In Kooperation von Bezirksamt und Stadtwerken:

Die „Morgenstern“ kriegt was auf’s Dach!

Nicht alleine, sondern zusammen mit drei weiteren Spandauer Schulen – u.a. der am Staakener Kleeblatt – sowie dem Ordnungsamt in der Galenstraße. Aber die mit fast 100 kwp-Leistung größte der fünf Photovoltaikanlagen aus der jüngst geschlossenen Kooperation zwischen Bezirk und Stadtwerken landet definitiv auf dem Dach der Christian-Morgenstern-Grundschule und kann dort, ab Frühjahr 2021, bis annähernd 80% des eigenen Strombedarfs abdecken.

 

Nachfolgend ein Ausschnitt aus der gemeinsamen Pressemitteilung  des Bezirksamts Spandau und den Berliner Stadtwerken, vom 4. November 2020:

Platz genug auf den „Morgenstern-Dächern

Fünf neue Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 300 kWp bauen die Berliner Stadtwerke in Spandau auf die Dächer von Schulen sowie des Ordnungsamtes. Sie bilden das erste sogenannte Bezirkspaket der Berliner Stadtwerke mit dem Havel-Bezirk. Bei diesen Paketen werden jeweils mehrere Anlagen von der Planung über den Bau bis zur späteren Unterhaltung gebündelt, was kostengünstig und praktisch für alle Beteiligten ist.

Die größte der fünf Anlagen bekommt mit 99,68 kWp die Christian-Morgenstern-Grundschule am Räcknitzer Steig. Darauf folgt das Ordnungsamt Spandau an der Galenstraße mit 70 kWp. Jeweils 42,56 kWp Leistung werden auf die Dächer der Grundschule am Wasserwerk an der Pionierstraße, der Lynar-Grundschule an der Lutherstraße und der Sporthalle der Schule am Staakener Kleeblatt am Brunsbütteler Damm installiert.

Die fünf Anlagen werden im kommenden Frühjahr errichtet und vermeiden pro Jahr mit der Produktion von mehr als 250.000 Kilowattstunden den Ausstoß von 137 Tonnen CO2. Die vergleichsweise kleine Schule am Kleeblatt kann fast die Hälfte ihres Strombedarfs künftig vom eigenen Dach decken. Die größte Anlage – die auf der Christian-Morgenstern- Schule – hat mit 79 Prozent auch die höchste Eigenverbrauchsquote und liegt damit sehr gut.

Spandaus Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (SPD) erklärt: „Wir haben über den jetzt geschlossenen Vertrag hinaus eine Untersuchung des Solarpotenzials der Altstadt beim auf erneuerbare Energien spezialisierten Reiner-Lemoine-Institut in Auftrag gegeben. Aus den Ergebnissen der Studie möchten wir ein zweites Bezirkspaket entwickeln.“

Die komplette Presseinfo gibt es hier zum download:
Jetzt sind’s schon acht: Spandau fixiert ein Solar-Paket

Mehr Info über den kommunalen Ökostrom der Berliner Stadtwerke gibt’s auf www.berlinerstadtwerke.de

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