Tag der Städtebauförderung in Staaken

Auf Tour & auf’m Bau

Soziale Stadt trifft Stadtumbau – die Tour macht Station am Cosmarweg

Mit Soziale Stadt und Stadtumbau West präsentierten sich gleich zwei Förderprogramme am Tag der Städtebauförderung in der Großsiedlung Heerstraße: Rundgang mit Rückblicken, Einblicken & Ausblicken auf Projekte und Vorhaben von über 10 Jahren Quartiersmanagement und den symbolischen Start für den Stadtumbau zwischen Brunsbütteler Damm und Heerstraße auf der MitMach-Baustelle für Kinder am Cosmarweg, dem Ziel der QM-Tour.

Ort und Zeitpunkt für die Aktion war gut gewählt, denn die Neugestaltung des Kleinkind- und Wasserspielbereichs auf dem Spielplatz am Cosmarweg ist eines der Startprojekte und erst wenige Tage davor wurde der Stadtumbau im Staakener Fördergebiet von Louise-Schröder-Siedlung und dem Quartier Heerstraße inklusive den Grünflächen von Hahneberg und Staakener Felder zur beschlossenen Sache.

Trotz des anfänglichen Nieselregens fanden sich doch schon am Samstagmorgen viele Kinder ein, um auf dem großen Spielplatz am Cosmarweg den extra aufgehäuften Sandhügel der MitMach-StadtumBaustelle, wie echte Bauarbeiter, gut behelmt, mit Schubkarren und Schaufeln aber auch mit viel Spaß abzutragen. 

 

Ob es einen direkten Zusammenhang gibt, ist fraglich. Aber unbestritten ist: der letzte Regentropfen fiel kurz vor dem Besuch des für Bauen, Planen und Gesundheit zuständigen Stadtrats Frank Bewig (mit Kolleginnen des Stadtplanungsamtes und der Spielplatz-Planerin).

 

 

 Mit dabei auf der Stadtum-Baustelle für Kids auch viele Mütter, Väter oder Großeltern, die ihre Kleinen darin unterstützten, mit Punkten die ersten Ideen und Vorschläge zu bewerten, die sich die „Tausendfühler-Kids“ der Kita an der Richard-Münch-Straße für die Neugestaltung des Areals ausgedacht und in entzückenden Modellen dargestellt haben.

 

Vor allemProjekte auf Grün- und Freiflächen im Quartier Heerstraße standen im Mittelpunkt des Rundgangs mit QM, der am Samstagmorgen mit rund 30 Teilnehmer*innen vor der immer mehr auch als Spiel- und Begegnungsareal genutzten Wiese am Stadtteilzentrum Obstallee begann.

 

Thema, die für das nachbarschaftliche Miteinander verbindende Funktion, wie hier am Staudengarten, wo erst eine Woche davor Freiwillige aus Bewohnerschaft, von ADO, CFM, von Vereinen und QM die hässliche Spuren beseitigten und für neue Pflanzen sorgten.

 

 

Die Kistengärten oder Gartenkisten, die im letzten Jahr auf dem Stadtteilfest bepflanzt wurden, haben gute pflegende Nachbarn gefunden und sorgten dafür, dass der kleine Vorplatz und die Bänke an der Obstallee 13-15 seitdem auch gerne und öfters genutzt werden.

 

 

Das Garten- und Nachbarschaftsprojekt am Blasewitzer Ring, wo heute ab 16 Uhr die Gartengruppe zur Saisoneröffnung einlädt, steht, wie Kendra Busche von der anleitenden gruppe f Landschaftsarchitekten darstellt, für neue Mitwirkende und den Garten nutzende Familien und Gruppen offen.

 

Lange Wege für eine lange Rundgang-Schlange vom Magistratsweg und Obstallee durch den Park der Kulturen bis zum Ring, über den Egelpfuhlgraben und den via Stadtumbau geplanten „Jonny-K“ Sport- und Bewegungspark bis zur Endstation am Cosmarweg.

 

 

Dort gab es neben der Mitmach-Baustelle für Kinder auch Einblicke auf den im vergangenen Jahr eröffnete und in diesem Frühjahr erweiterte Pilotprojekt des NaturErfahrungsRaum NER der Stiftung Naturschutz.

 

 

 

Am Schluss direkt gegenüber im Familienhaus dann Erfrischungen, vorbereitet und serviert von den jungen Männern und Frauen der JuMi-Lotsen, vom Jungs- wie auch vom Mädchen- und Frauentreff des QM-Projekts der geschlechterdifferenzierten Jugendarbeit mit Staakkato.