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Handlungsleitfaden zum Abschluss

Mit dem Handlungsleitfaden für „alle, die ein Mentoringprojekt fortsetzen oder neu starten wollen“ hat StaakMen vergangene Woche im Stadtteilladen eine Arbeit vorgestellt, die nachhaltig über das Ende des Soziale Stadt-Projekts hinaus wirken wird.

Zur Präsentation des Erfahrungsgestützten Handlungsleitfadens für 1:1 Jugendmentoring am Beispiel des im Herbst 2014 begonnenen Projekts StaakMen kamen am vergangenen Donnerstagnachmittag Vertreter*innen von Quartiersrat, Quartiersmanagement und der leitenden Stadtentwicklungsämtern von Senat und Bezirk sowie Fachpublikum aus Schule, Jugendamt, von der Jugendberufsagentur und aus dem Jugendprojekt der JuMi-Lotsen aus unserem Stadtteil.

Aber auch von der bezirklichen Stabsstelle Integrationsmanagement, die gemeinsam mit den Fachleuten vom StaakMen-Träger Unionhilfswerk und dessen  Mentoringbereichs Hürdenspringer ab diesem Frühjahr ein Projekt auf die Beine stellen, das sich vorrangig an die Hauptamtlichen wendet, um über Workshops und Beratung den verschiedenen ehrenamtlichen Mentoring- bzw. Patenschaftsmodellen in der Flüchtlingsarbeit eine solide Struktur mit Qualifizierungen und begleitenden Formaten zu geben.

 „Praxisorientiert und doch allgemein nachhaltig“ soll der Handlungsleitfaden noch möglichst lange wirken, so die StaakMen-Projektleiterin von Hürdenspringer Stefanie Corogil, weshalb auch die Broschüre vor allem Fragen der Umsetzung von Kooperationen, Einstiegsqualifizierungen und begleitenden Angeboten aber auch Porträts von Mentor-Mentee-Tandems und beispielhaften Entwicklungen der Persönlichkeiten von Mentees behandelt. Zwei Mentoren des Projekts waren bei der Präsentation im Stadtteilladen dabei und konnten so Fragen zu ihren Erfahrungen mit den jugendlichen Mentees beantworten.

Von allen Seiten, aus Bezirk, Senat und Schule wurde an dem Nachmittag bedauert, dass das Projekt, das im Quartier Heerstraße mit dem Schuljahr 2014/15 in Kooperation mit der Carlo-Schmid-Oberschule für die Klassenstufen 8-10 gestartet ist, nicht in den Netzwerkfonds übertragen werden konnte. Das wäre für die Fortsetzung notwendig gewesen, da die Erfahrungen gezeigt haben, dass ein Jugendprojekt mit Oberschule sich nicht auf einen verbindlichen Teilnehmerkreis von Freiwilligen aus einem engen Sozialraum innerhalb der Quartiersgrenzen beziehen lässt.

Vielleicht kann aber der Handlungsleitfaden für 1:1 Jugendmentoring, der im Stadtteilladen am Nordausgang des Staaken-Centers und im QM-Büro am Blasewitzer Ring erhältlich ist, mit dazu beitragen, dass die neuen politischen „Besetzungen“ in den dafür zuständigen Behörden doch noch in Jugend- bzw. Schulamt den dafür notwendigen „amtlichen Paten“ für eine Neuauflage des erfolgreichen Mentoringprojekts der Förderung von Persönlichkeitsentwicklung und Berufsorientierung finden wird.

Auf einen Blick, alle Berichte über StaakMen auf staaken.info

Kontakt Quartiersmanagement Heerstraße
Büro Blasewitzer Ring 32
Tel.: 617 400 77 | quartiersverfahren@heerstrasse.net
Sprechstunde: Montags 15-17 Uhr
und im Stadtteilladen Staaken-Center:
Dienstags 10-12 Uhr

 

Stefanie Corogil (Projektleitung) und Stefanie Schmidt (Projektkoordinatorin) bei der Präsentation des Handlungsleitfadens

 

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