Im Lockdown zwischen den Jahren: "Zeit zum Reden" trifft "Offene Ohren"

Gegen die Einsamkeit in der Großsiedlung

Gegen die Anonymität, Isolation und Einsamkeit in den Nachbarschaften der Großwohnsiedlung gibt es eine Menge an Angeboten. Aktionen, Projekte und Initiativen, in vielen Einrichtungen, sehr oft auch initiiert und finanziert aus den QM-Fonds des Städtebauförderungsprogramms Sozialer Zusammenhalt. Aber wenn die coronabedingten Kontaktbeschränkungen und Schließzeiten von Einrichtungen wie auch Gastronomie auf Weihnachtsfeiertage und Jahreswende treffen. dann kann das Alleinsein zur Qual werden. All jenen bietet eine breite Initiative aus dem Quartier Heerstraße eine Reihe von Begegnungen „zwischen den Jahren“ in „freien Räumen“ zum Austausch über Bedarfe, Wünsche und Ideen gegen die Einsamkeit.

 

Kurzfristig und relativ spontan haben sich einige Träger und Einrichtungen auf der November-Stadtteilkonferenz von Heerstraße dazu entschlossen, in den letzten Tagen des Jahres, von Weihnachten bis inklusive der ersten Januarwoche 2021, trotz Urlaubs- und Schließzeiten eine Reihe von Gelegenheiten zu schaffen, für Begegnungen und Gespräche real und vor Ort – aber auch für einen Austausch via Telefon – für Jung und Alt, die alleinstehend sind oder sich einsam fühlen wie auch für jene, denen die“Decke auf den Kopf“ zu fallen droht.

Dafür konnten vom 26. Dezember bis 8. Januar zwölf Termine und Angebote in  „freien Räumen“ im Quartier gewonnen werden, in denen – natürlich nur unter strenger Einhaltung der jeweils vor Ort gebotenen Regeln und Konzepte, für Abstand, Hygiene. Anzahl und Dokumentation der teilnehmenden Gäste – man in lockerer Runde sich austauschen und verständigen kann und dabei vielleicht auch eine Reihe von Ideen und Vorschläge entstehen, was und wie man der Anonymität und Isolation in den dicht bewohnten Hochhäusern und Häuserzeilen der Großwohnsiedlung entgegen wirken kann. 

WICHTIG: Die Platzkapazität ist je nach den Raumgrößen beschränkt – daher ist eine vorherige Anmeldung per Tel. oder Mail sehr zu empfehlen! Aber natürlich kann man auch kurzfristig vor dem gewünschten Treffen unter den angegebenen Nummern anrufen und abfragen ob noch Plätze frei sind.
Anmeldungen bei den jeweils angegebenen Kontakten – aber auch via Kommentar zu dem Artikel oder über die Emailadresse mail@staaken.info – die Meldungen werden entsprechend weitergereicht und sie erhalten dann eine Bestätigung.
Und nicht vergessen: die Angebot wenden sich an  ALLE mit Bedarf an Austausch in den Lockdown-Zeiten auch dann, wenn das Angebot z.B. in einem Familientreff oder in den Räumen der Kirchengemeinde stattfindet.
Auf jeden Fall aber: zu Ihrem und zu dem Schutz der Einlader*innen ist Abstand + Maske + Liste + Lüften dringend erforderlich – egal wie kalt es draußen ist.

zum download – ausdrucken, aufhängen, verteilen:
Plakat  Zeit zum Reden gegen Einsamkeit (Dez. 2020-Jan 2021)

 

Die Beteiligten an der Entstehung, Entwicklung und Realisierung der Initiative „Zeit zum Reden gegen Einsamkeit“ in der Großwohnsiedlung und zu Zeiten der Corona-Pandemie:
Evangelische Kirchengemeinde zu Staaken, Fördererverein Heerstraße Nord e.V., Gemeinwesenverein Heerstraße Nord e.V. mit Stadtteilzentrum, den zwei Familienzentren und dem Team vom QM Heerstraße, der Nachbarschaftstreff Die Kaffeestaakener, die Offene Familienwohnung von casablanca gGmbH, das Pilotprojekt Kita-Sozialarbeit, Staakkato Kinder und Jugend e.V. sowie Ehrenamtliche aus dem Stadtteil

 

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