Veranstaltungen[-]

     

    Pi8 in Woche 22

    noch weiterhin geschlossen
    Mittagstisch: Bestellen Abholen oder Liefern lassen
    Speisenplan 25. – 29. Mai
    Abholung Mo-Fr 11-14 Uhr
    Bestellung: Tel. 363 81 80
    Café & Catering Pi8
    derzeit kein Service im Café 
    Gemeindehaus Pillnitzer Weg 8

    RIKSCHA-FAHRDIENST &
    Pi8-Essen-Bringdienst:
    Mo-Fr 10-18 Uhr: 0163 370 53 96

    Rat im Stadtteilzentrum

    vorerst ohne direkten Kontakt
    via Briefkasten, Fenster + Handy
    Allgemeine Beratung
    in allen Fragen mit Behörden usw
    Mo & Fr 9-13 Uhr offen für alle
    Do 14-17 Uhr 
    für Berufstätige
    Info & Kontakt

    • Mieterberatung des AMV
    im Auftrag des Bezirksamtes
    immer montags 16-19 Uhr
    kostenfrei u. ohne Anmeldung
    Nachfragen & Beratung
    Mobile
    0170-237 17 90
    Email: information.amv@gmail.com

    • Rentenberatung & Hilfe
    bei der Antragstellung
    nur per Telefon
    Frau Helm Tel 0331/503723
    Herr Weinert Tel.: 030/3666723

    Neu und wieder vor Ort:
    MBE Migrationsberatung
    für Erwachsene von GiZ e.V.
    Freitag von 13.15- 15.15 Uhr
    Mehr Info:
    Neustart MBE vor Ort
    & per Tel. | Mail | Chat
    Mo-Fr 9- 17 Uhr
    Telefon: 0151–555 30 25 7
    E-Mail: mbe@giz.berlin
    Chat: via App mbeon

    Familientreff aktuell

    Rat persönlich und vor Ort:
    jeden Donnerstag 15-17 Uhr
    Lernhilfe für Grundschüler*innen
    nach vorheriger Anmeldung
    jeden Freitag 10-12 Uhr
    Ausleihe Gesellschaftsspiele
    Spieleliste siehe link
    Familientreff Obstallee 22 D
    • Beratung per Tel. + Mail:
    post@familientreff-staaken.de
    Angelina Seibt 0178-580 75 87
    Viola Scholz-Thies 0178-810 28 76
    www.familientreff-staaken.de

    Apps, Chats, Tools & Urls …

    gegen Langeweile bietet ein
    Klick auf Artikel v. 11. April 20

    Kasper & Corona I – V

    Für Kids & Eltern:
    Kindertheater Zipfelmütz online

    Weiterlesen →

    Familientreff & -zentrum

    Bis auf Weiteres:
    • keine Austausch-, Spiele-, Gruppen- und Frühstücksrunden
    • no sports für Kids am Donnerstag
    • Beratung nur per Tel. + Mail:
    post@familientreff-staaken.de
    Angelina Seibt 0178-580 75 87
    Viola Scholz-Thies 0178-810 28 76
    www.familientreff-staaken.de

    Ebenso geschl0ssen:
    Familienzentrum Hermine
    im gelben Container an der Christian-Morgenstern-Gs
    Kontakt+Rat per Tel + Mail:
    Tel. 030-364 038 88
    familienzentrum-hermine@trialog-berlin.de
    Bernadette Korndörfer
    0162-291 44 57

    Kulturzentrum bis auf weiteres zu!

    Keine Gruppen, keine Kurse, keine Veranstaltungen!
    Kulturzentrum Staaken
    Sandstraße 41

Nachrichten [+]

Themen [+]

Geschichten [+]

 

Geschichte des Stadtteils

Mit Mieter-Kohle auf Senats-Kohle errichtet

Veröffentlicht am 15. 10. 2009

Ein bescheidener, fast versteckter Findling an der Ecke Heerstraße/Magistratsweg erinnert daran, dass am 27. Oktober 1969, .im Jahr des 100. Geburtstages des 1962 verstorbenen Sozialpolitikers, der Teil der Siedlung nördlich der Heerstraße und westlich des Magistratswegs, nach Rudolf Wissell benannt wurde. So kam es, dass eine zeitlang der Name Rudolf-Wissell-Siedlung von manchen für den gesamten Großsiedlungsraum südlich und nördlich der Heerstraße verwandt wurde. Wohl weil es ansonsten keine „öffentliche“ Namensverleihung gab. Ob Heerstraße-Nord oder Obstalleesiedlung, keiner dieser durchaus gebräuchlichen Begriffe ist je offiziell verliehen worden, noch umfassen sie das gesamte Gebiet der „Großsiedlung Heerstraße Staaken“.

