Veranstaltungen[-]

     

    Im Fokus Sucht & Süchte

    Info & Diskussion
    in der Aktionswoche Alkohol 2019
    Mittwoch 22. Mai 17 Uhr
    Stadtteilzentrum Obstallee 22E
    Mehr Info

    Jive & Boogie

    Berlin Jive Company
    garantiert tanzbar
    Freitag 24. Mai 19 Uhr
    Eintritt 7 Euro
    Kulturzentrum Staaken
    Sandstr. | M37, x+M49, 131

    Literatur & Musik

    An Gott zweifeln – an Bach glauben
    Freitag 24. Mai 19.30 Uhr
    Eintritt frei
    Dorfkirche Alt-Staaken Weiterlesen →

    Tanztee mit Livemusik

    des BGFF e.V. für alle Junggebliebenen
    Samstag 25. Mai 16 Uhr
    Kulturzentrum Staaken

    Dorfkirche: Kindertheater

    Das Weite Theater präsentiert:
    Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt! für Kids ab 3 Jahre
    Mittwoch 22. Mai 10-11Uhr
    Dorfkirche Alt-Staaken Weiterlesen →

    Gruppen & Kurse im KuS

    • Neue Reihe „Zeitlos“
    mehr Info 
    • Malen & Gestalten
    montags 17-19 Uhr
    • Salsa Rhythmen & Tanz
    mittwochs 10-12 Uhr
    Mehr Info 
    Kochen & Genießen
    freitags 13-15 Uhr

    und auch weiterhin:
     Gemeinsam SINGEN 
    montags 15 Uhr
    • Malen & Gestalten 
    montags 17 Uhr
    • TrampolinFitness
    dienstags 10-11 Uhr
    PC-Kurs
    dienstags 14 Uhr
    • Computercafé
    dienstags 16 Uhr
    Englisch Konversation
    donnerstags 13 Uhr
    Kulturzentrum Staaken KuS
    Sandstraße 41

    Die 50+ Kurse und Treffs

    Der Kursplan des Projekts Community 50+ im Kulturzentrum Staaken:
    • Yogalates Mo 10-12
    • Poesie Mo 16.30 (2 x mtl)
    • Chor Di & Fr jeweils 16-18
    • Fitness Di 12-14 | Fr 10-12
    • Berlin erleben Mi 10-17
    • Frauenclub Mi 15.30-17.30
    • Mode + Stricken Mi 16-17.30
    • Tanztee 1 x mtl. samstags

    download: Wochenprogramm 
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    Kinder- und Familiensport

    FamilienTreff Staaken lädt ein:
    donnerstags Sport & Spiel 
    im Gemeindehaus am Pillnitzer Weg 8

    Spiel & Sport f. Kinder:
    • 13–16 Uhr für alle ab 3 Jahren

    Eltern-Kind-Turnen:
    • 16 bis 17 Uhr von den ersten Schritten bis 3 Jahre
    • 17 bis 18 Uhr  mit Kindern 3–6 Jahre

    von 14-17 Uhr die offene Beratung im OG neben dem Café Pi8

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Veranstaltung 70 Jahre Menschenrechte

Wenn nicht hier, dann nirgendwo

Veröffentlicht am 19. 12. 2018

Wo beginnen die universellen Menschenrechte? An kleinen Orten nahe dem Zuhause (…) Die Nachbarschaft, in der wir leben, die Schule oder Universität, die wir besuchen, die Fabrik (…) oder das Büro in dem wir arbeiten. Das sind die Orte wo jeder Mann, jede Frau und jedes Kind gleiche Rechte, gleiche Chancen und gleiche Würde ohne Diskriminierung sucht. Wenn diese Rechte hier nicht gelten, gelten sie nirgendwo.

Von diesen Worten, von Eleanore Roosevelt, der Vorsitzenden der UN-Menschenrechtskommission die vor 70 Jahren die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verfasste, ließ sich die AG Vielfalt und Toleranz der Stadtteilkonferenz Heerstraße leiten und lud am 10. Dezember zu einem Abend mit Infos, Vortrag, Musik & Film, zu Aktion und Austausch in das Stadtteilzentrum an der Obstallee ein.

