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Quartiersrat Heerstraße einstimmig:

Ein Ja für 4 Kinder und Jugendprojekte

Spätestens mit der Bildungsnetz-Konferenz im November 2017 begann im Quartiersrat die Phase der Planungen, Diskussionen und Konkretisierungen für die Projekte die aus den Soziale Stadt-Mitteln des Programmjahrs 2018 finanziert werden sollen. Einstimmig, die Abstimmung in der vergangenen Woche, des mehrheitlich von Bewohner*innen besetzten Quartiersrats, mit der zwei Fortsetzungen und zwei neue Projekte auf den Weg gebracht werden, die vor allem die Stärkung der Kinder- und Jugendarbeit im Fokus haben.

Die Unterstützung der Kitas bei der Förderung der Kinder wie auch in der Arbeit mit den Eltern wird seit 2016 im Rahmen des Pilotprojekts Kita-Sozialarbeit gefördert. Mit vielfältigen gemeinsamen Aktionen für Eltern und Kinder, mit Veranstaltungen, Beratungen und Thementagen für Mütter und Väter aber auch mit Schulungs- und Qualifizierungsangeboten und Fachtagen für die Erzieher*innen hat das vom Jugendamt begleitete Projekt von Quartiersmanagement (QM) Heerstraße und dem Evangelischen Kirchenkreis Spandau als Träger, schon viele Etappen erfolgreich bewältigt auf dem Weg vom Pilotprojekt zur Verstetigung und dauerhaften Etablierung. Aus dem Programmjahr 2018 wurden nun vom Quartiersrat die notwendigen Mittel beschlossen für eine Fortsetzung der Arbeit an den vier beteiligten Kitas aus dem Quartier in den Jahren 2019 und 2020.

Seit 2013 sind im Rahmen von Musik im Stadtteil schon vielfache Strukturen der Zusammenarbeit von Kitas, Schulen und Freizeiteinrichtungen mit der Musikschule Spandau aufgebaut worden, die nun – nach den „aufsuchenden“ Kursen und Musikprojekten der Rhythmen bzw Klängen der Heerstraße oder der Revuen von Let’s get loud – auch weiterhin, bis 2020,  mit Tanz- und Musikangeboten der Musikschule Spandau in Einrichtungen des Quartiers Heerstraße, für Kinder und Jugendliche aus der Großwohnsiedlung stabilisiert werden sollen.

Angedockt am Jugendzentrum STEIG und dem Medienkompetenzzentrum CIA computer in action ist das neue große Projekt der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, das mit Staakkato Kinder und Jugend e.V. als Träger, vorerst in den nächsten drei Jahren, nach Analysen der Situation im Quartier den Auf- und Ausbau von stabilen Strukturen der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen am Geschehen und an den Entwicklungen im Quartier erreichen soll.

Schon in dem QM-Projekt von Staakkato der geschlechterdifferenzierten Jugendarbeit stand und steht die Heranführung von Kindern und Jugendlichen an eine weitgehend eigenständige Planung und Umsetzung ihrer Ideen im Mittelpunkt, was gerade auch bei den bevorstehenden Planungen im Rahmen von Stadtumbau West, für Um- oder Neubau des Jugendzentrums STEIG eine gute Plattform für die Entwicklung von Beteiligungsstrukturen bietet.

Darüberhinaus sollen im Rahmen des Projekts auch die Analysen und Entwicklung von Strategien und Maßnahmen angegangen werden, die dem im Stadtteil, vor allem im Umfeld von Stadtteilzentrum und Staaken-Center, besonders zu für Kinder unüblichen Zeiten,  vermehrt beobachteten Phänomen entgegenwirken sollen.

Gerade auch in diesem Zusammenhang kann dem Kinderclub KiK, schon alleine wegen seiner Lage in der Passage zwischen Staaken-Center und Stadtteilzentrum, eine wichtige Rolle zukommen. Dementsprechend kommt die nun beschlossene Förderung aus dem Projektfonds des Programms Soziale Stadt zur rechten Zeit, um in dem vor über 40 Jahren errichteten Club, in Zusammenarbeit mit der Haus- und Grundstückseigentümerin ADO, die notwendigen Ausbaumaßnahmen und Aufwertungen in Angriff zu nehmen.

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