Rundgang durch das neue Stadtumbau West-Gebiet

Vielerorts ziemlich viel Luft nach oben

Veröffentlicht am 30. 05. 2016

Auch ein Ort mit Gestaltungsbedarf - der Vorplatz des Staaken-Centers

Luft nach oben u.a. beim Vorplatz des Staaken-Centers

Eine perfekte Vorbereitung auf das ISEK-Forum am Donnerstag im „Gemischtes“, für Mitbürger*innen und Akteure des neuen Stadtumbau West-Gebietes aus Louise-Schröder-Siedlung und dem Quartier Heerstraße, hat die städtebauliche Tour am Dienstag  geboten, vom Brandwerder über Staaken-Center bis zum Egelpfuhlgraben, mit Stadtrat und vielen Stationen, die sich „mit Luft nach oben für Ausbau und Entwicklung“ als künftiges Projekt angeboten haben für den Stadtumbau . 

Dabei für unseren Stadtteil ganz besonders erfreulich, dass unterwegs auch der für Stadtentwicklung in Spandau zuständige Stadtrat Carsten Röding seine Unterstützung kundgetan hat für so manches in den Gremien des Quartiers Heerstraße schon diskutiertes Projekt.

So zum Beispiel für die Untersuchung von Blasewitzer Ring, Maulbeerallee und Pillnitzer- / Loschwitzer Weg als ein mögliches Starterprojekt für die Suche nach verkehrsberuhigenden und verkehrseinschränkenden Lösungen, für Fußgängerübergänge, Radwegeplanungen und Tempolimits etc.

Positives gab es auch zu hören über die Wünsche für den Ausbau bzw. Neubau der Stadtteilbibliothek, über den Neubau des Jugendzentrums und einer Lösung für den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst KJGd am Räcknitzer Steig und woraus man auch Wohlwollen erkennen konnte, für die Idee von Quartiersrat und QM Heerstraße, das Areal von Bibliothek und Stadtteilzentrum mit MVZ und Ärztehaus, bis zur Christian-Morgenstern-Grundschule, dem Jugendzentrum und dem  KJGd zu einem „Campus Heerstraße“ mit Platz für weitere Einrichtungen der Bildungs-, Sozial- und Kultur-Infrastruktur.

Zum ersten mal „viel Luft nach oben“ wurde konstatiert bei dem in die Jahre gekommenen Nahversorgungszentrum NVZ am Barmbeker Weg wo auch, so Stadtrat Röding, Verkehrslösungen für Übergänge als Verbindung zu gegenüberliegenden NVZ auf der Südseite des Brunsbütteler Damms notwendig sind.

Beispielhaft für „Luft nach oben“ und Platz für Verdichtungen und Wohnungsneubau innerhalb der Großsiedlungen, konnten eines der zahlreichen untergenutzten Parkhäuser der öffentlichen WBM (Südekumzeile/Haberland)  gezeigt werden, wobei gerade in der Großsiedlung Heerstraße die meisten derartigen Flächen auf privatem und nicht, wie in der Louise-Schröder-Siedlung, auf öffentlichem Raum stehen.

Ebenso eher als Beispiel, an der Südekumzeile die Astrid-Lindgren-Grundschule, denn Sanierungs- und Ausbaubedarf gibt es sicherlich nicht nur dort sondern auch bei anderen Schulen des Stadtumbau West-Gebietes Brunsbütteler Damm-Heerstraße, die alle inzwischen so rund um die 50 Jahre „auf dem Buckel haben“.

Doch bevor es an die Planungen von konkreten Neu- und Ausbauten, von Verkehrs-, Frei-, Grün- oder Spielflächen-Projekten gehen kann, steht erst einmal die Ausarbeitung des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes an, mit dessen Ausarbeitung das Bezirksamt das Architekturbüro Herwarth + Holz beauftragt hat.

