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Die 3. Spandauer Ehrenamtsbörse vom 21. Mai in der Altstadt:

“Staakener Halbrund” auf dem Markt

Trotz Starkwind und ein bisschen Regen, ein eindeutiges Resumee: Besuch, Interesse und Stimmung gut, bei der 3. Spandauer Ehrenamtsbörse am vergangenen Samstag auf dem Marktplatz. Und das obwohl sich das Bezirksamt und deren Amtsträger:innen und die Abteilungen / Büros mit Schnittstellen zu den ehrenamtlichen Tätigkeitsbereichen eher rar gemacht haben, bei dem von der Freiwilligenagentur Die Spandauer perfekt auf die Standbeine gestellten “Markt des ehrenamtlichen Engagements”: (jetzt mit vielen Fotos in der Galerie von www.die-spandauer.de und nach weiterlesen)

Mit dabei, an vier Ständen, als “Staakener Halbrund“:FAK-Staaken mit  Pi8youth, Pi8mobil und Pi8café der Ev. KirchengemeindeFördererverein Heerstraße Nord mit foev inklusiv, dem Mobilitätshilfedienst und der Aufsuchenden SeniorenarbeitGemeinwesenverein H-N plus Quartiersmanagement + Quartiersrat • Jugend- u. Schulsanitäter:innen aus dem Haus am Cosmarweg und last but not least • Jonas Haus der Stiftung Jona aus Alt-Staaken.

Nach der 1. Ehrenamtsbörse vor zwei Jahren, am 22. Februar im Foyer und Sitzungssaal des Spandauer Rathauses ( s. Superschau für Ehrenamt und Engagement) und dem coronabedingt dezentralen Spandauer Ehrenamtstag am 11. September 2021 (s. “… wie ein kleine Stadtteilfest” v. 17.9.21) konnten in diesem Jahr wieder mitten in der Altstadt Einrichtungen, Gruppen, Vereine und Träger aus allen Spandauer Ortsteilen an 30 Ständen auf dem Marktplatz zusammenkommen, um all die Möglichkeiten zu präsentieren, des freiwilligen und ehrenamtlichen Engagements in der Havelstadt.

Mit den 30 Ständen für 30 Organisationen hat es leider nicht ganz geklappt, denn noch vor dem “Börsenstart” wurden drei Stände ganz heftig “vom Winde verweht”. Aber schnell konnte hie und da enger zusammengerückt werden, so dass auch die drei “Sturmgeschädigten”  jeweils einen (Teil-)Platz unter einem Marktstanddach gefunden haben.

Ab und an mal ein paar Regentropfen, ab und an mal eine “steife Brise”, die Info-Flyer, Plakate und sonstige Utensilien von dem einen oder anderen Stand über den Marktplatz getragen haben, die gegenseitige Hilfe  beim schnellen Abdecken der Tische und Einsammeln der herumfliegenden Materialien war an allen Ständen und “Standorten” auf dem Markt groß und großartig.

Kurz: Stimmung rundum gut und gut bzw. dem Wetter angemessen war das Interesse der Spandauer Ehrenamtsmarkt-Besucher:innen am vergangenen Samstag. Auch “Bezirksprominenz” aus der Politik wurde gesehen, wie der Ex-Bürgermeister und jetzige Bundestagsabgeordneter Helmut Kleebank, der Ex-Stadtrat und Mitglied des Abgeordnetenhauses Stephan Machulik (beide SPD) und das Ex-BVV Mitglied und jetzt im Abgeordnetenhaus Sprecherin für Aus- und Weiterbildung, Sebahat Atli (SPD). 

Mal von mehreren Bezirksverordneten und dem Bezirksstadtrat für Jugend und Gesundheit Oliver Gellert (Grüne) oder der BVV-Vorsteherin Ina Bittroff (SPD) abgesehen, konnten aktuelle Amtsträger:innen, Beauftragte, Abteilungs- und Büroleitungen aus dem Spandauer Rathaus kaum an den Marktständen vor Ort  gesichtet werden. 

Inwiefern das die “Sonntagsreden” über die Hochachtung für das Ehrenamt – wie z.B. in der Pressemitteilung des Bezirks vom 17.5. (!) „Teilhabe, soziales Engagement und Unterstützung im Ehrenamt sind auch in unserem Bezirk unerlässliche Grundpfeiler für den sozialen Zusammenhalt. Das wollen wir pflegen, ausbauen und vor allem fördern.”  – glaubhaft macht kann man sich tüchtig streiten.

Auf jeden Fall aber ist auch von einigen Kolleg:innen an den Ständen der Ehrenamtsbörse bemängelt worden, dass es keinen Stand des Bezirksamtes gegeben hat. Obwohl doch von Integrationsmanagement oder den “Ehrenamtsbüro” über die Koordinierungsstellen für Spandau inklusiv oder für die Bürger:innenbeteiligung, wie auch für die Beauftragten für Senioren und Behinderte, für Integration oder Gleichstellung … eine Menge an konkreten Berührungspunkten vorhanden sind, zu dem vielfältigen ehrenamtlichen Engagement im Bezirk.

Und außerdem: Wie verträgt sich das “ausbauen, pflegen und vor allem fördern” wollen, mit dem Umstand, dass die Vereine, Gruppen, Einrichtungen die Leihgebühr für die Marktstände zur Präsentation der Vielfalt des Ehrenamtes im Bezirk selbst bezahlen mussten? Ist es so schlimm mit der “Haushaltssperre”, dass noch nicht einmal schlappe 1,200 EUR  für alle Stände aus dem Bezirkstopf aufgewendet werden konnten, geschweige denn Mittel für mehr Werbung für die Spandauer Ehrenamtsbörse?

Es wäre schön, wenn das bis zur Ehrenamtsbörse im kommenden Jahr von Bezirksseite zufriedenstellender geregelt werden kann.

Nachfolgend noch ein paar Fotos vom “Staakener Halbrund”, bei dem nicht nur viele Kontakte geknüpft und in Gesprächen vertieft wurden, sondern auch so manche Darbietungen und Aktivitäten geboten wurden:

 

Tierisch gute Laune am Stand des Förderervereins

 

Mit den ersten Sonnenstrahlen begehrt: Eiskaffee zum Talk bei Pi8+FAK Staaken

 

Viel beachtet, bestaunt und beklatscht der “Tanz auf dem Pflaster” aus dem selbstverwalteten Jugendclub Pi8youth

 

Informationen und Austausch bei Gemeinwesenverein, QM und den “jungen Sanis” vom Comarweg

 

Eine besonders windanfällige Lage hatte Jonas Haus mit dem Glücksrad am “Ostende” des Staakener Halbrunds

 

Startbereit zur Rundfahrt – das Pi8mobil mit Sebahat Atli am Steuer

 

Rettungsmaßnahmen von den Jugend- & Schulsanitäter:innen vorgeführt

 

und – unter deren Anleitung – auch zum Mit- und Selbermachen

 

Nicht unbedingt “beschlussfähig” aber doch gut vertreten, Quartiersrät:innen aus der Staakener Großwohnsiedlung

 

Ein ruhiges Plätzchen im “Redemobil” der aufsuchenden Seniorenarbeit vom FÖV

 

Expertinnentalk zwischen Alt- und Neustaaken

 

Wer von den Beiden muss 30 x Gedrückt werden?

 

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