Am Montag in der Stadtteilbibliothek Heerstraße:

Wie Degas Bilder tanzen lernten

Zum zweiten Mal ist Benita Roth mit einer Geschichte aus der Kunstwelt zu Gast: Nach der Kindheit von Sibylla Merian im Herbst, erzählt die Autorin nun davon, wie Edgar Degas durch die Begegnung mit einer kleinen Tänzerin zu dem in seinen Werken so wichtigen Thema des Balletts kam und wie Anmut, Eleganz und Bewegung in seinen Bildern Form und Farbe gefunden haben.

 

Die Geschichte, in dem beim Verlag Seemann-Henschel erschienenen Kinderbuch, basiert auf der Begegnung des als Maler, Grafiker und Bildhauer schon zu seiner Lebenszeit (1834-1917) erfolgreichen Künstler Edgar Degas mit der Tänzerin Marie Genevieve van Goethem (1865-1900).

Sie stand im Alter von 14 Jahren Degas auch Modell für seine 1880 in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentierten Skulptur des Ballettmädchens, die nicht nur wegen der ungewöhnlichen Ausstattung mit echtem Haar und Ballettkleidchen seinerzeit einen Skandal in der Pariser Gesellschaft auslöste.

Leichtfüßig von Benita Roth erzählt und illustriert ist die Geschichte, wie die junge Tänzerin den Maler aus seinen Studien der alten Meister im Louvre reisst und in das pralle Pariser Leben und die Welt des Theaters und der Pferderennen entführt. 

Wie immer, im Rahmen der Lesenachmittage für Kinder in der Stadtteilbibliothek Heerstraße, wird auch bei Edgar und das Ballettmädchen nicht nur vorgelesen sondern direkt im Anschluss auch für alle Kinder ab 6 Jahren auch passend zum Thema eine Bastelrunde geboten.

Autorenlesung mit Benita Roth
Edgar und das Ballettmädchen
wie Degas Bilder tanzen lernten
Montag 23. April 16 Uhr
Entritt frei
Stadtteilbibliothek Heerstraße
Obstallee 22 F | Tel. 363 10 91

 

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