Veranstaltungen[-]

     

    Musikalischer Weihnachtsspaziergang

    2 Auftritte 1 Konzert:
    Weihnachtliche Lieder und Stücke aus dem 18. + 19. Jahrhundert
    mit Solisten der Hochschule für Musik und der Komischen Oper Berlin und mit H.-J. Scheitzbach Cello + Moderation
    Donnerstag 20. Dez. 17 + 19 Uhr
    7 EUR Kasse je 1 Stunde vor Beginn
    Dorfkirche Alt-Staaken
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    Gruppen & Kurse im KuS

    • Neue Reihe „Zeitlos“
    mehr Info 
    • Malen & Gestalten
    montags 17-19 Uhr
    • Salsa Rhythmen & Tanz
    mittwochs 10-12 Uhr
    Mehr Info 
    Kochen & Genießen
    freitags 13-15 Uhr

    und auch weiterhin:
     Gemeinsam SINGEN 
    montags 15 Uhr
    • Malen & Gestalten 
    montags 17 Uhr
    • TrampolinFitness
    dienstags 10-11 Uhr
    PC-Kurs
    dienstags 14 Uhr
    • Computercafé
    dienstags 16 Uhr
    Englisch Konversation
    donnerstags 13 Uhr
    Kulturzentrum Staaken KuS
    Sandstraße 41

    Die 50+ Kurse und Treffs

    Der Kursplan des Projekts Community 50+ im Kulturzentrum Staaken:
    • Chor Di & Fr jeweils 16-18 
    • Fitness Di 12-14 | Fr 10-12
    • Mode + Stricken Mi 16-17.30 
    jeweils im Wochenwechsel
    • Yoga montags 10-12
    • Tanztee 1 x mtl. samstags
    Weiterlesen →

    Kinder- und Familiensport

    FamilienTreff Staaken lädt ein:
    donnerstags Sport & Spiel 
    im Gemeindehaus am Pillnitzer Weg 8

    Spiel & Sport f. Kinder:
    • 13–16 Uhr für alle ab 3 Jahren

    Eltern-Kind-Turnen:
    • 16 bis 17 Uhr von den ersten Schritten bis 3 Jahre
    • 17 bis 18 Uhr  mit Kindern 3–6 Jahre

    von 14-17 Uhr die offene Beratung im OG neben dem Café Pi8

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Wir ist mehr als Ich und Du Vol 2 im Stadtteilzentrum

„Wir brauchen mehr V-Leute! …

Veröffentlicht am 18. 04. 2016

Wir-ist-II_Eroeffnung_0465a… mehr Visionäre, Vordenker, Vorbilder!“ – für eine gerechte und gleichberechtigte globale Gemeinschaft in Vielfalt, so Dr. Martin Bauschke der Leiter des Berliner Büros der Stiftung Weltethos am Mittwoch bei der zweiten Veranstaltung von Wir ist mehr als Ich und Du mit Ausstellungseröffnung und Talkrunde mit jungen Flüchtlingen zu Angekommen in der Fremde, was nun?

Zum zweiten Mal gastiert die Ausstellung WeltReligionen WeltFrieden WeltEthos der von Hans Küng initiierten Stiftung in unserem Stadtteil. Jedoch zum ersten Mal mit den aktuellen Überarbeitungen und Ergänzungen und die Eröffnung am vergangenen Mittwoch im Stadtteilzentrum an der Obstallee, war – wie Dr. Bauschke erwähnte – sogar eine Premiere, mit den Flüchtlingsfamilien und jungen Geflüchteten unter den Gästen.

Mit den Informationen über die acht großen Religionen der Welt und den im Prinzip allen gemeinsamen moralischen Grundkonsens und die goldenen Regeln für ein friedliches und gleichberechtigtes Miteinander stellt die Ausstellung eine hervorragende Kulisse dar für die Veranstaltungen vom Gemeinwesenverein (Gwv) und der Evangelischen Kirchengemeinde im Rahmen von Wir ist mehr als Ich und Du.

Die Ausstellung kann auch, wie Dr. Bauschke in seiner Ansprache zur Eröffnung darlegte,  mit dem Wissen darüber, was an den „Religionen authentisch und was ideologisch oder politisch missbrauchte Religion ist“ mit dazu beitragen, in der aktuellen Situation Grenzen ziehen zu können z.B. zwischen „dem was Islam ist und was Islamismus“.

Ein friedliches Miteinander in der Gesellschaft „fängt nicht bei denen da oben sondern nur bei uns selbst an“, mit diesen Worten gab Dr. Martin Bauschke die passende Überleitung zu der anschließenden Talkrunde zum Thema  Angekommen in der Fremde, was nun?.

Beim Talk, Sidney Camara

Beim Talk, Sidney C.

Junge Geflüchtete aus Afghanistan und Syrien dazu junge Männer aus dem Stadtteil, die selbst oder deren Familien Flucht- bzw. Migration erfahren haben, sowie Haupt- und Ehrenamtliche des Gwv-Projektes mit Flüchtlingen haben – moderiert von Tom Liebelt – viele Seiten beleuchtet, von Flucht bis zum Willkommen, von Ausgrenzung und der Situation in den Unterkünften.

Von Diktatur, Krieg und daraus resultierender unsäglicher Not als Fluchtgründe erzählte Ibrahim aus Syrien, aber auch Lebensbedingungen, wie Jawid von seiner Kindheit in Afghanistan berichtete, mit gerade mal eineinhalb Jahren Schulbesuch und mit 6 Tage-Woche Arbeit als 7 jähriger, sind berechtigte Gründe für Asyl in unserer Gesellschaft.

