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QM-Konzept aktuell in Arbeit und Thema im Bezirk:

IHEK immer ein Gemeinschaftswerk

Mit Diskussion und Zwischenentscheiden geht heute im Quartiersrat die Ausarbeitung des Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzept 2022-2025 (IHEK) für das Städtebauförderungsprogramm Sozialer Zusammenhalt im Quartier Heerstraße-Nord in den “Endspurt”. Nach diversen Steuerungsrunden,”hybriden” QR-Sitzungen und Arbeitsgruppen für die Schwerpunktthemen (s. Foto oben v. Januar), nach Beratungen mit lokalen Projekten und Einrichtungen aber auch schon mit bezirklichen Fachämtern, für die Entwurfsfassung des neuen IHEK, die dann im März den Fachämtern des Bezirks zu Stellungnahmen und Ergänzungen vorgelegt wird.

Bevor dies geschehen kann, steht aber noch eine erneute Steuerungsrunde an, in der sowohl den Stimmen ein besonderes Gewicht zukommt, der Vertretungen des für die Stadtentwicklung zuständigen Bezirksamtes wie auch der Senatsverwaltung. Die entsprechend überarbeitete Fassung des Handlungskonzepts, der Grundlage für Maßnahmen und Projekte in der Großwohnsiedlung an Heerstraße und Magistratsweg, geht dann an die Fachämter und Stadträte Spandaus.

Voraussichtlich im April wird der Quartiersrat über die Endfassung abstimmen, mit den eingearbeiteten Kommentare und Ergänzungen der Fachämter, die dann auch zur Beschlussfassung dem Bezirksamt und der BVV vorgelegt und am Ende der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen übermittelt wird.

Also alles in allem sind die Konzepte, in allen Quartieren, schon von Anbeginn der Quartiersverfahren – bei uns in Staaken seit dem Jahr 2005 – ein sehr breit angelegtes Gemeinschaftswerk. In dem – via Steuerungsrunde, Stellungnahmen und Beschlussfassungen –  auch dem Bezirksamt und vor allem den jeweiligen Stadträten der für Bauen, Planen, Wohnen zuständigen Abteilungen, im gesamten Prozess ein gehöriger Einfluss auf Inhalte und Ziele, auf Empfehlungen für Maßnahmen und Projekte in den Entwicklungs- und Handlungskonzepten für das Quartiersmanagement in Heerstraße-Nord zugekommen ist.

Umso verwunderlicher ist, dass die BVV-Fraktion der CDU auf die Pressemitteilung  vom 1.2. 22 von Bündnis90/die Grünen in der BVV, über Zustände in Heerstraße-Nord, inklusive – nicht wirklich gerechten und in der Form gerechtfertigten – Vorwürfen gegen Bezirksstadtrat Thorsten Schatz, mit einer “Gegen-Erklärung” konterte, die in dem Absatz gipfelte:

“Seit 20 Jahren gibt es dort ein Quartiersmanagement-Büro, das vom Senat über 20 Millionen Euro für konkrete Verbesserungen erhalten hat. Am fehlenden Geld kann es also nicht liegen. Trotzdem sind die Zustände für die Menschen vor Ort nicht besser. Man muss sich die Frage gefallen lassen, ob bisher die richtigen Maßnahmen ergriffen wurden.”
(aus der Pressemitteilung der CDU-Fraktion in der BVV vom 2.2.2022)

Zur Erinnerung: Die Stadträte für die Aufgabenbereiche des Quartiersmanagements in der Großwohnsiedlung wurden, über den gesamten Zeitraum hinweg, von Carsten-Michael Röding (1999-2016), Frank Bewig (2016-21) bis aktuell Thorsten Schatz, ausschließlich von der CDU gestellt. Und aus deren verantworteten Amtsbereichen kam jeweils die wesentlich mitentscheidende Stimme des Bezirks in der Steuerungsrunde für das QM-Team. Mal ganz abgesehen, vom großen Einfluss und dem Mitwirken ihrer Abteilungen bei allen beschlossenen Maßnahmen der Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzepte von 2005 bis heute.

 

 

  1. ein Eigentor der CDU in der BVV!
    oder wollen sie sich wirklich von “ihren Bau-Stadträten” der letzten 20 Jahre distanzieren? Fast schlimmer der im Artikel nicht genannte Satz aus der, CDU-Pressemeldung:
    “Die Mieterinnen und Mieter sollten als kompetente ‚Controlling-Instanz‘ der bisherigen, offenkundig verfehlten Instrumente eingebunden werden.“
    Eindeutig, die Spandauer CDU hat keine Ahnung von Heerstraße-Nord, denn die Sprecherin der Adler-Mietergruppe ist auch Sprecherin des Quartiersrat und 4 von 5 Gewobag Mieterbeiräte sind auch Quartiersräte

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