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Was meinen Sie dazu?

Räumt und streut doch endlich auch die Gehwege!

Veröffentlicht am 20. 01. 2010

Schlittschuhlaufen gehört ja zu den allseits beliebten Wintervergnügen, aber wenn man z.B. auf dem Gehsteig in der Kurve des Blasewitzer Rings schnell zur Bushaltestelle eilen will, dann ist das unvermeidliche Schlittern auf vereistem hubbeligem Untergrund alles andere als ein Spaß. Wann endlich wird auch hier geräumt und gestreut, damit nicht nur gut trainierte Wintersporterfahrene jederzeit mobil bleiben können?

Offensichtlich fühlt sich hier niemand mehr zuständig, denn direkt entlang der Häuser und von den Hauseingängen bis zum Gehweg sind schmale Spuren geräumt und bestreut, aber dann auf dem öffentlichen Straßenland ist man den rutschigen Gefahren ausgesetzt.

Aber es sind nicht nur die Wohnungsgesellschaften als anliegende Grundstückseigentümer  die ihre Räum- und Streupflicht nicht allzu ernst nehmen, sondern auffallend gefährlich sind die Bürgersteige rund um öffentliche Einrichtungen, ob entlang von Schulen oder Kitas und ganz besonders bei den Bushaltestellen der BVG. Wahrscheinlich werden die Kosten eines Haftungsrisikos bei Stürzen für die landeseigene Versicherung wesentlich geringer kalkuliert als die für einen ausreichenden Winterdienst.

Das mag angesichts leerer Kassen sogar stimmen, jedoch wird hier eine Einschränkung der Mobilität und Lebensqualität nicht nur von alten und gehbehinderten Mitmenschen in Kauf genommen, die viel zu wertvoll ist.

Was meinen Sie dazu? Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare!

4 Gedanken zu „Räumt und streut doch endlich auch die Gehwege!

  1. Ingeborg Steinborn sagt:

    Der Staat braucht Geld. Warum holt er sich das nicht da, wo es buchstäblich auf der Straße liegt?
    Ich hatte in Rudow ein Grundstück. Wenn da die Straße nicht geräumt war, mussten wir Strafe bezahlen.
    Bei der Glätte ist es mir nicht möglich, alleine raus zugehen. Musste mir vom Förderverein Heerstraße Nord e.V. eine Hilfe kommen lassen, um zum Arzt zugehen. Bin froh, dass es diese Hilfe gibt. Die Krankenkasse bezahlt mir das nicht. Wir haben viel Ausgaben für Arbeitslose, warum können diese Leute nicht in diesem Falle etwas tun?

  2. Bernd Werner sagt:

    „Alle Jahre wieder“. Sowie uns der Winter in Berlin mitSchnee und Eis beglückt haben wir das selbe Problem:
    Schlecht oder garnicht geräumte und gestreute Gehwege -nur diesmal im XXL-Format. Und jedes Jahr der selbe „Eiertanz“ auf viel zu vielen Straßen. Der „Eiertänzer“erinnert sich, dass es eine gesetzliche Pflicht zur Sicherung der Gewege geben soll.Angeblich sollen bei Verstößen sogar Bußgelder bis zu 10.000€ fällig werden.Eine Lachnummer angesichts der zahlreichen offensichtlich folgenlos bleibenden Verstöße.
    So wie keine Furcht vor Strafe vorhanden ist, fehlt offenbar auch jegliches Verantwortungsbewußtsen der Zuständigen, wie sonst kann es sein, dass deratig
    verantwortunglos mit der Gesundheit von Mitmenschen
    umgegangen wird. Besonders betroffen sind natürlich
    die alten Menschen, die ohnehin schon in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Für sie gibt es angesichts der teilweise katastrophalen Zustäne auf den Straßen nur zwei Alternativen: Entweder sie verzichten gänzlich darauf einen Fuß vor die Tür zu setzen und begeben sich damit in eine Art „Haft“ in
    ihren vier Wänden(unfreiwillig!) oder sie verlassen
    ihre Wohnugen und riskieren Stürze mit möglicherweise
    langem Krankenlager oder auch tödlichem Ausgang.
    Deshalb noch einmal der Appell an alle, die für die Sicherheit auf den Gehwegen zuständig sind:
    Denkt an eure Mitmenschen – besonders an die alten –
    und an deren Gesundheit und sorgt für sichere Gehwege! Wahrgenommenes Verantwortungsbewußtsein sorgt übrigens auch für guten Schlaf!
    Wo allerdings Androhung von Strafe und/oder Appelle
    an Verantwortungsbewußtsein nicht fruchten, bleibt nur der wenig fromme Wunsch, die für die Sicherheit auf den Gehwegen Verantwortlichen mögen sich selbst
    die Knochen brechen.
    Denn schmerzliche Erfahrung ist leider oft der
    beste Lehrmeister.

  3. Peter Merbach sagt:

    Ich kann das nur bestätigen . Ich war selber Hauswart und musste jeden Morgen Räumen und Streuen !
    Heute ist das anscheinend nicht mehr aktuell !
    Es wird teilweise nicht mehr geräumt oder gestreut !
    Ordnungsamt oder Polizei sind hier in der Pflicht die Hauswarte oder Gesellschaften in die Schranken zu weisen.

  4. A.Förster I.-stdt/ Allgäu sagt:

    …als gebürtige Boulette, die schon lang ganz in Deutschlands Süden lebt kann ich Eure “ Probleme“ mit Schnee und Eis auf Straßen und Wegen nicht nachvollziehen !!!!!

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    Projektbüro Quartiersmanagement Heerstraße Nord

    Blasewitzer Ring 32
    13593 Berlin
    Bus M 37
    Telefon 030 - 617 400 77
    Fax 030 - 617 400 76
    Email: quartiersverfahren[at] heerstrasse.net

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