Denn schließlich sind Großwohnsiedlungen am Stadtrand – wie nach der Begrüßung durch die Sprecherin der Stadtteilkonferenz Nakissa Imani Zabet vom QM-Team Heerstraße, von Thomas Streicher, dem Ehrenamtskoordinator des Gemeinwesenvereins in seiner kurzen Einleitung betont wurde – eigentlich überall auf dieser Welt große Sammelbecken für viele Menschen unterschiedlicher nationaler, kultureller, religiöser und sozialer Herkünfte und Ausrichtungen. 

Und auch wenn hier am westlichen Stadtrand Berlins es weder besondere Auffälligkeiten gibt bezüglich Kriminalität noch wegen Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung oder Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen, so gibt es doch auch „den einen oder anderen unschönen Vorfall von Ausgrenzung und Missachtung wie auch an manchen Aufgängen sichtbare Spuren von zugeklebten Briefkästen, Namensschildern bei fremd klingenden Namen“.

Vor allem aber, so Thomas Streicher, ist es „trotz vieler Angebote von Interkulturellen Treffs, von Begegnungen und Austausch“ noch ein gutes Stück Weg zu überwinden „vom friedlichen Nebeneinander zum aktiven Miteinander“ im Stadtteil.

Daher wurden auch aus der Vielfalt von Jugend-, Frauen-, Familien-, Freizeit- und Seniorentreffs, von nachbarschaftlichen Initiativen oder kulturell bzw. religiös orientierte Gruppen ganz speziell Vertreter*innen angesprochen, um jeweils den Kern zu bilden für eine „gruppenorientierte Tischrunde“. Die dann unter sich aus einer an jedem Tisch gleichen Auswahl von Begriffen, die Werte bestimmen, die aus ihrer Sicht, die fundamental wichtigen Grundsätze und Ziele für ein Zusammenleben in den Nachbarschaften darstellen sollen, über alle Unterschiede von Geschlecht, Hautfarbe, Religion, Sprache, Anschauung, Kultur oder sozialen Status hinweg.

Die Impulse davor gab es an dem Abend nicht nur via Vortrag, der auch deutlich hervorhob, dass gerade in der Kernregion Mitteleuropas, mit Jahrhunderten voller verheerender Kriege, die Charta der Menschenrechte wesentlich mit dazu beigetragen hat, zu „70 Jahren Abwesenheit von Krieg“.

Passende Impulse zum Thema und für die Aktion in den Tischgruppen gaben zwei Filmclips der Initiative #darüberreden von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und vor allem ein speziell von Asmahan Er für die Veranstaltung produziertes 8 Minuten-Video, in dem junge und ältere Menschen unterschiedlicher Herkünfte darüber redeten, wie „Wohl oder unwohl“ sie sich in ihrer Nachbarschaft bei uns im Stadtteil fühlen.

Und zwischendurch kurze Auftritte der musikalischen Vielfalt aus dem Stadtteil, von Saher mit kurdischen Liedern an der Saz, mit HiHop-Lines von GeeZee vom Projekt Voices from the Bloxx beim Kulturzentrum Staaken und mit rockig-bluesigen Songs an Gitarre und Mundharmonika, von Gerd Uszkoreit, der u.a. auch als Ehrenamt Gitarrenkurse im Stadtteilzentrum gibt.

Am Ende dann – nach getaner „Arbeit“ an den sechs großen Tischrunden, mit intensiven Diskussionen und Interpretationen über Begriffe, von Toleranz, Respekt und Würde bis Ehrlichkeit, Pflichtbewusstsein und Loyalität .. gab es dann endlich auch Stärkung vom vielfältigen Buffet mit überwiegend „leckeren Mitbringseln“ aus den Gruppen und Initiativen, bei der von Partner für Demokratie in Spandau aus dem Programm Demokratie leben! unterstützten Veranstaltung 

Doch zuvor noch den Rundgang aller Gäste und Mitwirkenden von Tisch zu Tisch wo die jeweiligen Top-Werte präsentiert und erklärt wurden, von Jugendlichen vom Jungs- bzw. Mädchentreff von Staakkato, von den schon eher Gesetzteren aus der Nachbarschaftsgruppe von Nebenan, vom interkulturell-christlichen Gottesdienst und Abraham Projekt, aus dem Quartiersrat oder Familientreff, vom offenen Frauentreff aus dem Kiosk–aller.Hand.Arbeit am Loschwitzer Weg oder von den Frauen mit überwiegend türkischer oder arabischer Herkunft vom Alphabet e.V. der Quartiersrätin Serap Kurt.

