Ratten im Kiez!?

Wie schon im vergangenen Herbst hat es in den ersten Tagen des neuen Jahres erneut Ratten-Alarm im Wohngebiet an der Heerstraße gegeben. 

Die Gesundheitsaufsicht hat bei einer Vor-Ort-Besichtigung am 9. Januar, wie in der Onlineausgabe des Spandauer Volksblattes zu lesen ist, erneut mehrere Rattenlöcher in Höhe der Heerstr. 406 entdeckt. Ein entsprechender Auftrag zur Bekämpfung der Nagetiere sei, lt. der Behörde, vom Grundstückseigentümer inzwischen erteilt worden.

Ratten gibt es – so wird geschätzt – in Berlin mindestens so viele wie auch Menschen und in dicht besiedelten Wohngebieten fühlen sich die Nager besonders wohl. Denn dort finden sie ein großes Angebot an Nahrung und Unterschlupf.

Vor allem achtlos weggeschmissene Essensreste und  „wild entsorgter“ Hausmüll – auch wenn dieser direkt neben Mülltonnen oder den verschlossenen Müllplätzen abgestellt wird – tragen wesentlich dazu bei, dass Rattenpopulationen sich ansiedeln und vermehren. Und wer jetzt denkt nichts falsch zu machen wenn die Essensreste in der Kanalisation verschwinden, der irrt. Im Gegenteil, denn dadurch wird den Ratten ihre Nahrung sogar frei haus geliefert.

Das wäre alles nicht so schlimm, wenn Ratten nicht auch Überträger von Krankheiten sein können. Je schwerer man es ihnen macht an Nahrungsreste zu kommen umso weniger werden sie uns vor allem in den Morgen- oder Abendstunden auf den Wegen in „Heerstraße“ begegnen.

Richtig aber ist, Rattensichtungen im Wohngebiet der Hausverwaltung oder auch gleich dem Gesundheitsamt zu melden. Zum download: Infoblatt „Ratten“ des Landesamtes für Gesundheit und Soziales

 

 

  1. Für den Bereich des Vermieters GEWOBAG, Obstallee, Blasewitzer Ring und Maulbeerallee kann ich sagen, dass die Ratten in einer Großaktion offensichtlich dezimiert wurden. So sind in den genannten Bereichen schon seit etwa 2 Wochen keine lebenden Ratten mehr zu sehen. Bravo!

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