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Clean Up Day in der Berliner Engagementwoche:

Konversation, Kiezputz & Kunstaktion

Mit Besen, Greifern und Müllsäcken, mit Handschuhen und Masken, waren am Freitag vor 11 Tagen gut zwei Dutzend junge und junggebliebene Mitbürger*innen aus dem Stadtteil, von Sprachcafé und KiK, von QM und Quartiersrat sowie Familientreff und JuMi’s unterwegs. um rundum vom Stadtteilzentrum an der Obstallee die Wege,  (Spiel-)Plätze wie auch das Grün am Rande von achtlos weggeworfenen Kippen, Verpackungsresten und Müll zu befreien. Und dabei sich in Konversation zu üben und obendrein auch noch ein kleines Müll-Kunstobjekt als „temporäres Mahnmal“ zu erschaffen.

Fast wären in diesem merkwürdigen Corona-Jahr die Freiwilligentage mit dem World Clean Up Day in der Berliner Engagementwoche (11.-20.9.) zum ersten Mal seit 2012 ohne einen „Kiezputz der Kehrenbürger“ in der Großwohnsiedlung Heerstraße verstrichen. Wenn, ja wenn nicht die Beteiligten des hybriden  Sprachcafés (digital & real) vom Gemeinwesenverein doch noch kurzfristig für Freitag den 18.9. zum gemeinsamen Fegen & Sammeln von Müll und „Wegwerfprodukten“ auf und an Wegen und Spielplätzen aufgerufen hätten.

Sich dem Kiezputzaufruf kurzentschlossen angeschlossen haben sich Jungs und Mädchen aus dem KiK. Gut motiviert vom Kik-Team, das auf ihrer Außenfläche alles vorbereitet hat, damit dort den fleißigen Feger* und Sammler*innen Erfrischungen, Suppe und Snacks zum Abschluss gereicht werden konnten.

Es kam wie es kommen musste: Eingetütet wurde massenhaft Plastik, Styropor, Papier, Kippen und Scherben, wie auch allerlei Nutzloses, Verlorenes und „Entsorgtes“ … Eine insgesamt ganz bunte und vielfältige Auswahl für die ehrenamtliche Sprachcafélerin Rose und ihr Kunstwerk an der „Blitzbank im Tunnel“, einem der Brennpunkte der Anti-Kippen-Aktion „Immer Asche in der Tasche„, die derzeit bei uns im Stadtteil von WIR Berlin zusammen mit jungen Leuten der JuMi-Lotsen durchgeführt wird.

Für die sonst übliche Unterstützung der Kehrenbürger-Aktion durch die BSR, mit Arbeitsutensilien und dem Abholen des gesammelten Mülls kam der Aufruf jedoch zu kurzfristig. Zum Glück aber sprang die Gewobag ein und hat sowohl die Versorgung als auch die Entsorgung „besorgt“. Dafür gilt ein besonderer Dank.

 

Ein Dank, wie er auch von der Gemeinsamen Sache der Berliner Freiwilligentage und Engagementwoche an alle Vereine, Initiativen und Organisationen ausgesprochen wurde.

Impressionen vom Kiezputz der Kehrenbürger*innen am 18. September:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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