Und statt eines Schlusswortes gab es bei der Veranstaltung im Rahmen vom Interkulturellen Treff des Gemeinwesenvereins und dem Willkommensprojekt im Familienzentrum noch drei Minuten Film aus Dänemark, der zeigt, wie einfach es sein könnte, die Vielfalt und das Anderssein, wie auch die verschiedenen Gepflogenheiten und Eigenheiten von Einzelnen oder Gruppen in der Gesellschaft zu akzeptieren und respektieren.

 

 

 

Begrüßung durch Nakissa Imani Zabet als Sprecherin der Stadtteilkonferenz

 

Kurdische Lieder von Liebe und Freiheit – Saher an der Saz

 

kurze Filmclips #darüberreden

 

Rhythmische Raplines über das Leben in den Nachbarschaften der Bloxx, von GeeZee

 

Video mit Interviews und Statements aus dem Stadtteil

 

Blues und Songs von Bob Dylan & Co von Gerd Uszkoreit

 

 

Bilder ohne Kommentar und Beschreibung von der Diskussion und der Präsentation an den Tischen:

 

 

 

 

 

 

 

2 Gedanken zu „Wenn nicht hier, dann nirgendwo

  1. Hans-Jürgen Wanke sagt:

    Eine sehr wichtige und darüberhinaus gelungene Veranstaltung. Für mich hat sie den Wusch nach einem friedvollen Zusammenleben noch verstärkt.
    Und liebe Kiezmitbewohner: Kommt zu solchen Veranstaltungen und fördert das Miteinander, denn: WIR LEBEN ALLE AUF DIESER WELT,SONST WÄREN WIR NICHT DARAUF.

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Kontakt QM[+]

    Projektbüro Quartiersmanagement Heerstraße Nord

    Blasewitzer Ring 32
    13593 Berlin
    Bus M 37
    Telefon 030 - 617 400 77
    Fax 030 - 617 400 76
    Email: quartiersverfahren[at] heerstrasse.net

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    Information • Diskussion • Aktion
    Montag 20.Mai 17 Uhr
    & Musik zum Auftakt
    Stadtteilzentrum Obstallee 22E
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    Lecker & Günstig auch in der 21. KW:
    Neu! Speisenplan 20. bis 24. Mai
    im Stadtteilcafé Pi8
    offen Mo-Do von 10-18 Uhr
    Freitag Frühstück- Spezialteller + Kaffee/Tee (4 EUR)
    Gemeindehaus Pillnitzer Weg 8
    Tel.: 363 81 80

    2 x Stimme für Europa

    I. Demo pro Europa

    II. Wahl Europaparlament
    am Sonntag 26. Mai!

    Kostenfreie Mieterberatung

    des AMV im Auftrag des Bezirksamtes
    immer montags 16-18 Uhr
    kostenfrei u. ohne Anmeldung
    Stadtteilzentrum Obstallee 22E
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    Registrieren dann Reservieren
    online via fLotte-Berlin.de
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    gemeinsam durchgeführt von der ADO-Mietergruppe, vom Gewobag-Mieterbeirat und von der Interessenvertretung der Adler/Westgrund-Mieter – jeden
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    Stadtteilzentrum Obstallee 22E

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    Den aktuellen Stand des Verfahrens, den kompletten Bericht zum ISEK Brunsbütteler Damm / Heerstraße, die Maßnahmenliste und weitere Materialien finden Sie hier, in der Rubrik staaken.info/Stadtumbau

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    Stadtteilzentrum Obstallee 22 E

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