Dabei sind durchaus auch die Meinungen, Ideen und Wünsche der Bürger gefragt. Am Donnerstag den 2. Juni von 18.30 bis 20.30 Uhr sind alle Interessierten eingeladen zum ISEK -Forum, bei dem Stärken und Schwächen diskutiert und Ideen und Vorschläge für Veränderungen erfasst werden sollen.

ISEK Forum 1_Plakat


ISEK-Forum

Stadtumbau West Fördergebiet
Brunsbütteler/Heerstraße
Donnerstag 2. Juni 18.30-20.30
Kulturzentrum Gemischtes
Sandstr. 41 / Bus M 37, M 49, 131

 

Übrigens wird auch auf dem Stadtteilfest am Freitag 3. Juni 14 – 18.30 Uhr zwischen Staaken-Center und Christian-Morgenstern-Grundschule, das neue Stadtumbau West-Fördergebiet mit einem eigenen Stand vertreten sein.

 

Vielleicht der Blick auf den Platz für Erweiterung des Stadtteilzentrums - der Parkplatz an der Obstallee

Vielleicht der Blick auf den Platz für Erweiterung des Stadtteilzentrums – der Parkplatz an der Obstallee

 

Untergenutztes Grün, beliebt bei Hund & Herrchen - evtl. mit Sport- und Bewegungsparcours aufgewertet zum Johnny K.-Park

Am Egelpfuhlgraben: Untergenutztes Grün, beliebt bei Hund & Herrchen – evtl. durch Stadtumbau West mit Bewegungsparcours & Sport, aufgewertet zum ‚Jonny K.-Park‘

 

Eher langfristig auf der Stadtumbau.-To do-Liste, die Ertüchtigung für die Zukunft der Spiel- und Sportflächen am Bullengraben

Eher langfristig auf der Stadtumbau.-To do-Liste, die Ertüchtigung für die Zukunft der Spiel- und Sportflächen am Bullengraben

 

Platz für Wohnungsbau? Leerstand im Parkhaus an der Südekumzeile.

Platz für Wohnungsbau? Leerstand im Parkhaus an der Südekumzeile.

 

Kann 'schöner' werden und so vielleicht auch erfolgreicher, das NVZ am Barmbeker Weg / Brunsbütteler Damm

Kann ’schöner‘ werden und so vielleicht auch erfolgreicher, das NVZ am Barmbeker Weg / Brunsbütteler Damm

2 Kommentare zu “Vielerorts ziemlich viel Luft nach oben”

  1. Jörg sagt:

    4. Bild von unten steht was von „Johnny-K-Park“ … wenn es so kommen sollte, was ich begrüßen würde, dann bitte Johnny ohne „h“ !! Also „Jonny-K.-Park“ …

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      Samstag 13. Mai 2017 10-13 Uhr, Spielplatz am Cosmarweg, Mehr Info
    • Bewohnerrundgang gemeinsam mit Bezirksstadtrat Carsten Röding
      Dienstag 24.05.2016, 16.00 bis 19.00 Uhr – Treffpunkt Grundschule Brandwerder, Spandauer Str. 86
    • ISEK-Forum – Planungsgrundlagen und Vorschläge, Ideen der Anwohnerschaft
      Donnerstag, 02.06.2016, 8.30 bis 20.30 Uhr im Kulturzentrum, Sandstraße 41
    • Ideen von Senioren
      bei Kaffee und Kuchen im Pi8, Freitag 22. April 14.30 Uhr

     

Materialien[+]

 

Kontakt Stadtumbau West

Bezirksamt Spandau von Berlin
Abt. Bauen, Planen, Umweltschutz und Wirtschaftsförderung
Stadtentwicklungsamt
Jennifer Nagel
Jennifer.nagel@ba-spandau.berlin.de
Tel.: 030/90279-2642
Carl-Schurz-Straße 2/6
13587 Berlin

Umfangreiche Informationen zur Städtebauförderung in Spandau bietet die Internetpräsenz des Stadtentwicklungsamtes.