Mieterversammlung für die Alt&Kelber Wohnungen vom 6.7.

Versammlung zeigt: Beirat wäre sinnvoll

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Der Geschäftsführer Häberlein der Verwaltung Alt & Kelber stellt sich den Fragen und der Kritik der Mieter/innen

Dienstag 6.7. um 18 Uhr im Saal des Jugendzentrums Geschwister-Scholl-Haus: kaum ein freier Platz war noch übrig, bei der Mieterversammlung zu der neben den ehemaligen Mieterbeiräten Herr Hartwich und Frau Gottschalk auch der Mitbewohner und BVV-Abgeordnete Christian Haß eingeladen hatten. Keine leichte Position für die Vertreter/innen der Hausverwaltung Alt & Kelber, denn die Liste der Fragen und Kritikpunkte reichte von Erreichbarkeit und Mieternähe über mangelhafte Sauberkeit, ungenügendem Winterdienst bis zu Problemen mit den Kabelanschlüssen oder Instandhaltungsdefiziten.  Aber, so Herr Häberlein der als Geschäftsführer der Hausverwaltung eigens von Frankfurt angereist war, kann niemand Alt & Kelber, die die Einheiten erst seit knapp zwei Jahren betreuen, für Altlasten wie z.B. jahrzehntelanges ignorieren von notwendigen Reparaturen oder Malerarbeiten verantwortlich machen.  Entsprechendes gälte für den heutigen Eigentümer den holländischen „Real Invest Fonds“, mit dem es  eine Planung gäbe um, je nach Dringlichkeit,  Zug um Zug den Instandhaltungsstau abzubauen. Und letztlich würde auch eine Verstärkung der Reinigungs-, Hausmeister- oder Sicherheitsdienste vor allem über die Betriebskostenabrechnungen die Belastungen für die Mieter erhöhen. Den zahlreichen von den anwesenden Mieter/innen vorgetragenen Klagen bezüglich der Erreichbarkeit der Verwaltung, der Haustechniker oder des Reinigungsdienstes vor Ort sowie von nicht oder erst nach mehreren Nachfragen erledigten Arbeiten konnte naturgemäß bei so einer großen Runde nur unbefriedigende Antworten gegeben werden. Gleiches gilt für die Unzufriedenheit mit den vermeintlich erledigten Kabelanschlüssen für die Wohnungen oder den unterbrochenen Arbeiten zur Wärmedämmung am Pillnitzer Weg 37-41 (siehe unser Beitrag). Deutlich wurde aber von vielen Seiten betont, dass zu den Zeiten, als es noch einen Mieterbeirat gab, die Kommunikation mit der Verwaltung und eine konfliktärmere Beseitigung von Mängeln und Problemen eher möglich war.

Als Fazit bleibt zu hoffen, dass im beiderseitigen Interesse gemeinsam Wege gefunden werden um wieder einen Mieterbeirat für den Siedlungsteil zu etablieren.

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