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Gwv-Flüchtlingsprojekt: Info für künftige Helfer am 1.12.

Flüchtlingsprojekt stärkt Zusammenarbeit

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Gemeinsam Neues erleben – Kreatives, Sport & Ausflüge

Zwei bis drei Mal in der Woche sind Veronika Rahmati und „Moha“ Zaidi vom Gemeinwesenverein unterwegs mit jugendlichen Flüchtlingen, die meist aus Afghanistan, Irak und Syrien, ohne elterliche Begleitung, zu uns nach Spandau gekommen sind. Bei den integrativen Freizeitaktivitäten mit bis zu 30 Teilnehmern erfahren sie viel aktive Unterstützung von Ehren- und Hauptamtlichen der Einrichtungen im Stadtteil.

 

Ein gehöriges Maß an Flexibilität und Geduld – so das Resumee der Akteure des Projektes bei ihrer Zwischenrunde in der vergangenen Woche – muss allwöchentlich aufgebracht werden, denn sehr oft können die vorher entworfenen Pläne für die nächsten Aktivitäten, aufgrund veränderter Umstände und Abläufe in den Flüchtlingsheimen nicht umgesetzt werden.

Gerade eine regelmäßige Teilnahme der Jugendlichen an Kreativangeboten wird, egal wie groß deren Begeisterung am Töpfern, Handwerken oder Trommeln … ist, gerade dadurch gebremst, indem von einem Tag auf den anderen Einzelne oder ganze Gruppen an andere Orte verlegt wurden, wegen ärztlicher Untersuchungen abwesend sind oder dass der Sprachunterricht genau auf die Nachmittagstermine des Projekts verlegt wurden …

Da sind Improvisationstalente gefragt, von den beiden direkten Betreuern wie auch von dem Team der Jugendfreizeitstätten, wie dem STEIG, die trotz manchem Chaos, es immer wieder schaffen, dass die Ballsportaktivitäten, Kreativkurse und, zusammen mit dem Medienkompetenzzentrum CIA,  auch Off- und Online-Angebote an den Rechnern möglich gemacht werden.

Ein Imbiss gehört zu jedem Ausflug
Ein Imbiss gehört zu jedem Ausflug

So sind viele an dem Projekt beteiligt, und wie Christian Müller von den Streetworkern letzte Woche bei der Zwischenauswertung betonte, ist dadurch eine neue Qualität der Zusammenarbeit und der Begegnungen unterschiedlicher Gruppen im Stadtteil entstanden.

 

An allen Aktionen und Ausflügen im Rahmen des Gwv-Flüchtlingsprojektes mit „unbegleiteten Jugendlichen“, von Ausstellungen über Schwimmbadbesuchen bis Zoo, sind sowohl junge Männer Jugendliche und Betreuer des von Streetwork und Staakkato e.V. sowie vom QM mit Soziale Stadt-Mitteln getragenen Jungsprojekt dabei, als auch junge, ehrenamtliche Helfer, FSJler und sogar Jugendliche, die im Stadtteil vom Gericht auferlegte Sozialstunden ableisten.

Neue Inhalte & noch mehr junge Unterstützer
Aus den Erfahrungen der ersten Wochen und Monaten im Projekt haben die Akteure in der vergangenen Woche auch Rückschlüsse für die Zukunft des Projektes gezogen. Die Geschäftsführerin des Gemeinwesenvereins Heerstraße Nord, Petra Sperling hat angekündigt, dass zusammen mit noch mehr jungen Menschen aus dem Stadtteil auch neue Inhalte und Schwerpunkte in das schon jetzt erfolgreiche Projekt der Begegnung, Verständigung und Integration kommen wird.

Am 1. Dezember von 14-17 Uhr wird in den Räumen von Streetwork und „Jungsprojekt“ am Blasewitzer Ring 18 ein erster Infonachmittag angeboten, der auch als Start gesehen werden soll, von so manchen Modulen für mehr Verständnis und interkulturelle Kompetenz, als Vorbereitung auf die gemeinsamen zukünftigen Aktivitäten im Projekt.

Info Flüchtlingsprojekt Vol. II
(nicht nur) für zukünftige Ehrenamtliche
Di. 1. Dezember 14-17 Uhr
Streetwork-Laden Blasewitzer Ring 18

 

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