10 Jahre Amalie – ein Erfolgsprojekt

Veröffentlicht am 16. 01. 2017

Lob & Geschenke für Petra Sgodda und Kathrin Stobbe von der Amalie

Was vor zehn Jahren, von manchen als eine mit Fragezeichen versehene konzeptionelle und räumlich enge Zusammenarbeit von freier Jugendhilfe und Schule begann, hat sich bewährt und vom QM-finanzierten Projekt Amalie – Schule im sozialen Umfeld zur verstetigten, vom Bezirk getragenen Schulstation an der Grundschule am Amalienhof entwickelt.

Anlass genug, um fast auf den Jubiläumstag genau, das Erfolgsprojekt Amalie, aus den Anfangsjahren des Quartiersmanagement im Gebiet Heerstraße, am 6. Januar in der Grundschule gebührend zu feiern. Und unter den gut 30 Gästen der kleinen Jubiläumsfeier viele Vertreter*innen „vom Fach“, aus Schule, Jugendamt, von QM und Trägern bzw. Einrichtungen aus dem Bezirk. 

Aber auch nicht wenige der Amalie-Akteure der ersten Stunde, von Contract Jugendhilfe des Gemeinwesenvereins Heerstraße Nord und von Staakkato, die sich – wie wahrscheinlich auch der Schulleiter der Gs am Amalienhof Bernd Jaeke –  an manche Missverständnisse oder unrunde Läufe aus den frühen Projektjahren erinnerten, weil beiden Seiten erst einmal klar werden musste, wie freie Jugendhilfe bzw. wie Schule tickt

Von Anfang an dabei, Petra Sgodda und Kathrin Poppe, die vor Ort geblieben sind, aus der anfangs neunköpfigen Projektgruppe, die in Schule, drumherum und in der legendären Bauwagen-Werkstatt sowohl für Kinder und Eltern aber auch für Lehrer* und Erzieher*innen der Schule viel an Aktivitäten und Anregungen geboten haben – u.a. mit der Gewaltprävention Faustlos & Stark.

Aus dem Konzept der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule und dem Programm der Unterstützung der Schule via Jugendhilfestation Amalie hat sich nach dem maximalen Zeitraum der Soziale Stadt-Förderung aus den Töpfen des QM Heerstraße, deutlich gezeigt, dass das Projekt Amalie Schule im sozialen Umfeld an der Grundschule am Amalienhof schon längst alle Funktionen von Beratung, Vermittlung und Betreuung der Schulsozialarbeit bei schulischen, psychischen oder familiären Problemen übernommen hatte. 

Folgerichtig wurde vom Spandauer Jugendamt ab dem Schuljahr 2012/13 die Finanzierung als Schulstation übernommen.

Gerade jetzt, wo das Thema „Verstetigung“ von Projekten, Gruppen und Entwicklungen ganz oben auf der Aufgabenliste der Gremien im Quartier Heerstraße steht ist die Erinnerung an ein bewährtes und verstetigtes ehemaliges QM-Projekt besonders wertvoll und man kann sich eigentlich nur den vielen Lobes- und Dankesworten anschließen, die anlässlich von 10 Jahre Amalie von Schule, Kollegium, Ämtern und Einrichtungen des Bezirks am 6. Januar in der Grundschule am Amalienhof zu hören waren.

 

Die Jubiläumsgäste bei 10 Jahre Amalie

 

Das Amalie-Team von 2009

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