Donnerstag Claire Waldoff-Abend im GEMISCHTES

„Natürlich wollen die das hören…

… deswegen sind sie ja hergekommen“ antwortet Claire Waldoff Anfang der 30er als eine SA-Abteilung ihren Auftritt mit dem Ruf stört:  „Deutsche Männer und Frauen wollen das nicht hören“.
Sigrid Grajek gastiert mit ihrer musikalischen Biografie Claire Waldoffs „Ich will aber grad vom Leben singen“ am Donnerstag 13. September ab 19.30 Uhr im Kulturzentrum Gemischtes.  Begleitet wird sie am Piano von Regina Knobel.

Seit 2007, dem 50. Todesjahr der legendären Chansonette mit unverkennbarer Stimme und Schnauze, ist Sigrid Grajek – bekannt auch als Coco Lorés – mit ihrem Programm über die Waldoff, die Legende der 20er/30er Jahre, unterwegs.

Die London Times dieser Zeit schreibt: „Wer Berlin kennen lernen will, muss das Brandenburger Tor, eine Reinhardt-Inszenierung und die Waldoff sehen“. Autoren wie Tuckolsky schreiben für Sie, jeder kennt „Wer schmeißt denn da mit Lehm“, ihr Publikum tanzt auf den Tischen wenn Sie die „Schmackeduzchen“ anstimmt. Rauchend und fluchend mit rotem Bubikopf und auch in ihrem Privatleben alles andere als angepasst ist sie die unumstrittene Königin des Berliner Gassenhauers, was auch dazu führte, dass ihr Lied „Hermann heeßt er“ vom Volksmund die Textzeile auf Hermann Göring bekam: „Rechts Lametta, links Lametta und der Bauch wird immer fetter – und in Preußen ist er Meester – Hermann heeßt er!“

Der Claire Waldoff-Abend im Rahmen von „Gemischtes Feulleton“ verspricht also freche Songs und aufschlussreiche Geschichte(n) – Viel Vergnügen.

Do 13.9. 19.30 Uhr Kulturzentrum Gemischtes Sandstraße 41
Eintritt 8 erm. 6 Euro

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