Vielfalt und Toleranz vs Rassismus und Diskriminierung:

AG der Stadtteilkonferenz zeigt Flagge

Am vergangenen Samstagnachmittag hat die AG Vielfalt und Toleranz der Staakener Stadtteilkonferenz Heerstraße bei einem Kiezspaziergang „Flagge gezeigt“ gegen rassistische und rechtsradikale Symbole an dem einen oder anderen „Fahnenmast in Nachbars Garten“, in dem von Eigenheimen und Kleingärten geprägten Umfeld beiderseits von Magistratsweg und Klosterbuschweg.

„Gut beflaggt“ mit Fahnen von EU und Versöhnungsbund, von Friedens- und Umweltbewegung und den bunten Regenbogenfarben einer offenen Gesellschaft wurden Infoflyer verteilt, über einige Varianten rechtsextremer Beflaggung und über hilfreiche Ansprechstellen im Bezirk und in Berlin.

Denn hinter den ab und an gehissten Varianten der schwarz-weiß-roten Reichskriegsflagge, dem Südstaatenbanner oder dem schwarz-rot-goldenen Nordischen Kreuz … verbergen sich anti-demokratische und menschenfeindliche Haltungen, die im Gegensatz stehen zu einem friedlichen und respektvollen Miteinander auch in den Nachbarschaften am westlichen Stadtrand in Staaken.

Gestartet am Stadtteilzentrum in der Obstallee zog die Gruppe von AG Mitgliedern und engagierten Mitbewohner*innen, Flyer verteilend an Passanten und Briefkästen, über Magistratsweg, Klosterbuschweg bis über den Torweg hinaus und dann via Spandauer Straße zu Abschlussgesprächen, erfrischenden Getränken und wohl verpackten Snacks im Hof von Zuversichtskirche und Begegnungszentrum am Brunsbütteler Damm.

zum download – der Flyer:
Flagge zeigen! Was  hängt da an Nachbars Fahnenmast?

Die AG Bunte Vielfalt und Toleranz der Stadtteilkonferenz setzt sich mit Aktionen und Veranstaltungen für mehr Verständnis zwischen den Kulturen und Gruppen und für ein respektvolles Miteinander im Stadtteil ein.

Als nächstes geplant ist, sich am Internationalen Tag der Demokratie, am 15. September, in einer Veranstaltung dem Thema zu widmen: Offene Gesellschaft vs Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus.

Mit der Veranstaltung startet dann auch das Stadtteilzentrum an der Obstallee als lokale Staakener Anlaufstelle für das Spandauer Register zur Erfassung von extrem rechten, rassistischen und diskriminierenden Vorfälle.

 

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