Veranstaltungen[-]

     

    Familienfrühstück mit Kasper

    Tritratrullala, Gitarre & Gesang zu Kaffee, Tee, Kakao und lecker Frühstück
    Donnerstag 25. Juli 10 Uhr
    3 EUR (Erw.) Kinder frei
    Kulturzentrum Staaken
    Sandstr.41 | M37,X+M49,131
    Mehr Info

    Rest-Aktiv & Kreativferien

    Aktiv & Kreativ Mo & Di
    22./23.7. 14-19 Uhr T-ShirtDruck
    und nächste Woche 29.7.-2.8.
    12-19 Uhr Film-Workshop & Award
    CIA/STEIG Räcknitzer Steig 10
    download Programm
    Mehr Info

    Schlager & Evergreens

    Bunter Abend mit Buffet
    Oldies & aktuelle Hits mit Kalle Hanschke
    Freitag 26. Juli 18 Uhr
    Eintritt 4 Euro (Einlass 17 Uhr)
    Kulturzentrum Staaken
    Sandstr.41 | M37,X+M49,131
    Mehr Info

    Jonas Ferienprogramm Part 5

    Australien die Nr 5 der 7 Kontinente
    Programm 18. bis 23. Juli
    Jonas Haus Schulstr.3
    Alt-Staaken | Mehr Info

    Mehr als nur Café

    regelmäßig im Pi8:
    • nächste Märchenstunde +
    Spielen & Basteln
    So 11. August ab 12.30 Uhr
    (jeden 2. So im Monat)
    • Nähcafé
    auf der Empore
    mittwochs 10-14 Uhr
    • Gesundes Kochen …

    für die Kids ab 6 Mon.
    freitags 9.30-12.30 Uhr
    nur nach Anmeldung
    Mehr Info & Kontakt

    Beratung in der Hermine

    Rat & Sprechstunden
    • Finanzen & Schulden
    jeden 1. Freitag im Monat
    Fr 5. Juli 12.30-13.30 Uhr

    • Familienhebamme
    offene Sprechzeiten
    Dienstags 10 – 12 Uhr

    • Frühstück & Beratung
    des Gemeinwesenvereins
    mittwochs 8 – 12 Uhr

    • Queere Beratung
    kostenfrei + ohne Anmeldung
    Donnerstags 15 – 17 Uhr

    Familienzentrum Hermine
    gelber Container – Zugang via
    Weg an Maulbeerallee 23
    Kontakt: Bernadette Korndörfer
    Tel. 364 03 877
    familienzentrum-hermine@trialog-berlin.de

    Gruppen & Kurse im KuS

    • Neue Reihe „Zeitlos“
    mehr Info 
    • Malen & Gestalten
    montags 17-19 Uhr
    • Salsa Rhythmen & Tanz
    mittwochs 10-12 Uhr
    Mehr Info 
    Kochen & Genießen
    freitags 13-15 Uhr

    und auch weiterhin:
     Gemeinsam SINGEN 
    montags 15 Uhr
    • Malen & Gestalten 
    montags 17 Uhr
    • TrampolinFitness
    dienstags 10-11 Uhr
    PC-Kurs
    dienstags 14 Uhr
    • Computercafé
    dienstags 16 Uhr
    Englisch Konversation
    donnerstags 13 Uhr
    Kulturzentrum Staaken KuS
    Sandstraße 41

    Die 50+ Kurse und Treffs

    Der Kursplan des Projekts Community 50+ im Kulturzentrum Staaken:
    • Yogalates Mo 10-12
    • Poesie Mo 16.30 (2 x mtl)
    • Chor Di & Fr jeweils 16-18
    • Fitness Di 12-14 | Fr 10-12
    • Berlin erleben Mi 10-17
    • Frauenclub Mi 15.30-17.30
    • Mode + Stricken Mi 16-17.30
    • Tanztee 1 x mtl. samstags

    download: Wochenprogramm 
    Weiterlesen →

    Kinder- und Familiensport

    FamilienTreff Staaken lädt ein:
    donnerstags Sport & Spiel 
    im Gemeindehaus am Pillnitzer Weg 8

