2. Mieterversammlung der Alt+Kelber-Wohnungen

Großes Interesse bei Mieterversammlung

Vor allem Sauberkeit in und um die Häuser, Müllstandorte, Beleuchtung und der zukünftige Winterdienst standen im Mittelpunkt der Diskussion bei der Versammlung für die Mieter der Alt + Kelber Wohneinheiten in der Wissell-Siedlung. Dazu gab es etliche Klagen über hohe Stromrechnungen und die Nachtspeicherheizungen. Dazu übrigens viel Information in der neuen Ausgabe des TREFFPUNKT, der in diesen Tagen verteilt wird.

Beteiligung  groß. Gut 100 Bewohner/innen aus den Häusern am Pillnitzer – und Cosmarweg kamen zu dem von den Mietern Frau Gottschalk, Herrn Hartwich und Herrn Hass organisierten Treff in das Geschwister-Scholl-Haus, bei dem wiederum die Hausverwaltung Alt + Kelber sich den Fragen, Wünschen und Kritikpunkten der Mieter stellten.

Die Hausverwaltung verwies vorweg auf die aktuellen Betriebskostenabrechnungen bei denen sie gehörige Einsparungen erzielen konnten.  Bezüglich der im Frühjahr 2010 abgebrochenen Arbeiten an der Wärmedämmung und den Fassaden der Häuser Pillnitzer Weg 37-41 wurde verkündet, dass diese im April 2011 wieder aufgenommen werden. Widersprüchlich aber die Position zu einem Mieterbeirat, denn einerseits wurde begrüßt, dass die ehemaligen Mieterbeiräte weiterhin sich aktiv betätigen und sie dabei dienlich sein können, die Wünsche und Kritikpunkte zu sammeln und zu bündeln, aber eine Unterstützung z.B. durch Bereitstellung eines Raumes wurde von Alt + Kelber mit Hinweis auf die Eigentümer verweigert.

Dass eine solche Vertretung der Mieterinteressen aber von großem Belang sein kann, stellte der Vertreter des Berliner Mietervereins klar, indem er auf die in den kommenden Jahren bevorstehende Ersetzung der Elektro-Speicherheizungen aufmerksam machte. Vielleicht lässt sich ja im Dreh von Cosmar-/Pillnitzer eine Einrichtung finden, die einer Mietervertretung quasi einen Unterschlupf, eine Anlaufstelle gewährt.  Denn mit deren Hilfe lassen sich auch Querelen zwischen Mietern und Beschwerden wegen Ruhestörung, Sauberkeit und Sicherheit oder wegen defekter Beleuchtung und Missständen auf Müll-, Park- oder Spielplätzen leichter und direkter angehen.

Versöhnlich dann wieder die Ankündigung von dem Geschäftsführer Häberlein von Alt + Kelber, dass er sich vorstellen kann, dass sowohl von seiner als auch von Eigentümerseite mit einem Zuschuss zu einem nachbarschaftlichen Mieterfest im kommenden Jahr gerechnet werden könnte.

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