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Der "Mach Mit!"-Aktionstag in Heerstraße

Reiche Ernte beim Kiezputz

Die kleinen Helfer durften sogar den LKW beladen

Samstagmorgen: Manch einer hat sich angesichts der vielen leuchtend orangenen Westen verwundert die Augen gerieben.

Gut 40 große und kleine „Kehrenbürger“ waren rund um das Gemeinwesenzentrum zwischen Obst- und Maulbeerallee als Feger oder Sammler fleißig dabei, sowohl auf, wie auch links und rechts der Wege, Unmengen an Dosen, Flaschen, Papier und Plastikmüll aufzusammeln.

 

Kiezputz_danach3hchViele Familien aus der Nachbarschaft sind  dem Aufruf von Gemeinwesenverein und FamilienTreff Staaken gefolgt, zum zweiten gemeinsamen Kiezputz im Rahmen der Berliner Engagementwochen und der Initiative „Mach mit für ein sauberes Berlin“. Manche davon kannten sich schon vom Familienfrühstück jeden Donnerstag im KiK oder von anderen Gruppen und Aktivitäten in der Großsiedlung Heerstraße bzw. nutzten die Gelegenheit zum Kennenlernen.

 

Das Elternprojekt "Unser Kiez!" enthülltt wo der Müll sein zuhause hat
„Unser Kiez!“ enthüllt wo der Müll sein Zuhause hat

Überhaupt waren viele Haupt- und Ehrenamtliche aus Vereinen und Einrichtungen an diesem Samstagmorgen, bewaffnet mit Besen, Greifer und Müllbeutel im Quartier zu sehen.
Mitglieder von Quartiersrat,  Quartiersmanagement  oder der Anwohnerjury kümmerten sich nicht nur deshalb besonders um den Staudengarten und die Grünanlagen weil der „Park der Kulturen“ genauso aus dem Programm Soziale Stadt gefördert wird, wie auch die Putzaktion am 14.9.

 

Beim Müll fischen zwischen Blumen und Gräsern
Müll fischen zwischen Blumen und Gräsern

Streetworker oder Mitarbeiter vom Polizeiabschnitt 23 zeigten, dass Sie sich auch über ihre „alltägliche“ Arbeit hinaus für „ihr Revier“ engagieren, genauso, wie der Vorsitzende des „Freundeskreises Kulturzentrum Gemischtes“ der mit Arbeitshandschuhen und Müllbeutel bewiesen hat, dass ihm  nicht nur die Bühnenkultur im Stadtteil am Herzen liegt.
Mit dem direkten Wohnumfeld beschäftigt sich auch das QM-geförderte Projekt der Grips-Werke „Unser Kiez!“, das schon mal das erste Schild aus eigener Produktion hinter dem Staaken-Center anbrachte.

 

Wie leicht und schnell ist ein Stück Verpackungsmüll unachtsam weggeschmissen und wie mühevoll es ist den Dreck dann wieder zu beseitigen konnten alle Freiwilligen Aufräumer am Samstag hautnah erfahren.  Und doch waren alle „Kehrenbürger“ mit guter Laune für mehr Sauberkeit im Stadtteil unterwegs und haben sich so nach getaner Arbeit auch gemeinsam leckere Suppen und Kaffee mit Kuchen verdient.

 

Die Feger, Sammler und Aufräumer mit ihrer Ernte
Die Feger, Sammler und Aufräumer mit ihrer Ernte

 

Sowohl Streetworker wie auch ...
Sowohl Streetworker wie auch …
... die Polizei waren als Kehrenbürger mit dabei
… die Polizei waren als Kehrenbürger mit dabei

 

Impressionen vom Kiezputztag in „Heerstraße“:

 

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  1. Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

    ich freue mich über das gelungene Stadtteilfest und auch darüber, dass es in der Christian-Morgenstern-Grundschule stattfand. Es ist gar nicht so selbstverständlich, dass Schulleiter „ihre“ Schulen und Anlagen für solche Zwecke nicht nur zur Verfügung stellen, sondern sie vielfältig mitgestalten. Am Kiezputz konnte ich leider nicht teilnehmen, ich nehme ihn aber werktäglich rings um das Café Charlie vor, in dem ich seit fast zwei Jahren tätig bin. Ich denke, dass einigen von Ihnen gar nicht bewusst ist, welche Schätze Sie vor Ihren Haustüren mit kleinen und großen Grünanlagen, Parks und Plätzen, Innenhöfen und Vorgärten, Spiel- und Sportflächen für Jung und Alt haben! Es sind nicht nur Kippen und Hundekot, denen ich „begegne“. Auffällig besonders Montags und Donnerstags sind die Sandstraße, die Obstallee und der Blasewitzer Ring voller Papiere und Kartonagen aller Art, Flaschen und zerbrochenen Glases, intimer Hygieneartikel und auch menschlichen Kots. Besondere „Fundstücken“ möchte ich an dieser Stelle nicht erwähnen. Schätzen und schützen Sie Ihre Schätze, bewahren und pflegen Sie Ihre Wohlfühloasen mit einer Vielfalt und Vielzahl von Verweilmöglichkeiten, die anderswo nicht so vorhanden sind. Ich bin sicher, dass mein Arbeitgeber, das Café Charlie, die sich in ihm befindende Nähstube und unsere Heimwerkerselbsthilfewerkstätte in der Sandstr. 66 auch Möglichkeiten finden werden, vor allem hölzerne Bänke aber auch Anderes „aufzumöbeln“, farbenfreudiger und für uns alle liebenswert zu gestalten. Ich freue mich, wenn Sie uns in unseren Gasträumen und Werkstätten besuchen. Übrigens beginnt am 18. November im Café Charlie der nächste Kurs Deutsch als Zweitsprache. Für ein freundliches und friedliches Miteinander – hier und überall!

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihre Marzahn-Hellersdorferin in Spandau-Staaken

    Karin Dalhus

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