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Quartiersrat startet ins Jubiläumsjahr

20 Jahre Soziale Stadt – 20 Jahre Quartiersmanagement in Berlin. Am vergangenen Dienstag kam der Quartiersrat Heerstraße im Stadtteilladen zu seiner ersten Sitzung im neuen Jahr, im Jubiläumsjahr der vor 20 Jahren für das Land Berlin beschlossenen Quartiersverfahren in sozial benachteiligten Wohngebieten.
Bei uns, nur ein „unrundes“ Jubiläum, im 15. Jahr des Quartiersmanagements Heerstraße.

Berlinweit sind zum Jubiläum 20 Jahre Soziale Stadt in Berlin einige Veranstaltungen geplant, mit Rundgängen, Ausstellungen und einer großen QM-Party. Bei uns wird es sicherlich eine Rolle spielen am Tag der Städtebauförderung im Mai und beim Stadtteilfest, das in diesem Jahr erst Anfang September steigen wird.

Doch für das QM-Team und für den Quartiersrat steht jetzt erstmal eine Menge an Arbeit bevor, mit der Diskussion, Schwerpunktsetzung und Fortschreibung des Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzepts IHEK für die kommenden zwei Jahre in Heerstraße, mit der Programm- und Projektplanung für die Bereiche für 2019, die bis April abgeschlossen sein muss. So wird es im Februar gleich zwei QR-Sitzungen geben, die sich mit konkreten Projekten und Schritte bei „Familie stärken“, „Gute Nachbarschaften stützen“ und für „Konfliktvermeidung und Konfliktlösungen“ im Quartier beschäftigen.

 

Am vergangenen Dienstag auf der Tagesordnung im Quartiersrat, der Start des Stadtumbau-Projekts für ein Energetisches Quartierskonzept zwischen Maulbeer- und Obstallee sowie an Pillnitzer und Loschwitzer Weg.

Mit der Vorbereitung und Ausarbeitung des Konzepts ist das StadtBüro Hunger für Stadtenwicklung und Stadtforschung beauftragt.

Im Mittelpunkt die sozialen Daten im Quartier, die Vorgehensweise und Grundsätze für die Ausarbeitungen, die in enger Zusammenarbeit mit QM und QR, mit interessierten Bewohner*innnen z.B. aus den drei Mietergruppen bei ADO, Adler und Gewobag und natürlich auch mit den Wohnungsgesellschaften und Einrichtungen aus dem Stadtteil erarbeitet werden sollen. Noch im Januar gibt es einen Rundgang für Quartiersräte und Vertreter*innen der Mietergruppen

Die Bausteine für das Energetische Quartierskonzept:
• Soziale und demografische Bewohnerstruktur
• Bezahlbares Wohnen, Miet- und Einkommensentwicklung
• Städtebauliche Struktur, Stadtbild und -gestalt
• Grünflächen/ Wohnumfeld/ öffentlicher Raum
• Stadtklima – Regenwassernutzung
• Verkehr/ Mobilität/ Barrierefreiheit
• Integrierte Betrachtung Energie – Mobilität, Energie – Beleuchtung

zum download: Die Präsentation zum Projekt
• Vorgehensweise, Grundsätze Energetisches Quartierskonzept 
vom StadtBüro Húnger

 

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