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Nachbarschaften finden zusammen

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Von Nachbarn für Nachbarn organisiert

Ein erster, kleiner, dafür aber ein sehr wichtiger Schritt hin zu mehr Kontakten, mehr Verständnis und besseren nachbarschaftlichen Beziehungen gab es am Wochenende mit dem Nachbarschaftsfest in der Rudolf-Wissell-Siedlung.

 

Mit Unterstützung aus dem Aktionsfonds des Programms Soziale Stadt haben Mieter/innen der Hachmann-Wohneinheiten vom Pillnitzer- und Cosmarweg zu einem ersten Nachbarschaftsfest eingeladen.

In diesem Jahr hatten sie schon mal die Nachbarschaft zu einem Treffen eingeladen, um nach Wechsel von Eigentümer und Hausverwaltung sich über die Mieterinteressen und deren Vertretung abzustimmen.

Im Mittelpunkt an diesem Sonnabendnachmittag standen aber nicht das Verhältnis und die unterschiedlichen Interessen von Mieter und Vermieter sondern die mehr oder weniger kleinen und größeren Missverständnisse und Konflikte, die in der jüngeren Zeit – nach z.T. langem und zahlenmäßig hohem Leerstand – aufgrund des meist anonymen Nebeneinanders von schon seit vielen Jahren hier lebenden „Altmietern“ und  den frisch zugezogenen „Neulingen“ aus verschiedensten Herkunftskulturen entstanden sind.

Obwohl laut Einladung „Jede(r) selbst für etwas zum Essen und Trinken“ sorgen sollte, haben die Initiatoren doch schon ganz fürsorglich eine große und vielfältige Menge an Kaffee und Kuchen, Kaltgetränke, Salate und Snacks mitgebracht.

An Platz sowie an Bänken und Tischen hat es nicht gemangelt, auf dem großen Parkplatz gleich neben dem tür- und torlosen Bolzplatz nicht gemangelt. Von allen Seiten gut hör- und einsehbar war das Treffen inmitten des innenhofartigen Areals auch. Übrigens durchaus mit einer der konfliktträchtigen Punkte in der Nachbarschaft: Der Schall ist gut im Halbrund zwischen Loschwitzer- und Pillnitzer Weg, so kann dort Spielen und Bolzen, laute Unterhaltung, Lachen, Gläser klirren oder Rufen in allen Wohnungen durchaus als störend empfunden werden.

Bei weitem nicht alle Eingeladenen sind zu dem Fest am Sonnabend gekommen, aber wie Frau Brune von der Interessensvertretung der Mieter der Hachmann Hausverwaltung als Einladerin betonte, ist dieses erste Treffen eh als Einstieg und „Probe-Veranstaltung“ gedacht gewesen, um im überschaubaren Kreis miteinander ins Gespräch zu kommen und daraus weitere Ideen und Aktionen zu entwickeln.

Dieses erste Kennenlernen und ein reger Austausch zwischen alten und neuen Mietern unterschiedlicher Nationalitäten wurde am Samstag zwischen Pillnitzer und Loschwitzer auch eingelöst, wie die Fotos zeigen.

Mit im Kreis dabei, als Nachbarn und weniger in ihren Funktionen: Christian Haß von der BVV-Fraktion der SPD und vom Abgeordnetenhaus Burgunde Grosse (SPD), sowie, als ehemaliger Nachbar, ihr Fraktionsvorsitzender Raed Saleh.

Die Mieter-Interessensvertretung für die Wohneinheiten der Hachmann Hausverwaltung in der Wissell-Siedlung trifft sich übrigens immer an jedem 3. Montag im Monat im Café Pi 8 im Gemeindehaus Pillnitzer Weg 8.

Nächster Treff: Montag 21. September 16 Uhr.
Kontakt für die Nachbarschafts- und Mietergruppe:
S. Brune | Tel.:  030 76749902 | Email: sieghild_brune@gmx.de

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