Rasant steigende Energiekosten machen Wohnen bald unbezahlbar!?

Vor dem Problem stehen derzeit, nicht nur die Mieter:innen des Empira-Wohnriegels am Westend unserer Großwohnsiedlung (s. Artikel vom 10. Januar) , denn neben der bei jedem Einkauf deutlich spürbaren Inflation, sind es vor allem die Strom- und Heizungskosten die bei manchen oft dafür sorgen, dass “am Ende des Geldes noch verdammt viel Monat übrig ist”.

Speziellen Rat, praktische Tipps und Unterstützung, bei Anträgen für Bürger- oder Wohngeld, für Zuschüsse oder Darlehen vom Jobcenter oder für Hilfen aus dem Härtefallfonds, gibt’s ab kommender Woche donnerstags im Stadtteilzentrum Staakentreff, Obstallee 22E.

Die mit Mitteln aus dem “Netzwerk der Wärme” der  Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales finanzierte Soziale Energieberatung in der Großwohnsiedlung an Heerstraße und Magistratsweg hat zwei Schwerpunkte:

1.) Information und Rat zu den Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung für den Fall, dass Forderungen der Energieanbieter nicht mehr selbst getragen werden können oder so hoch sind, dass finanzielle Notlagen drohen. Dabei werden auch Hilfen angeboten bei der Antragstellung für Bürgergeld, Wohngeld, für einmalige Zuschüsse aus dem Härtefallfonds bzw. Einmalzahlungen oder Darlehen vom Jobcenter.
2.) Infos, Tipps und Tricks die geeignet sind aktiv zur Reduzierung des Verbrauches und somit auch der Energiekosten beizutragen.

Zu hohe Strom- und Heizungskosten?
Soziale Energieberatung

ab 26. Januar 2023 immer
donnerstags 14 bis 18 Uhr
Teilnahme ohne Anmeldung 
Stadtteilzentrum Staakentreff
Obstallee 22 E

zum download + ausdrucken + aufhängen:
Flyer Energieberatung ab 26. 1. jd Donnerstag 

 

 

 

Übrigens: Zum “Warmlaufen” wird das neue Angebot der Energieberatung schon mal eigens für die Mieterschaft des o.g. Empira-Wohnriegels vom Pillnitzer Weg 1-21 (ungerade Hausnummern) am kommenden Dienstag ab 17.30 Uhr, zum sonst üblichen Zeitpunkt des Treffens der dortigen Mieterinitiative, im Familientreff Pillnitzer 21, Rat & Tat anbieten zu den möglichen finanziellen Hilfen und den dazugehörenden Anträgen, angesichts der fast alle 417 Wohneinheiten betreffenden irrsinnig hohen überwiegend Heizkosten betreffenden Nachforderungen aus der Betriebskostenabrechnung 2021.
siehe auch: Versammlung wg. hoher Betriebskosten v. 13. Jan 2023
Zur Mieterversammlung v. 17. Januar demnächst mehr auf staaken.info

5 Gedanken zu “Rasant steigende Energiekosten machen Wohnen bald unbezahlbar!?

  1. Frau oder Herr rkl,
    wir haben beide das gleiche Ziel, allerdings mit unterschiedlichen Vorgehensweisen. Auch ich bin, wie so viele Menschen, schon seit Kindertagen mit “sparen – nicht verschwenden” groß geworden. Viele Menschen gehen sorgsam mit der Heizung, dem Wasser u.v.m. um, um Ressourcen und Kosten zu sparen. Wenn aber z.B. nur ein Sammel-Stromzähler, eine Sammel-Wasseruhr vorhanden ist, muss der Sparsame die nicht so Denkenden mit finanzieren. Ist das gerecht und werden so diese Menschen ebenfalls an Energie Einsparung denken?
    Besuchen Sie uns doch gern einmal in unseren Mieter-Treffen.

  2. Wer nicht verstehen kann oder will versteht auch nicht! CO2 und Ressourcen sparen lohnt sich nicht solange nicht auch die Amerikaner, Chinesen, Inder, Russen … es auch tun und dementsprechend macht Strom + Heizkosten sparen, erst dann Sinn, wenn man die Ersparnis im eigenen Geldbeutel spürt. Toll! Also weiter so!

  3. Frau oder Herr rkl:
    Es ist nicht egal, denn als erster Schritt muss die Grundlage richtig gelegt sein. Dann hat jeder Mieter nur für seine eigenen Kosten zu zahlen und sieht endlich auch, welchen Verbrauch “er selbst produziert”. Nur so ist auch eine adäquate Beratung und finanzielle Unterstützung möglich, was sehr gut und vollkommen richtig ist.

  4. Stimmt, aber auch egal, denn
    1. das Beratungsangebot bietet vor allem ja auch Rat und Hilfe bei der Beantragung von finanziellen Unterstützungen, damit man nicht in Schieflage gerät.
    2. Schadet es auch nicht, gute Tipps zum Energiesparen zu erfahren und anzuwenden – denn je mehr sich daran halten, desto geringer wären die auf “alle” umgelegten Kosten UND es käme unserer Umwelt zugute

  5. Damit jeder Mieter auch seine eigenen Heizkosten und eigenen Wasserkosten zu zahlen hat, sollten erst einmal überall dort, wo noch nicht bei jeder Wohneinheit ein Nachtspeicher-Stromzähler oder/und eine Wasseruhr angebracht wurde, diese endlich zu installieren. Denn dann hat es endlich ein jeder Mieter selbst in der Hand, auch nur für seine tatsächlich eigenen Kosten zu zahlen.
    Denn auch das ist ein wichtiger Fakt bzw. ein großer Posten von hohen Betriebskosten und ein “altes Thema”, was jedes Jahr für viele Mieter wieder unverändert anfällt.

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