Kein Wunder, dass Bildung, Ausbildung und berufliche Perspektiven, neben dem Wunsch wieder mit der Familie zusammenzukommen ganz oben auf der Wunschliste der jungen in Deutschland angekommenen Flüchtlinge steht.

Und wer da meint, das Leben als Flüchtling in Deutschland ist ein „Paradies“, der wurde spätestens angesichts der Fotos und des Berichtes von der Massenunterkunft mit 120 Menschen in einer Halle, mit vier Toiletten und einer funktionierenden Dusche etc. eines Besseren belehrt.

Wie Veronika Rahmati, als Vormundin von unbegleiteten jugendlichen Flüchtlingen und aus ihrer Mitarbeit im Flüchtlingsprojekt berichten konnte, kann man kein Verständnis dafür haben, dass die Politik aktuell in den Vordergrund stellt, Flüchtlinge maßregeln zu wollen, wenn sie die Teilnahme an Sprach- und Integrationskursen oder Schulbesuche verweigern, bevor erstmal die Bedingungen dafür überhaupt geschaffen worden sind.

Denn nicht nur ihre Erfahrungen zeigen, Kinder und Jugendliche warten, trotz Schulpflicht, monatelang auf  einen Platz und ohne ehrenamtliche Initiativen gäbe es vor allem für die Flüchtlinge in Not- und Massenunterkünften so gut wie kein Angebot an Sprachkursen oder Informationen über Kultur, Regeln und das Leben im Aufnahmeland.

Bei der nächsten Veranstaltung in der Reihe stehen Kultur, Kulinarisches und Kennenlernen im Mittelpunkt. Bei Eine Tafel für uns alle am 18. Mai werden Familien aus dem Familientreff und geflüchtete Familien gemeinsam ihre jeweiligen Spezialitäten kochen und genießen.

Das Thema ehrenamtliche Vormundschaft für unbegleitete jugendliche Flüchtlinge steht neben manchen anderen Angeboten des freiwilligen Engagements am 15. Juni auf der Themenliste bei Wir werden aktiv im Stadtteil, ehe dann am 29. Juni Clemens Ronnefeldt die Hintergründe der Fluchtbewegungen in den Vordergrund stellt.

 

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Petra Sperling (Gemeinwesenverein) und Dr. Martin Bauschke (Stiftung Weltethos, Berlin)

Petra Sperling (Gemeinwesenverein) und Dr. Martin Bauschke (Stiftung Weltethos, Berlin)

 

Nach Eröffnungsrede, Zeit für...

Nach Eröffnungsrede, Zeit für…

 

die Ausstellungstafeln ...

die Ausstellungstafeln …

 

... für Gespräche

… für Gespräche

 

und für Musik von Mahfouz am Keyboard

und für Musik von Mahfouz am Keyboard

 

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Die Talkrunde – am Mikrofon Jawid Soltani

 

Talkrunde: Bericht und Bilder aus dem Flüchtlingsheim, vorgetragen von Human Rasch als Übersetzer

Talkrunde: Bericht und Bilder aus dem Flüchtlingsheim, vorgetragen von Human Rasch als Übersetzer aus dem Stadtteil

 

Plädiert für freiwillige, ehrenamtliche Vormundschaft für unbegleitete Jugendliche; Veronika Rahmati

Plädiert für freiwillige, ehrenamtliche Vormundschaft für unbegleitete Jugendliche; Veronika Rahmati

Ein Gedanke zu „„Wir brauchen mehr V-Leute! …

  1. Heike - Simone sagt:

    Ey ist sind das nicht die sTaaken hood Leute, echt cool das die alle das machen( Flüchtlinge) und Herz haben hatte ich nie gedacht. Ich sehe die nur Kiffen und rumstehen aber hab mich sehr getäuscht,Tolle arbeit die ihr leistet ,klasse macht weiter so einen großen Respekt an euch bin echt stolz das zu sehen wär gerne auch gekommen …

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    Offene Mieterberatung

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    im Stadtteilladen
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    1. Montag im Monat 17.30 – 19 Uhr
    Stadtteilladen im Staaken-Center
    am Nordausgang

    Stadtumbau West in Staaken

    Den aktuellen Stand des Verfahrens, den kompletten Bericht zum ISEK Brunsbütteler Damm / Heerstraße, die Maßnahmenliste und weitere Materialien finden Sie hier, in der Rubrik staaken.info/Stadtumbau

    Allgemeine Beratung

    Mo & Fr 9-13 Uhr offen für alle
    Do 14-17 Uhr 
    für Berufstätige
    Stadtteilzentrum Obstallee 22 E

    im FiZ: mittwochs 10-14 Uhr

    und vom Familientreff
    donnerstags 14-18 Uhr
    Pillnitzer Weg 8 (neben dem Café)

    Rat im Stadtteilladen

    gibt es jede Woche:
    • Mo 16-18 Uhr Stadtteilarbeit
    Ideen, Anregungen, Mängel im Stadtteil – mit Tom Liebelt (Gwv)
    • Di 10-12 Uhr Quartiersmanagement
    Projektideen und Beteiligung
    • jeden 2. u. 4. Mi. im Monat von 16-18 Uhr Sprechstunde Ehrenamt des Gemeinwesenvereins (GwV)
    • Fr 16-18 Uhr Jugendberatung
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    Stadtteilladen Staaken-Center

    Sport in Spandau

    Alle Sportstätten und Vereine im Bezirk – die Liste mit allen Adressen zum download

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