Die Magierin von Staaken

Räuber & Prinzessin
Kidnapping an der „Morgenstern“

Die letzte Woche hätte man in Heerstraße auch durchaus Kulturwoche der Grundschulen nennen können, denn mit Sommerkonzert, Theater und Bibliothekseröffnung war viel los, bei „Amalienhof“, „Birkenhain“ und „Morgenstern“ – worüber staaken.info berichten wird. Den Anfang macht die CMG, mit der wahrlich „zauberhaften“ Geschichte von der „Magierin von Staaken“.

 

Schon seit Jahren wird immer wieder, vor allem in Fachgesprächen betont, dass „Schule sich dem Stadtteil zu öffnen habe“.  Wie sehr Schule mit dem Stadtteil verbunden ist und sich mit dem Kiez beschäftigt zeigen schon ebenfalls seit Jahren die vielfältigen Theaterstücke an der Christian- Morgenstern-Grundschule.

Ob vom QM-Projekt mit Grips, der Theaterarbeit an der Grundschule oder von den „hauseigenen“ Inszenierungen  der Schüler*innen zusammen mit dem Erzieher und Schauspieler Oliver Schindler, aus Klassen oder, wie in diesem Jahr, von der neugeschaffenen „Dienstags-Theater-AG“ aus dem Freizeitbereich der Schule.

Von der „dunklen Macht“ der Magierin über Riesenspinnen, Monster, Räuber und Werwolf plus natürlich einer bezaubernden Prinzessin fehlt auch keine wichtige Figur, für eine von den Kindern selbstentwickelte Fantasy-Story, die mit allerlei Abenteuern rundum Maulbeer- und Obstallee zwischen Bullengraben und Hahneberg  für viel Spannung, Amüsement und Anerkennung für die großartige Leistung der kleinen Akteure sorgt.

Nacheinander lässt die Magierin Kinder der Schule verschwinden, die von da an in ihrem Auftrag als verzauberte Bestien und Übeltäter im Kiez Angst und Schrecken verbreiten. Sie wüten als Riesenspinne auf dem „Pilz-Spielplatz“ am Egelpfuhlgraben oder reissen als Werwolf die Schafe am Hahneberg, alles nur um der Hexe den Weg zur Weltherrschaft zu bereiten.

Doch die Kinder der „Morgenstern“ schaffen es am Ende mit vereinten Kräften die Magierin daran zu hindern ihr Ziel, „… bis alle meine Sklaven sind“ zu erreichen und befreien alle. Und auch die selbsternannte Prinzessin von Staaken gewinnt in der Hand von Räubern und Monstern die Einsicht: „Ich bin keine Prinzessin – ich hab nur eine große Klappe“.

Nach der eigenwilligen Variante von Hänsel und Gretel (s. Artikel vom 27. 01. 2016) schon die zweite entzückende und märchenhafte Vorstellung in diesem Jahr, einer Eigenproduktion von und mit Morgenstern-Kindern und ihrem Erzieher Oliver Schindler.

 

Gleich mehrere Rollen im Stück, von Erzählern ...
Gleich mehrere Rollen im Stück, ob Erzähler …

 

oder als gefährliche Biester – der Werwolf und die Riesenspinne
oder als gefährliche Biester – wie hier als Werwolf und Riesenspinne

 

Fantastisch, die Geschichte und die Akteure - wie hier die alles verzaubernde Magierin von Staaken
Fantastisch, die Geschichte und die Akteure – wie hier die alles verzaubernde Magierin von Staaken

 

Angebetet, die Prinzessin von Staaken ...
Angebetet, die Prinzessin von Staaken …

 

.. und dann entführt vom überzeugend schüchternen "Monster in Pink"
.. und dann entführt vom überzeugend schüchternen „Monster in Pink“

 

Nix Proinzessin, nur große Klappe - gibt sie zu, in Fesseln und angesichts der Gefahr
Nix Prinzessin, nur große Klappe – gibt sie zu, in Fesseln und angesichts der großen Gefahr

 

Fast alle befreit vom Zauber der Magierin und die Prinzessin bleibt aus gutem Grund mit Knebel im Mund noch stumm
Fast alle befreit vom Zauber der Magierin und die Prinzessin bleibt aus gutem Grund mit Knebel im Mund noch stumm

 

Mit Recht am Ende, viel Applaus für die achtköpfige Theater-AG
Mit Recht am Ende, viel Applaus für die achtköpfige Theater-AG

 

Zum Schluss alle kleinen Akteure einzeln vorgestellt vom Regisseur Oliver Schindler
Zum Schluss alle kleinen Akteure einzeln vorgestellt vom Regisseur Oliver Schindler

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