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Am 11. Mai Tag der Städtebauförderung

In Staaken auf Tour für Klima & Natur

Auf geht’s  – das Klima im Blick! Unter diesem Motto sind vor neun Tagen zwei Gruppen mit interessierten Gästen sowohl per pedes als auch per pedales auf Tour gegangen im QM-Gebiet Heerstraße und im Staakener Stadtumbau-Fördergebiet zwischen Brunsbütteler Damm und Heerstraße, um gut geführt und fachlich informiert, Einblicke zu gewinnen, in Soziale Stadt- und Stadtumbau-Projekte, die Nachhaltigkeit, Natur und Umwelt aber auch das soziale Klima im Fokus haben.

Viele Interessierte = viele Fragen! So erfreulich das große Interesse an der Entwicklung im Stadtteil auch ist, so sehr kann das dann bei dem engen Zeitrahmen auch zum Problem werden, für die Organisatoren der gemeinsamen Veranstaltung von den Verantwortlichen der beiden Städtebauförderungsprogramme Soziale Stadt und Stadtumbau in Staaken.

Denn mit Rundgang und Fahrradtour und mit Ausstellung plus Ansprachen und Snacks als „Zwischenspiel“ stand so viel auf der Tagesordnung für den Samstagnachmittag. dass am Ende dann doch Strecken gekürzt und die eine oder andere Station sowohl bei den Fußgänger* wie auch bei den Radler*innen entfallen mussten.

Das zeigte sich beim QM-Rundgang schon nach den ersten Stationen Stadtteilzentrum und Christian-Morgenstern-Grundschule: Rückblicke auf Schulhofgestaltung oder einst begrünte Schulhausdächer und Ausblicke auf künftige Umgestaltung im Hof und mit Natur- und Klimaprojekten wie der Neuauflage des Schulgartens oder dem künftigen Einzug von Stadt-Bienenvölkern auf dem Areal zwischen Maulbeer- und Obstallee.

Dementsprechend hieß es dann schon nach der Stippvisite im Garten der Kita Wunderblume mit dem gemeinsam mit Eltern und Kindern und mit Geldern aus dem Programm Soziale Stadt finanzierte Neugestaltung des Kita-Gartens mit Arealen der Begegnung drinnen und draußen und nach dem Gemeinschaftsgarten am Blasewitzer Ring und dem Blick auf die benachbarten Dächer der Gewobag-Häuser mit der Photovoltaikanlage schon der direkte Weg zurück eingeschlagen werden.

Denn im Stadtteilzentrum des Gemeinwesenvereins warteten schon der für Planen, Bauen und Gesundheit zuständige Bezirksstadtrat Frank Bewig und Frau Dr. Niemeitz von der Leiststelle Klima und Naturschutz des Bezirks sowie Ausstellungstafeln zu den vielfältigen geförderten Finanzierungsprogrammen für Energieeffizienz- und Klimaschutz der KfW sowie zu den ersten Ansätzen für das Energetische Quartierskonzept im Siedlungsteil zwischen Maulbeerallee und Heerstraße sowie der Wissell-Siedlung.

Und auch wenn einige Gäste schon zum Start des QM-Rundgangs in die Obstallee mit dem guten Vorsatz und dem passenden fahrbaren Untersatz gekommen sind, um dann auch bei der Stadtumbau-Fahrradtour dabei zu sein, haben manche dann doch angesichts der dunklen Wolken und des Nieselregens auf die „Fahrt ins Grüne“ verzichtet.

Nass wurde es schon Projekten auf der Tour über Egelpfuhl- und Bullengraben, über die Staakener Felder und dem Naturerlebnisraum am Cosmarweg sowie mit der Naturschutzstation am Hahneberg als Schlusspunkt mit wärmendem Kaffee und Tee und stärkenden Kuchen für alle nassgewordenen Teilnehmer*innen der Stadtumbau-Tour.

 

Vor dem Start der Tour: Infos zu den Förderungen bei Ausstattungen und Angeboten im Stadtteilzentrum wie auch drumherum …

 

Beim ersten Halt mit vielen Infos zu Realisiertem und zu Plänen an der Christian-Morgenstern-Grundschule

 

Parallel – auch mit weniger Stationen – die Ortsmarken für die „EU in Staaken“ der Stadtteilkonferenz-AG Vielfalt und Toleranz

 

Infos zum QM-Projekt Gemeinschaftsgarten, zu den künftigen Plänen der Gartengruppe aber auch zu den Erfahrungen mit dem Energetischen Pilotprojekt auf dem Dach, von dem „nur“ die Photovoltaik bleiben wird
.

 

Zwischen den Touren: Ansprachen von Stadtrat Frank Bewig und Frau Dr. Niemeitz (Leitstelle für Klimaschutz und Nachhaltigkeit)

 

Kurz nach dem Start schon eine erste „unfreiwillige“ Pause unterm Regenschutz auf dem Weg zur grünen Höhe am Egelpfuhlgraben …

 

Was ein Glück dass der Pilz noch steht – Infos zum geplanten Jonny K. Aktivpark

 

Zwischenstop beim „Roten Haus am Magi“ mit Infos zu den Um- oder Neubauvarianten für das Geschwister-Scholl-Haus und die benachbarte Astrid-Lindgren-Grundschule

 

Stippvisite auf der Stadtumbau-Tour beim mit QM-Mitteln ausgebauten Familienhaus am Cosmarweg und dem NaturErfahrungsRaum der Stiftung Naturschutz

 

Nass aber Glücklich angekommen bei der Naturschutzstation am Hahneberg …

 

… verzichtete man weise – bei Kaffee u Kuchen plus Wissenswertem über das Stadtumbauprojekt vor Ort, über Angebote und das Erweiterungsgelände – auf den „Rest der Reise“ des grünen Lückenschlusses via Weinmeisterhornweg und das „Lange Becken“

 

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