    Spiel & Sport f. Kinder:
    • 13–16 Uhr für alle ab 3 Jahren

    Eltern-Kind-Turnen:
    • 16 bis 17 Uhr von den ersten Schritten bis 3 Jahre
    • 17 bis 18 Uhr  mit Kindern 3–6 Jahre

    von 14-17 Uhr die offene Beratung im OG neben dem Café Pi8

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Geschichte des Stadtteils

Mit Mieter-Kohle auf Senats-Kohle errichtet

Veröffentlicht am 15. 10. 2009

Ein bescheidener, fast versteckter Findling an der Ecke Heerstraße/Magistratsweg erinnert daran, dass am 27. Oktober 1969, .im Jahr des 100. Geburtstages des 1962 verstorbenen Sozialpolitikers, der Teil der Siedlung nördlich der Heerstraße und westlich des Magistratswegs, nach Rudolf Wissell benannt wurde. So kam es, dass eine zeitlang der Name Rudolf-Wissell-Siedlung von manchen für den gesamten Großsiedlungsraum südlich und nördlich der Heerstraße verwandt wurde. Wohl weil es ansonsten keine „öffentliche“ Namensverleihung gab. Ob Heerstraße-Nord oder Obstalleesiedlung, keiner dieser durchaus gebräuchlichen Begriffe ist je offiziell verliehen worden, noch umfassen sie das gesamte Gebiet der „Großsiedlung Heerstraße Staaken“.

Nach dem Mauerbau war der Westteil Berlins vom Ostteil und dem Umland und somit vom Zustrom an Arbeitskräften abgeschnitten. Für die in großer Zahl in Westdeutschland angeworbenen jungen Arbeitnehmer sowie für die „Gastarbeiter“ und ihre Familien benötigte man dringend Wohnraum. Dazu kam die untragbare Wohnsituation vor allem in den Hinterhöfen der alten Arbeiterviertel die Ersatzwohnungen für eine Entkernung und Sanierung erforderte. Daher wurden in Stadtrandlagen neue Großsiedlungen, wie Gropiusstadt, Märkisches Viertel und in unserem Bezirk die Louise-Schröder-Siedlung, das Falkenhagener Feld und links und rechts der Staakener Heerstraße geplant. Die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt in dieser Zeit führte dazu, dass gerade diejenigen, die weder aus Sanierungsgebieten noch wegen Zuzug Wohnraum zugewiesen bekamen, sich bei den Wohnungsbaugesellschaften mit einem sogenannten Mieterdarlehen zur Finanzierung, in der Regel in Höhe von 5 bis 8.000 DM, einkaufen mussten.

Blick vom Hahneberg über die Großsiedlung Heerstraße Staaken

Blick vom Hahneberg über die Großsiedlung Heerstraße Staaken (Foto Wolfgang Schröter)

Unsere heutige Großsiedlung in Staaken wurde in vier zeitlich und räumlich voneinander getrennten Abschnitten von mehreren Bauherren auf sog. Baulandreserven von landwirtschaftlichen Flächen und Gartenland errichtet. Begonnen hat es Anfang der sechziger südlich der Heerstraße zwischen Sandstraße und Gruberzeile, rund um den Meydenbauerweg überwiegend errichtet von der Hilfswerksiedlung, der gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft der evangelischen Kirche, sowie mit dem Einkaufszentrum und dem 12-geschossigen Laubenganghaus der GSW Sand-/Heerstraße.

Eine Postkarte von 1965 zeigt die Bebauung südlich der Heerstraße: Mitte links das Laubenganghochhaus mit den Maisonettewohnungen von Norman Braun. Im Vordergrund sieht man noch die letzten Behelfsunterkünfte, die sog. Nissenhäuser.

Eine Postkarte von 1965 zeigt die Bebauung südlich der Heerstraße: Mitte links das Laubenganghochhaus mit den Maisonettewohnungen von Norman Braun. Im Vordergrund sieht man noch die letzten Behelfsunterkünfte, die sog. Nissenhäuser.

Dem folgte ab 1967 auf der Nordseite der Heerstraße und westlich des Magistratsweges die Wissell-Siedlung der BeWoGe, mit den Erschließungsstraßen Pillnitzer- und Loschwitzer Weg, mit kleinem Einkaufszentrum und Gemeindezentrum sowie Kita innerhalb des Erschließungsringes. Begonnen wurde dort mit den beiden parallelen aufsteigenden Gebäuderiegel entlang Heerstraße und Loschwitzer Weg. Dort zogen schon die ersten Mieter ein als das verbindende Tor-Hochhaus und das Einkaufszentrum errichtet wurde. Im nächsten Schritt entstand dann die Bebauung zwischen Pillnitzer Weg und Cosmarweg.

Blick über noch unbebaute Felder auf die Wissell-Siedlung

Blick über noch unbebaute Felder auf die Wissell-Siedlung (Foto Horst Becker)

Fast gleichzeitig entwickelte die GSW auf der Nordseite entlang der Sandstraße und dem Blasewitzer Ring eine gestaffelte Wohnbebauung mit bis zu 14-geschossigen Hochhäusern und großzügigen Innenhöfen, an die sich 1971 dann die winkelförmigen Wohnhäuser der Architekten Bartels und Schmidt-Ott in der Maulbeerallee anschlossen. Zuletzt kam dann die sog. Obstalleesiedlung mit den Punkthochhäusern und dem Einkaufszentrum Staaken-Center sowie dem 1978 errichteten Gemeinwesenzentrum.

