Vom Online-Kongress zur Jugendjury

Nur wenige Tage Zeit haben die engagierten Gruppen von Jugendlichen aus unserem Stadtteil, um aus den gewonnenen Informationen und gegenseitigen Einsichten der vom Medienkompetenzzentrum CIA unterstützten 1. Staakener Online-Jugendkonferenz am 30. November, all die Argumente, Begründungen, Texte, Skizzen und Zahlen zusammenzutragen und auszuarbeiten, für ihre Projektanträge für die spezielle Staakener Jugendjury 2020 am kommenden Sonnabend 12. Dezember im Kulturhaus Spandau in der Westerwaldstraße.

Live aus fünf Häusern und Clubs des Quartiers wurde der Online-Kongress am Abend des 30. November im Netz übertragen. In jedem Haus war eine kleine Abordnung von jungen Leuten aus dem Kiez, die sich über ihre jeweils eigenen Ideen Wünsche, Ziele als mehr oder weniger fest organisierte Gruppe, ausgetauscht haben:

• die JuMi-Lotsen – junge Menschen mit Migrationshintergrund die sich im Stadtteil engagieren – im Haus am Cosmarweg (s. Foto oben)
der Koordinierungsgruppe für die Förderung und Realisierung des selbstorganisierten Jugendclubs Pi8 Youth im Gemeindehaus am Pillnitzer Weg
• dem Treff für Mädchen und jungen Frauen, den Staachelbeeren bei Staakkato, die ihre Anliegen aus dem Jugendzentrum STEIG in die Konferenz einbrachten
• den Teenies vom KiK Kinder im Kiez, die sich dort in der Obstallee 22 G  einen ihrem „gehobeneren Alter“ entsprechenden Bereich schaffen, ausstatten und organisieren wollen
• bis „last but not least“ den zwei Teams aus dem Geschwister-Scholl-Haus (GSH),
– der Anti-Diskriminierungsgruppe, die sich mit Austauschrunden, Aktionen und Workshops gegen Rassismus und Sexismus wendet
– und der Gruppe Pavillonbau, die zusammen mit der Holzwerkstatt des „Roten Haus am Magi“ den Pavillon auf der Freifläche sanieren und mit winddichten Seitenwänden zu einem „eigenen offenen  Treff“ ausbauen will u.a. auch für die GSH-Schließzeiten

Allen ist jedoch eines gemeinsam: Sie wollen Ihre Ideen und ihre Projekte weitestgehend selbst Planen, selbst Gestalten, selbst Organisieren und vor allem auch selbst Verantworten. Dabei wird ihnen „der Rücken gestärkt“ von den Erzieher*, Sozialarbeiter* der jeweiligen Clubs bzw. der Kirchengemeinde zu Staaken sowie von den Streetworker* von Staakkato Kinder und Jugend e.V. im Verbund mit den Staakener Distanzlotsen, und deren Peer-Netzwerk-Kolleg*innen für Spandau von Kompaxx e.V..

Ein echter Meilenstein auf dem Weg ist die 1. Staakener Jugendjury am Samstag 12. Dezember, wo jeweils zwei Delegierte der Gruppen – mit dem größtmöglichen Abstand von zwei verschiedenen Räumen in dem großen Kulturhaus in der Westerwaldstraße, ihre Projektidee, Projektskizzen, Finanzierungs- und Umsetzungspläne vorstellen und sich dann auch gemeinsam mit den anderen Staakener Jugendgruppenprojekte darüber einig werden müssen, wie die zur Verfügung stehenden Finanzmittel der Jury „fair untereinander verteilt werden sollen“.

mehr Info:
Staakener Jugendkongress auf kompaxx.de

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