H Obstallee: Berlins Nummer Eins

Sie ist die erste von rund 6.480 Berliner Bushaltestellen, die nach den Umbauarbeiten im vergangenen Jahr, nun in der nächsten Woche am Mittwoch, 29. Januar um 11.30 Uhr, die ganz offizielle Weihe erfahren wird, als erste barrierefreie Bushaltestelle Berlins.

 

Mit dem um 6 Zentimeter auf insgesamt 22 cm erhöhten Einstiegsbord bleibt dann auch dank der Senktechnik der Busse nur noch eine kleine Schwelle von 1-2 cm, die in der Regel mit allen Rollatoren oder Rollis überwindbar sein sollte, ohne die beim Fahrgastwechsel zeitraubende Hilfe der Klapprampe.

Alles in allem ein echtes Win-Win-Projekt für behinderte und nichtbehinderte Fahrgäste wie auch für die BVG und ihre Mitarbeiter*innen. Kein Wunder also, dass neben Bezirksbürgermeister, den zuständigen Stadträten und dem Beauftragten Spandaus sowohl der Staatssekretär für Verkehr, Ingmar Streese, die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Christine Braunert-Rümenapf und Vertreter*innen der BVG sowie des Landesbeirats für Menschen mit Behinderungen zur Einweihung erwartet werden.

Also „Großer Bahnhof“ am Mittwoch 29. Januar um 11.30 Uhr, für eine kleine, auch ansonsten „besondere Bushaltestelle“, die zwar den Namen „Obstallee“ trägt aber dutzende Meter davon entfernt am Blasewitzer Ring liegt.

 

Man darf gespannt sein, wie zügig daran gearbeitet wird, um das Verhältnis der barrierefreien zu den nicht-barrierefreien Bushaltestellen, von heute 1/6480 berlinweit spürbar zu verbessern.

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