Nach dem Mauerbau war der Westteil Berlins vom Ostteil und dem Umland und somit vom Zustrom an Arbeitskräften abgeschnitten. Für die in großer Zahl in Westdeutschland angeworbenen jungen Arbeitnehmer sowie für die „Gastarbeiter“ und ihre Familien benötigte man dringend Wohnraum. Dazu kam die untragbare Wohnsituation vor allem in den Hinterhöfen der alten Arbeiterviertel die Ersatzwohnungen für eine Entkernung und Sanierung erforderte. Daher wurden in Stadtrandlagen neue Großsiedlungen, wie Gropiusstadt, Märkisches Viertel und in unserem Bezirk die Louise-Schröder-Siedlung, das Falkenhagener Feld und links und rechts der Staakener Heerstraße geplant. Die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt in dieser Zeit führte dazu, dass gerade diejenigen, die weder aus Sanierungsgebieten noch wegen Zuzug Wohnraum zugewiesen bekamen, sich bei den Wohnungsbaugesellschaften mit einem sogenannten Mieterdarlehen zur Finanzierung, in der Regel in Höhe von 5 bis 8.000 DM, einkaufen mussten.

Blick vom Hahneberg über die Großsiedlung Heerstraße Staaken

Blick vom Hahneberg über die Großsiedlung Heerstraße Staaken (Foto Wolfgang Schröter)

Unsere heutige Großsiedlung in Staaken wurde in vier zeitlich und räumlich voneinander getrennten Abschnitten von mehreren Bauherren auf sog. Baulandreserven von landwirtschaftlichen Flächen und Gartenland errichtet. Begonnen hat es Anfang der sechziger südlich der Heerstraße zwischen Sandstraße und Gruberzeile, rund um den Meydenbauerweg überwiegend errichtet von der Hilfswerksiedlung, der gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft der evangelischen Kirche, sowie mit dem Einkaufszentrum und dem 12-geschossigen Laubenganghaus der GSW Sand-/Heerstraße.

Eine Postkarte von 1965 zeigt die Bebauung südlich der Heerstraße: Mitte links das Laubenganghochhaus mit den Maisonettewohnungen von Norman Braun. Im Vordergrund sieht man noch die letzten Behelfsunterkünfte, die sog. Nissenhäuser.

Eine Postkarte von 1965 zeigt die Bebauung südlich der Heerstraße: Mitte links das Laubenganghochhaus mit den Maisonettewohnungen von Norman Braun. Im Vordergrund sieht man noch die letzten Behelfsunterkünfte, die sog. Nissenhäuser.

Dem folgte ab 1967 auf der Nordseite der Heerstraße und westlich des Magistratsweges die Wissell-Siedlung der BeWoGe, mit den Erschließungsstraßen Pillnitzer- und Loschwitzer Weg, mit kleinem Einkaufszentrum und Gemeindezentrum sowie Kita innerhalb des Erschließungsringes. Begonnen wurde dort mit den beiden parallelen aufsteigenden Gebäuderiegel entlang Heerstraße und Loschwitzer Weg. Dort zogen schon die ersten Mieter ein als das verbindende Tor-Hochhaus und das Einkaufszentrum errichtet wurde. Im nächsten Schritt entstand dann die Bebauung zwischen Pillnitzer Weg und Cosmarweg.

Blick über noch unbebaute Felder auf die Wissell-Siedlung

Blick über noch unbebaute Felder auf die Wissell-Siedlung (Foto Horst Becker)

Fast gleichzeitig entwickelte die GSW auf der Nordseite entlang der Sandstraße und dem Blasewitzer Ring eine gestaffelte Wohnbebauung mit bis zu 14-geschossigen Hochhäusern und großzügigen Innenhöfen, an die sich 1971 dann die winkelförmigen Wohnhäuser der Architekten Bartels und Schmidt-Ott in der Maulbeerallee anschlossen. Zuletzt kam dann die sog. Obstalleesiedlung mit den Punkthochhäusern und dem Einkaufszentrum Staaken-Center sowie dem 1978 errichteten Gemeinwesenzentrum.

