Bald Schafe auf den Staakener Feldern

Bald ist das Quartier Heeerstraße noch mehr eine Großwohnsiedlung zwischen Schafen, Rindern und Büffeln. Nach den Grünflächen am Hahneberg und der Orchideenwiese am östlichen Egelpfuhl wurde nun auch als gemeinschaftliches Projekt vom Straßen- und Grünflächenamt in Zusammenarbeit mit dem Umwelt- und Naturschutzamt sowie dem Landschaftspflegeverband Spandau e.V. beschlossen, sich mit einem Beweidungsprojekt der Aufwertung der Staakener Felder zu widmen, zwischen Stieglakebecken am Bullengraben und Cosmarweg bzw.Heerstraße.

Zu den geplanten Maßnahmen gehören der Einbau von Zäunen zur Beweidung und die Ertüchtigung von Wegeverbindungen auf einer 2,5 Hektar großen Wiese. Die Auszubildenden des Straßen- und Grünflächenamtes werden die neuen Wege anlegen. Die Verbesserungsmaßnahmen werden aus Mitteln des Straßen- und Grünflächenamtes finanziert.

Die eingezäunten Flächen bleiben für Erholungssuchende zugänglich. Nur während der temporären Beweidung mit Schafen werden die Zäune kurzzeitig geschlossen.

Ziel der Beweidung ist nicht nur eine „naturnah-belebte“ Erholung für die Anwohner. Die Beweidung mit Schafen ist auch für die Lebenswelt auf der Wiese an der Stieglake die schonenste Form der Pflege. Weitere Schritte zur Verbesserung des Naturhaushalts sind vorgesehen. So soll zukünftig geeigneter Unterschlupf für Kleintiere wie z. B. dem Igel auf der Wiese geschaffen werden und auch die Amphibien des Stieglakebeckens sollen sichere Verstecke zur Überwinterung vorfinden.

Bezirksstadtrat Frank Bewig führt aus: „Die Pflege von Grünflächen durch Beweidung ist ökologisch wertvoll und ökonomisch sinnvoll. Darüber hinaus bietet sie für die „großen und kleinen Spandauer“ interessante „Begegnungen“ im Grünen! Der Bezirk Spandau ermöglicht bereits während der Arbeiten zur Herstellung der Weidefläche ein Beweidungserlebnis. Mein Dank geht an den pflegenden Schäfer, der zum Auftakt seine Herde schon einmal „vorkosten“ lässt!“

 

  1. Beweidung des Staakener Feldes

    Jede Investition ins Grüne ist für die Bürger zweifellos ein Gewinn.
    Die Idee der Beweidung grundsätzlich gut, aber Ihre Planung, Herr Berwig, mehr als dürftig!
    Die Stieglake I und II ist wie das Stieglake-Becken praktisch ausgetrocknet [Ihre Luft-aufnahme beweist das!]. Den Bullengraben, den Egelpfuhl [und die Börnicker Lake sowie den Südpark-Teich] lassen sie seit einigen Jahren austrocknen.

    Mitteleleuropäische Igel benötigen eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft!
    In der Stieglake könnten sie also höchstens Igel-Migranten aus der chines. Steppe ansiedeln. Und wie sollen in einer ausgetrockneten Stieglake amphibische Pflanzen und Tiere überleben?
    Schaffen sie also erst einmal die Grundlagen einer Rekultivierung unseres Einzugsgebietes und machen sie sich darüber Gedanken, wie der 4,5 km lange Entwässerungsgraben – z. B. mit dem Frühlingshochwasser der Havel – bewässert und der Grünzug erhalten werden kann.
    Der Zustand des Südparkteichs ist bedauernswert! Ist ihnen der wertvolle alte Baumbestand gar nichts wert?

    Seit fast 50 Jahren füllen wir Sozialbaumieter über unsere Betriebskosten-Abrechnung den Staatssäckel! Eine Grundsteuer auf 1 m²/ Wohnfläche(z.B. Maulbeerallee 23 die höher ist, als die vieler Eigenheimbesitzer (Einheitswert).

    Ich hoffe nur, dass für die Beweidungs-Fläche mehr als eine einzige Parkbank den Bewohnern für die „naturnah-belebte“ Erholung zur Verfügung gestellt wird!

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