des Quartiersmanagements
Blasewitzer Ring 32,
Tel. 617 400 77

Zum Handlungskonzept download:
„Integriertes Handlungs- und Entwicklungskonzept 2013-15“

Eine Druckversion wird derzeit vorbereitet.

 

Entwürfe „Spiellandschaft Obstallee“

der Gruppe F Landschaftsplaner sind einzusehen im Büro des Quartiersmanagements

Park_EntwurfTeil1

 

 

 

 

Park_EntwurfTeil2

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