Gedenken an die Opfer der Shoa

Mahntafel_Synagoge Spandau_Wikimedia Commons SEC11, mai 2004Mit einer Feierstunde erinnert Spandau am Freitag 6. November um 10 Uhr am Mahnmal am Lindenufer an die vor 77 Jahren in der Pogromnacht vom 9. zum 10.11. 38 in Brand gesteckte und zerstörte Spandauer Synagoge.

 

Vertreter der Bezirkspolitik, der Kirchen, der AG Christen und Juden, Schüler/innen von Spandauer Schulen werden gemeinsam mit Spandauer Bürger/innen und dem Rabbiner Jonah Sievers sowie dem Kantor Simon Zkorenblut, der Synagoge an der Charlottenburger Pestalozzistraße,  dem Leiden und der Opfer von Verfolgung und Vernichtung in der Nazizeit gedenken.

Gedenkstunde
Freitag 6. November 10 Uhr
Mahnmal Lindenufer/Kammerstraße

Das 1989 erstellte Mahnmal am Lindenufer wurde vor drei Jahren – ebenso nach Entwürfen von Ruth Golan-Zareh und Kay Zareh um die geschwungene Mauer ergänzt, mit den Namen von deportierten und ermordeten Spandauer/innen der jüdischen Gemeinde.

Neben den „Stolpersteinen“ ein weiteres sichtbares Zeichen gegen Antisemitismus, Gewalt und Rassismus, das den Opfern einen Namen gibt. Am Montag den 9. November wird der im Juli dieses Jahres gewaltsam entwendete Stolperstein neu verlegt. Die Steine in der Lutherstraße 13, der Neustadt, erinnern an  Zilka Salomon und ihre Kinder Gerhard und Leonie, die gemeinsam 1943 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet wurden.

An der Neuverlegung nehmen Schüler/innen des OSZ TIEM teil, die in der Jugendgeschichtswerkstatt über das Leben der Familien Salomon geforscht haben sowie Bezirksstadtrat Gerhard Hanke und der BVV-Vorsteher Joachim Koza.

Neuverlegung Stolperstein
für Zilka Salomon
Montag 9. November 13.30
Spandau-Neustadt Lutherstraße 13

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