Vom Tor-Hochhaus Loschwitzer Weg aus, die Bauten am Blasewitzer Ring

Vom Tor-Hochhaus Loschwitzer Weg aus, die Bauten am Blasewitzer Ring (Foto Horst Becker)

Entlang des Magistratsweges standen vor Baubeginn schon einige Einfamilienhäuser, besonders auffällig das heute einsam übrig gebliebene Haus gegenüber der Obstallee. Auf der Fläche des heutigen Netto-Supermarktes und des Rudolf-Wissell-Hochhauses befand sich ein Kohlelager des Senats, das nach der Berlin-Blockade als Versorgungsreserve eingerichtet wurde. Schräg gegenüber das Punkthochhaus der Obstalleesiedlung und das Parkhaus des Staaken-Centers steht auf der Fläche einer Gärtnerei. Noch heute ist an der Feuerwehrzufahrt und dem Fußweg von Magistratsweg bis zur Morgenstern-Grundschule der Verlauf der ehemaligen Gärtnerallee erkennbar, entlang der die Häuser der Lazarus-Siedlung aufgereiht waren, die in den 80iger Jahren des 19. Jahrhunderts von dem Justizrat Dr. Julius Lazarus, dem damaligen Besitzer des Guts Amalienhof für die Gutsarbeiter und ihre Familien errichtet wurden. Je zwei Familien teilten sich eine der Doppelhaushälften und die Bewohner bildeten den „Bezirksverein Amalienhof“, dem sich gerne auch die Anwohner der weiteren Häuser im näheren Umfeld des Guts am Magistratsweg und Cosmarweg anschlossen – quasi ein Vorläufer des Gemeinwesenvereins Heerstraße-Nord.

Eines der Häuser der Lazarus-Siedlung, die für die Neubauten abgerissen wurden. Die Bewohner selbst mussten das Gelände von im Lauf der Jahre aufgebauten Remisen und Hütten räumen.

Eines der Häuser der Lazarus-Siedlung, die für die Neubauten abgerissen wurden. Die Bewohner selbst mussten das Gelände von im Lauf der Jahre aufgebauten Remisen und Hütten räumen. (Foto Horst Becker)

Umzug und Fest des Bezirksvereins Amalienhof in den 50igern

Magistratsweg/Gärtnerallee: Umzug und Fest des Bezirksvereins Amalienhof in den 50igern - gegenüber das Kohlelager (Foto Horst Becker)

Nach dem Umzug Tanzvergnügen, die Männer sind wohl "einen heben"?

Nach dem Umzug Tanzvergnügen, die Männer sind wohl "einen heben"? (Foto Horst Becker)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kontakt QM[+]


Projektbüro Quartiersmanagement Heerstraße — Wir sind auch in der aktuellen Situation als Ansprechpartner für Sie da – Bitte beachten Sie die veränderte Erreichbarkeit!!! —
Aktuelle Sonderregelungen

Unser Büro im Blasewitzer Ring 32 wird bis auf Weiteres montags bis mittwochs von 10 bis 15 Uhr besetzt sein. Ansonsten sind wir weiterhin über E-Mail unter quartiersverfahren@heerstrasse.net und Telefon unter folgenden Mobilfunknummern sowie personalisierten Mailadressen erreichbar:

  • Christian Porst
    0177 568 98 69
    porst@heerstrasse.net
  • Nakissa Imani Zabet
    0176 551 341 74
    zabet@heerstrasse.net
  • Viola Scholz-Thies
    0178 810 28 76
    scholz-thies@heerstrasse.net
  • Johannes Heinke
    0159 040 061 92
    heinke@heerstrasse.net

  • Adresse

    Blasewitzer Ring 32
  • 13593 Berlin
  • Bus M 37
  • 030 - 617 400 77
  • 030 - 617 400 76
  • quartiersverfahren[at] heerstrasse.net
  • Öffnungszeiten
    Bitte beachten sie die aktuelle Sonderregelung
  • Download Materialien

Kurz+Wichtig [-]

     

    Auf & Zu des Bezirksamts

    Anlagen, Dienststellen, Einrichtungen und Ämter des Bezirksamts Spandau, die Kontaktdaten und das Auf & Zu in den Corona-Zeiten (Stand 4.5.2020) –
    auf einen Blick und einen Klick :
    Info Erreichbarkeit BA Spandau

    Die COVID-19 Hotlines

    im Verdachtsfall Zuhause bleiben!
    & Info-Hotlines anrufen:
    • 030- 90 28 28 28 (Sen.Gesundheit)
    • des Bezirks: 030-90 279-4012 |
    90 279-4014  & – 4026
    INFO: Corona-Testzentren

