Neue Nachbarn am Aloisiusweg

Hollarödüdeljöh! Hier sind doch die Staakener Alpen! Auf die Idee hätte man zumindest am Dienstag kommen können, angesichts des 12. Alphorn- und Jodelfestes auf den schwindelnden Höhen des Hahnebergs und des „Almauftriebs“ auf den Orchideenwiesen. Unpassend nur, dass die Weidefläche  in den nordöstlichen Niederungen des Egelpfuhlgrabens liegt und dort seit vorgestern keine bunt gescheckten Pinzgauer sondern drei waschechte Wasserbüffel ihr Sommerdomizil gefunden haben.

Demnächst sollen dann auch noch Schafe und Ziegen das Beweidungsprogramm ergänzen für die unter Naturschutz stehenden Egelpfuhlwiesen zwischen den Wohnriegeln am Blasewitzer Ring und der Schmidt-Knobelsdorf-Straße.

Wie auf Tiefwerder oder am Hahneberg soll mit der Beweidung wieder Raum für mehr Artenvielfaltgeschaffen werden, an Sträuchern und Orchideen aber auch an Insekten und Reptilien. Besonders im Blick, wie der Vorsitzende Hans-Joachim Ernst, des Spandauer Landschaftspflegeverbandes betont, die beiden schon stark verlandeten Tümpel auf dem Areal, die zuletzt mit Unterstützung der Feuerwehr bewässert werden mussten.

Dabei setzt man auch auf die im Rahmen von Stadtumbau geplante Aufwertung und Renaturierung des Egelpfuhlgrabens, als natürliche Entwässerung der Staakener Felder in der dicht bebauten Umgebung. Derzeit wird noch vom Büro häfner jiménez betcke jarosch landschaftsarchitektur GmbH an der Machbarkeitsstudie gearbeitet, die u.a. prüft inwiefern eine Zuführung von Regenwasser aus den direkt anliegenden Wohnriegeln der Großsiedlung realisierbar ist.

 

In Betrieb gesetzt, die Tränke auf dem doppelt eingezäunten Areal der Egelpfuhlwiesen am Aloisiusweg nahe Seeburger Weg.

 

Mit als erstes erforscht, das Schilf an einem der Tümpel auf der Orchideenwiese

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