Salut les Copains – Gäste aus Frankreich

Seit Montag zu Gast bei uns in Staaken, eine Gruppe junger Menschen aus dem Südosten Frankreichs, der Region Auvergne-Rhône-Alpes, nahe von Vienne und Lyon. Auf Einladung der JuMI-Lotsen und mit großer Unterstützung von Staakkato Kinder und Jugend e.V. waren sie bis heute vormittag gemeinsam mit Jungs und Mädchen aus unserem Stadtteil u.a. auf Entdeckertour in Berlin, Spandau aber auch im Quartier von Heerstraße, Obst- und Maulbeerallee.

 

Eine viertägige Kurzvisite in der Hauptstadt Berlin hatten die rund 20 jungen Leute inkl. zwei Betreuer*innen aus dem Jugend- und Kulturzentrum Au fil de Lambre des Gemeindeverbandes Pays Roussillonnaise im Departement Isère, nahe den Alpen..

 

Die Tage aber waren voll gespickt mit Touren, Besichtigungen, Workshops und vielen Gelegenheiten zum Kennenlernen und Austausch mit Jugendlichen aus Heerstraße, bei Mahl- und Freizeiten, im und am „Roten Haus am Magi“ oder sonstewo.

 

 

Vor allem am Dienstag auf der ganztägigen Tour vom westlichen Stadtrand in die Mitte Berlins, mit Brandenburger Tor, Pariser Platz und dem Europäischen Haus, mit Holocaust Denkmal … und mit einem Blick herab vom Fernsehturm als abschließendes Highlight.

 

 

Gestern dann per Pedes durch den Lebensraum von jungen Leuten aus der Großwohnsiedlung und ihre Treffpunkte zwischen Hahneberg und dem künftigen Jonny K.-Aktivpark, zwischen NER und Haus am Cosmarweg und der Grünen Blase plus den Jungs-/Mädchen-Treffs am Ring …

 

Und heute geht es wieder zurück nach Hause in ihre Heimatdörfer Anjou, Agnin. Bougé und Sonnay , nahe Vienne und Lyon. Vielleicht bleibt am Ende mehr als „nur“ drei schöne Tage mit vielen Erlebnissen, Eindrücken und Gesprächen, sowohl für die Gäste von Au fil de lambre als auch für die Gastgeber*innen von JuMI-Lotsen und Staakkato Kinder und Jugend e.V.

 

Nicht alles hat im Vorfeld so geklappt wie es sollte. Angefangen bei der versprochenen Finanzierung. Am Ende haben die IG Metall Spandau (s. Foto bei der Übergabe) und die Berliner Sparkasse, mit ihren Spenden die Gastgeberschaft „leicht abgespeckt“ gerettet.

 

 

Auch der versprochene Transporter blieb aus, so mussten Matratzen, Bettzeug und viele andere Utensilien in mehreren Gängen zum Geschwister-Scholl-Haus am Bullengraben geschleppt werden.

 

 

Leicht abgespeckt bedeutete  „enger zusammenrücken “ im GSH, das ansonsten mit der großen Freifläche hinter dem Haus und den benachbarten Rampen, Bolz- und Basketballareale einen attraktiven Aufenthaltsort darstellte.

 

 

 

 

 

 

 

leicht abgespeckt und mit „enger zusammenrücken“ im Geschwister-Scholl-Haus

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