    COVID-19 Untersuchungsstellen
    spezielle Corona-Arztpraxen
    • Fahrdienste zu Virustest
    Notfall-Nr.: 116 117
    von Feuerwehr + KV u.a. Bereitschaft, Hausbesuche, Termine
    Kurzcheck CovApp Charité
    Symptome, Risiko & Empfehlungen
    • Bezirkliche Koordinierung
    freiwillige Hilfe in Corona-Zeiten
    0174-19 64 868 | 0174-33 93 535 
    hsn@unionhilfswerk.de

    Corona-Nachbarschaftshilfe

    für Einkauf, Begleitung, Betreuung, Besorgung und vieles mehr
    bezirkliche Koordinierungsstelle
    Hürdenspringer Spandau Netzwerkfonds
    Hilfesuchende &  Helfer*innen
    0174-19 64 868 | 0174-33 93 535
    hsn@unionhilfswerk,de

    • im Staakener Kiez:
    Gwv-Hotline: 0151–22 42 90 52
    Mo – Fr 10-18
    kostenlos/ehrenamtlich
    download: Nachbarschaftshilfe
    Info: Topthema (v. 18. März)
    oder
    Ev. Kirchengemeinde zu Staaken
    Gemeindebüro Tel.: 64 07 51 46 |
    Tel.-Sprechzeit: Pfr. Hasselblatt
    030 – 363 36 62 Mo-Do 15-16 Uhr
    Tel. Seelsorge: 403 665 885 (8-18)
    Laib &  Seele Bringdienst
    Tel. Anmeldung Mo + Mi 7-14 Uhr
    Tim Vogt 030-640 75 146

    RIKSCHA-FAHRDIENST &
    Pi8-Essen-Bringdienst:
    Mo-Fr 10-18 Uhr: 0163 370 53 96

    download: Aushang Corona-Hilfe

    Zuhören & mehr:
    • Tel.-Beratung für Frauen 
    immer Mo, Mi, Do 10-14 Uhr
    unter 0177-844 96 92
    Frauentreff Kiosk_aller.Hand.Arbeit

    Fördererverein Heerstr. Nord
    Seniorentelefon: 470 60 50 50
    mobil: 0159 04 05 32 08
    Mo 7-14 | Mi 14.30-17.30
    Mobilitätshilfedienst übernimmt
    Einkäufe etc. Tel. 23 93 75 83
    download: FOEV-Flyer

    Zeit zum Zuhören
    tgl 10-16 Uhr am Erzähltelefon
    030-355 21 580 (auch per Rückruf)
    der kath. St. Wilhelm-Gemeinde
    download:Alles hat seine Zeit

    Mietergruppen & -Initiativen

    Infos und Rat auch weiterhin per Tel oder Mail von den Mietergruppen für Gewobag und Adler:
    zum download:
    Kontakte Mieter
    facebook.com/staakenerkiez

    COV-Newsletter in 12 Sprachen


    wöchentlich aktualisiert:
    Infos
    über COVID-19-Einschränkungen, Maßnahmen und Corona-Hilfen bietet der regelmäßig herausgegebene mehrsprachiger Newsletter von GiZ gGmbH Spandau:
     zum download :
    Newsletter 16 (v. 14.5.)
    Newsletter 17 (v. 19.5.)

    fLotte-Lastenräder

    Kostenlos zum Ausleihen
    fLotteKommunal Spandau bei Jonas Haus (Jona) & Clipper im Kulturzentrum
    Registrieren dann Reservieren
    online via fLotte-Berlin.de
    Mehr Info

    Stadtumbau West in Staaken

    Den aktuellen Stand des Verfahrens, den kompletten Bericht zum ISEK Brunsbütteler Damm / Heerstraße, die Maßnahmenliste und weitere Materialien finden Sie hier, in der Rubrik staaken.info/Stadtumbau

Kommentare [+]

§ Ratgeber-Recht [+]

Über neue Beiträge per Email informiert werden[+]

Wenn Sie sich hier eintragen, erklären Sie sich einverstanden damit, dass Ihre Daten auf dem Server von staaken.info gespeichert werden. Ihr Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und ausschließlich dazu verwendet, um Sie bei Erscheinen neuer Beiträge auf dieser Seite zu informieren. Nach dem Absenden dieses Formulars bekommen Sie eine Email zugesandt, die einen Link enthält, mit dem Sie Ihre Anmeldung bestätigen können.