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Theaterprojekt "Schatzsuche" an den Grundschulen gewinnt Preis

Auszeichnung für ausgezeichnetes QM-Projekt

"Oh COOL" - "Schatzsuche" (hier bei der Probe in der Christian-Morgenstern-GS) gewinnt Preis der Kulturstiftung der Länder

In 2009 startete, zuerst nur an der „Christian-Morgenstern“, inzwischen auch an der Grundschule am Amalienhof, das mit Mitteln aus dem Programm Soziale Stadt ins Leben gerufene Projekt „Schatzsuche – Theaterarbeit an der Grundschule“.  Jetzt wurde die von Grips-Werke e.V. getragene  „Schatzsuche“ in der Kategorie Theater im Wettbewerb „Kinder zum Olymp – Schulen kooperieren mit Kultur“ mit dem Preis der Kulturstiftung der Länder ausgezeichnet.

Schon bei der ersten Aufführung im Dezember 2009 war allen Beteiligten und Zuschauern klar, mit diesem Projekt von  Grips-Werke e.V.  wurde ein Schatz gesucht aber viele Schätze gefunden.

Dass mit dem Projekt mehr als „nur“ Theaterspiel Eingang in den Unterricht gefunden hat, erkennt man daran, dass sämtliche am Gelingen eines professionellen Theaters beteiligten „Gewerke“, von Bühnenbild und Technik bis Musik und Schauspiel auch bei den Aufführungen der Schatzsuche, wie z.B. bei dem „Mysteriösem Ding in Staaken“ des vergangenen Junis,  von den Schülerinnen und Schülern kennen gelernt und mit Disziplin erfolgreich bewältigt wurden.

Förderung der Kreativität, Stärkung des Selbstbewusstseins, Entwickeln sozialer Kompetenz – Aussagen, die im Konzept des Theaterprojektes wie auch in vielen anderen Kinder- und Jugendprojekten zu finden sind. Doch bei der „Schatzsuche“, in den beiden Grundschulen unseres Stadtteils ,  werden schon  in den Arbeitsgruppen der Proben diese Aussagen lebendig. Beeindruckend, wie es den jungen Theaterprofis der Grips-Werke, jeweils unterstützt von Lehrerinnen,  gelingt, in den  Nachmittagsstunden die kleinen Nachwuchsakteure zu motivieren und durch dezente Hilfen zu stimulieren noch mehr „Grips“ und Emotion aus ihrer Lebenswelt in ihre Szenen einzubringen.

Apropos „ihre Szenen“:  Die Szenen, sowohl der bisherigen als auch der kommenden Aufführungen an den Schulen im Juni  sind von den Kindern  selbst eingebracht und erarbeitet. Und obendrein gibt es, für die verschiedenen Bilder und Temperamente die dargestellt werden, unter den Kindern „Spezialisten“ die in den Proben als kleine Spezial-Regisseure agieren und auch als solche von ihren Gruppen anerkannt werden.

Und wenn man nun noch an die zusätzlichen Theaterworkshops denkt, die vom Grips-Werke Verein, des berühmten gleichnamigen Kinder- und Jugendtheaters,  für Lehrer, Eltern und Schüler durchgeführt wurden, dann wird die Ausstrahlung des Projektes über die Schule hinaus in den Stadtteil besonders deutlich.

Übrigens ist aus dem Projekt auch eine Patenschaft, eine Kooperation zwischen Schule und Grips entstanden. Ein gutes Beispiel wie aus Projektförderung eine nachhaltige, „verstetigte“ Zusammenarbeit zurVerbesserung der Bildungschancen im Quartier entstehen kann.

Wir gratulieren zum wohlverdienten Preis den Akteuren von Grips-Werke sowie allen Beteiligten und Unterstützern aus der Schüler-, Lehrer- und Elternschaft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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