Fastenbrechen mittendrin und im Grünen

Eine schöne Idee, die Gelegenheit zu nutzen und am europaweiten Nachbarschaftstag im Fastenmonat Ramadan eine Einladung an alle Nachbarn jedweder Herkunft, Kultur und Religion auszusprechen, zum gemeinsamen abendlichen Fastenbrechen, das bei sommerlichen Temperaturen auf die grüne Wiese verlegt wurde, gleich neben dem Stadtteilzentrum an der Obstallee.

Viele haben zum Gelingen beigetragen. Als Ideengeberin und Organisatorin, Seyda, die als Bundesfreiwilligendienstlerin den Gemeinwesenverein im Bereich des „Interkulturellen Treffs“ unterstützt, die jungen Männer und Frauen von JuMi-Lotsen und Staakkato-Jugendtreffs wie auch zahlreiche Menschen aus der Nachbarschaft, die hilfreich waren, beim Auf- und Abbau, beim „Bespaßen“ der Kinder und so manche Köstlichkeiten mitbrachten, für das Büfett des Nachbarschaftsfestes.

Viele sind gekommen, viel mehr als geplant und erhofft, daher musste ständig mit weiteren Tischen, Bänken und Stühlen aus dem Stadtteilzentrum angebaut werden. Und doch  musste niemand hungern oder dursten. 

Wir alle, die wir unter der momentanen Hitze leiden können gut mitfühlen wieviel Kraft und innere Stabilität alle die Muslime aufbringen, die in diesen Tagen den strengen Fastenregeln folgen. Umso schöner, wenn dann in großer Runde, noch dazu unter freiem Himmel und im Grünen die letzten Warteminuten bis zum Fastenbrechen schneller vergehen.

Punkt 21.16 Uhr war es dann soweit, und mit vielen Köstlichkeiten vom Grill wie auch mannigfaltigen warmen und kalten Speisen, mit kühlenden Getränken und Tees  und mit vielen Gesprächen an den langen Tischen konnten alle das gemeinsame abendliche Fastenbrechen genießen.

Übrigens: ein nächstes gemeinsames Fastenbrechen auf der Wiese steht – Zustimmung von Aktionsfondsjury und Lenkungsrunde vorausgesetzt – für den 13. Juni, den vorletzten Fastentag im Ramadan auf dem Plan.

 

 

 

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