Nach dem Fest ist vor dem Fest …

… oder umgekehrt?! Ganz besonders gilt das in diesem Jahr für den Monat Juni, denn zwischen dem mit Feier- und Brückentagen gutbestückten Monat Mai und dem Ferienbeginn am 5. Juli wurde von Einrichtungen, Vereinen und Gruppen so gut wie alles gepackt, was an Nachbarschafts- und Sommerfesten im Jahr 2018 geplant war. Darum heute von 14-18 Uhr nix wie hin zum Stadtteilfest an der Obstallee, damit man es nicht verpasst, wie vielleicht die beiden tollen Carmina Burana-Konzerte in der Zuversichtskirche oder das kleine Marktfest am vergangenen Samstag im Hof der Zuversicht.

Es gab wirklich nur Exzellentes auf die Ohren, beim Jahreskonzert, der von Carsten Albrecht geleiteten Chöre der Kantorei zu Staaken und dem Kammerchor Cantiamo, die mit Verstärkung von Knaben- und Jugendchor, von Gesangssolisten und Musikern an Klavier und Percussion, am 15. und 16. Juni, eine auf die Besetzung zugeschnittene Version von Carl Orffs Carmina Burana und Ravels Bolero aufführten.

Zumindest die „Premiere“ am Freitag war ausgebucht und man hörte nur äußerst zufriedene Kommentare von Besucher*innen, die fast unisono ihr Bedauern äußerten, dass die großartige Projektarbeit nur an den zwei Abenden eine Öffentlichkeit erreichen kann.

Die beiden Konzerte am Freitag- und Samstagabend wurden von der Kirchengemeinde und dem Begegnungszentrum Zuversicht zum Anlass genommen für einen kleinen – jedoch nur ein bißchen „mittelalterlichen“ – Markt der Begegnung im schönen Innenhof, am Samstagnachmittag.

 Bei Kaffee, Tee und Kuchen, mit Grillwürstchen und mit erfrischenden Getränken konnte man im Schatten des Baumes, am kleinen Brunnen ganz angenehm dem munteren Treiben, beim Seifenblasen, Kinderschminken, bei Spiel- und Basteleien zuschauen. Aktiv mit dabei, der Gemeinwesenverein Heerstraße Nord mit Unterstützern von den JuMi-Lotsen.

Nur unterbrochen von Trommelschlägen, mit denen Lothar Bärsch, in Mönchskutte gekleidet, die Zwischenspiele ankündigte: von jungen TSV 1860-Sportlern, der Gitarrengruppe von Susanne Rodenwald oder der traditionellen aserbeidschanischen Tänzen eines Paares aus der direkten Nachbarschaft des AWO-Refugiums Birkenhof ankündigte.

À propos „Nach dem Fest ist vor dem Fest“:
Für kommenden Donnerstag 28. Juni ist die nähere u. weitere Nachbarschaft eingeladen, zum Sommerfest des AWO-Refugiums für Geflüchtete, von 14-18 Uhr, zu Musik, Spiel und Austausch im Birkenhof am Stieglakeweg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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