Vom Tor-Hochhaus Loschwitzer Weg aus, die Bauten am Blasewitzer Ring

Vom Tor-Hochhaus Loschwitzer Weg aus, die Bauten am Blasewitzer Ring (Foto Horst Becker)

Entlang des Magistratsweges standen vor Baubeginn schon einige Einfamilienhäuser, besonders auffällig das heute einsam übrig gebliebene Haus gegenüber der Obstallee. Auf der Fläche des heutigen Netto-Supermarktes und des Rudolf-Wissell-Hochhauses befand sich ein Kohlelager des Senats, das nach der Berlin-Blockade als Versorgungsreserve eingerichtet wurde. Schräg gegenüber das Punkthochhaus der Obstalleesiedlung und das Parkhaus des Staaken-Centers steht auf der Fläche einer Gärtnerei. Noch heute ist an der Feuerwehrzufahrt und dem Fußweg von Magistratsweg bis zur Morgenstern-Grundschule der Verlauf der ehemaligen Gärtnerallee erkennbar, entlang der die Häuser der Lazarus-Siedlung aufgereiht waren, die in den 80iger Jahren des 19. Jahrhunderts von dem Justizrat Dr. Julius Lazarus, dem damaligen Besitzer des Guts Amalienhof für die Gutsarbeiter und ihre Familien errichtet wurden. Je zwei Familien teilten sich eine der Doppelhaushälften und die Bewohner bildeten den „Bezirksverein Amalienhof“, dem sich gerne auch die Anwohner der weiteren Häuser im näheren Umfeld des Guts am Magistratsweg und Cosmarweg anschlossen – quasi ein Vorläufer des Gemeinwesenvereins Heerstraße-Nord.

Eines der Häuser der Lazarus-Siedlung, die für die Neubauten abgerissen wurden. Die Bewohner selbst mussten das Gelände von im Lauf der Jahre aufgebauten Remisen und Hütten räumen.

Eines der Häuser der Lazarus-Siedlung, die für die Neubauten abgerissen wurden. Die Bewohner selbst mussten das Gelände von im Lauf der Jahre aufgebauten Remisen und Hütten räumen. (Foto Horst Becker)

Umzug und Fest des Bezirksvereins Amalienhof in den 50igern

Magistratsweg/Gärtnerallee: Umzug und Fest des Bezirksvereins Amalienhof in den 50igern - gegenüber das Kohlelager (Foto Horst Becker)

Nach dem Umzug Tanzvergnügen, die Männer sind wohl "einen heben"?

Nach dem Umzug Tanzvergnügen, die Männer sind wohl "einen heben"? (Foto Horst Becker)

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    Projektbüro Quartiersmanagement Heerstraße Nord

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    Trägerauswahlverfahren

    Starke Familien in Staaken
    Bewerbungsfrist bis 5. August
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    quartiersverfahren@heerstrasse.net
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    Der Pi8-Mittagstreff

    serviert in der KW30 von Mo-Fr
    Speisenplan 22. bis 26. Juli
    im Stadtteilcafé Pi8
    offen Mo-Fr von 10-18 Uhr
    und Fr mit Spezial-Frühstücksteller
    Gemeindehaus Pillnitzer Weg 8
    Reservierung: 363 81 80

    Pi8 sucht BUFDI …

    Ab 1. September, für Café-Betrieb, Veranstaltungen und für die Fahrradrikscha
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    Rat im Stadtteilzentrum

    Suchtberatung & -prävention
    von Caritas & Vista
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    • Migrationsberatung von GiZ
    für erw. Zuwanderer*innen
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    • Allgemeine Beratung
    in allen Fragen mit Behörden …
    Mo & Fr 9-13 Uhr offen für alle
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    weitere allg. Beratung:
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    mittwochs 10-14 Uhr 
    Container an Maulbeerallee 23

    und vom Familientreff Staaken:
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    Pillnitzer Weg 8 (neben dem Café)

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    des AMV im Auftrag des Bezirksamtes
    immer montags 16-18 Uhr
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    Stadtteilzentrum Obstallee 22E
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    fLotte-Lastenräder

    Kostenlos zum Ausleihen
    fLotteKommunal Spandau bei Jonas Haus (Jona) & Clipper im Kulturzentrum
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    gemeinsam durchgeführt von der ADO-Mietergruppe, vom Gewobag-Mieterbeirat und von der Interessenvertretung der Adler/Westgrund-Mieter – jeden
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