Heerstraße: Staufrei über den Sommer?

Zumindest bis zum Herbst diesen Jahres bleiben die rund 800 Meter „Baumstumpfallee“ der B5/B2 zwischen Havel und Stößensee noch baustellenfrei und somit – vom werktäglich stockenden rush hour-Verkehr mal abgesehen – mit guten Chancen auch staufrei bewältigt zu werden. Denn wie jetzt bekannt wurde, muss der im Januar angekündigte Ausbau & Sanierung der Radwege neu ausgeschrieben werden und kann wohl frühestens erst im Herbst beginnen.

Wie im aktuellen Spandauer Newsletter des Tagesspiegel zu lesen, ist die Neuausschreibung notwendig, weil man zu der Einsicht gelangt ist, dass für die neuen Rad- und Fußwege auf beiden Seiten des Abschnitts der Bundesstraße nicht wie zuvor geplant mehr als ein Jahr Bauzeit eingeplant werden können sondern die Anlage mit Grünstreifen zwischen Fahrbahn, mit einem 1,60 m breiten Radweg und einem schmalen Fußweg schon binnen drei Monaten fertig gestellt sein soll.

Die Krux ist nur, dass bei einem frühesten Baubeginn im Herbst die Gefahr eines frühen Frostes lauert und am Ende die Fertigstellung doch erst im kommenden Jahr erfolgen kann.

Egal wie: Geplant ist weiterhin die Neugestaltung der Rad- und Fußwege sowie der Bushaltestelle auf dem Pichelswerder mit nur so wenig Beeinträchtigungen für den fließenden Kfz-Verkehr wie dringend nötig und möglich zu schaffen und wie auch schon im Januar verkündet,  jeweils immer im Wechsel – morgens stadteinwärts und abends stadtauswärts – nur eine Fahrspur für die Kraftfahrzeuge zu sperren.

Für alle Radfahrer ändert sich mit dem verschobenen Baustart am Ende wohl nichts. Mit einem neuen Radweg, der auch den Namen verdient ist mit Glück schon im Spätherbst 2019 auf jeden Fall aber im Frühsommer 2020 zu rechnen.

Dann endlich ist es vorbei, dass die Heerstraße zwischen Alt-Pichelsdorf und Stößensee der Topfavorit ist auf den Titel Berlins übelster Radweg.

 

 

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