25 Jahre Mobilitätshilfe des Förderervereins

Mobilitätshilfedienst vor dem Aus!

Ausgerechnet im 25. Jahr des Bestehens will Sozialsenator Czaja (CDU) den vielen gehbehinderten Menschen am westlichen Stadtrand Berlins den Zugang zu Veranstaltungen, Ärzten oder Behörden, die Teilnahme am sozialen Leben erschweren, und der Mobilitätshilfe des Förderervereins Heerstraße Nord (FOEV)ein Ende bereiten.
Weit über 20.000 Einsätze macht der Mobilitätshilfedienst des FOEV pro Jahr und ist unverzichtbar geworden für die Mitbürger/innen mit eingeschränkten Bewegungsfähigkeiten, die in Heerstraße-Nord leben, einer der ersten Großsiedlungen mit barrierefreien Zugängen. Der Sozialsenat will nun nur noch 12 Träger der Mobilitätsdienste fördern.
Man kann nur vermuten, dass dahinter doch „nur“ die Absicht steckt, dass weiter entfernte zentrale Mobilitätshilfsdienste zu weniger Einsätzen und so, auf dem Rücken der Betroffenen, zu Kosteneinsparungen führen.
Dagegen muss was getan werden!

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