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Neuer Anschlag nach der Brandserie?

Obstallee: Erst brennt’s dann knallt’s?

Hoffen wir mal alle sehr, dass die kriminelle Tat, der massiven Sprengung der Briefkastenanlage für die 80 Mietparteien im Hochhaus der Obstallee 4, in der Nacht vom Montag auf Dienstag, nur einmalig bleiben wird und weder Wiederholungstäter: noch Nachahmer: oder Trittbrettfahrer:innen finden wird. Denn schließlich liegen auch nach den knapp acht Wochen Ruhepause von der Brandserie  die Nerven vieler Mieter:innen noch ziemlich blank und das Höchstmaß der Erduldung von lang andauernden Schäden ist schon längst übertroffen. Weiterlesen → “Obstallee: Erst brennt’s dann knallt’s?” </span

Gewobag-Heizkosten: Offene Fragen

Mal ganz abgesehen, von der – für ein Unternehmen mit 103 Jahren Erfahrung im Management von Wohnimmobilien – überaus peinlichen “Korrektur der Heizkostenabrechnung” die dann doch nur eine “Gutschrift der falsch übermittelten Verbrauchswerte” war, gibt es mit der Reduzierung des falsch und zu hoch berechneten Heizkostenabschlags und der vom Gesetzgeber geforderten Erhebung und Abrechnung der individuellen Verbrauchswerte noch ganz wesentliche und “echtes Geld werte” offene Punkte, für (laut Gewobag) 1.697 ihrer Mieteinheiten  in der Staakener Großwohnsiedlung an Heerstraße und Magistratsweg.  Weiterlesen → “Gewobag-Heizkosten: Offene Fragen” </span

Staaken: Immer schön sauber halten!

Daran erinnern nun unübersehbar die ersten zwei Plakate gegenüber vom Staaken Center an der Obstallee und an der Ecke Blasewitzer Ring bzw. Maulbeerallee und Seeburger Weg. Eine Idee der Aktiven von der Anwohner-AG Bunt und Sauber, die realisiert und aufgestellt werden konnten, mit Hilfe und Unterstützung der Wohnungsgesellschaften Adler und Gewobag

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Erstattung Vorauszahlung und Überprüfung Verbrauchswerte 2019:

Gewobag: Noch mehr Korrekturbedarf!

Hohe Heizkostenvorauszahlung soll kein zinsloses Darlehen sein. Ein Nachschlag aber kein Nachtreten: Mit der Korrektur der Kosten für den Heizungsstrom in der Betriebskostenabrechnung 2020 und der Erstattung der Guthaben ist es nun mal noch lange nicht getan. Denn das landeseigene Wohnungsunternehmen hat doch beim Versand der korrigierten Abrechnung an die betroffenen Mieter:innen glatt vergessen(?), auch die Pauschale der Vorauszahlung für den Strom der Nachtspeicheröfen entsprechend zu senken, wie nun von Mieter:innen mit Hilfe des AMV Alternativen Mieter- und Verbraucherschutzbund gefordert.

Aber auch die unerklärlich hohen Verbrauchswerte 2019 sollen nicht unwidersprochen bleiben. Weiterlesen → “Gewobag: Noch mehr Korrekturbedarf!” </span

Obdachlosigkeit für eine 9köpfige Familie vorerst verhindert:

Gewobag setzt Zwangsräumung aus!

Quasi auf den letzten Drücker – so hatte es den Anschein – konnte die für Donnerstag angedrohte Zwangsräumung einer Familie aus der Obstallee, mit sechs Kindern im Alter von 2 bis 18 Jahren, verhindert werden. Die  Protestaktion, des Berliner Bündnis Zwangsräumung verhindern u.a. mit Unterstützer:innen aus der Stadtteilarbeit in der Großwohnsiedlung (s.Foto oben), am Mittwoch 4.5. am Gewobag-Hauptsitz in Moabit, sollte quasi umfunktioniert werden zum “Erfüllen des letzten Schritts” der am Nachmittag verbreiteten Vereinbarung: dem Vorlegen des Zahlungsnachweises in Höhe der offenen Mietschuld, von etwas mehr als einer Monatsmiete, wodurch der Grund für die Räumungsklage erledigt sein sollte.

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Satte Gutschriften für fast 1.700 Betriebskostenabrechnungen 2020:

Gewobag: Korrektur mit Beigeschmack

Ein nachösterliches “Präsent” wurde kurz vor dem Wochenende in den Briefkästen gefunden, von etwa der Hälfte der insgesamt 3.400 Gewobag-Neumietparteien aus den ehem. ADO-Beständen in der Großwohnsiedlung an Heerstraße und Magistratsweg: Statt heftigen Nachzahlungen gibt es satte Guthaben, laut der nun korrigierten Betriebskostenabrechnung 2020, mit um fast zwei Drittel reduzierten Stromkosten für die Nachtspeicherheizungen.
Nur ein Grund zur Freude? Weiterlesen → “Gewobag: Korrektur mit Beigeschmack” </span

Nach Treffen von Senat und Gewobag:

10-Punkte-Plan für den Heerstraßen-Kiez

Erinnern wir uns: Wenige Tage nach dem Großeinsatz der Feuerwehr beim Brand im 18-stöckigen Hochhaus an der Obstallee gab es an dieser Stelle den Aufruf zur Mieter-Protestversammlung im Dezember auf der Wiese. Ein Kommentar zu dem Artikel meinte: Was sollen solche Aktionen und was sollen die “Runden Tische” überhaupt bewirken? Jetzt haben wir die Antwort! Die unermüdlichen Protestaktionen, die Kritikpunkte und Forderungen der Mieter:innen ob auf Versammlungen, am “Runden Tisch” oder sonst in der Öffentlichkeit formuliert und in Medien zitiert, haben nun ein großes Versprechen als Ergebnis:
Den Zehn-Punkte-Plan für mehr Sicherheit, Sauberkeit und Service! Weiterlesen → “10-Punkte-Plan für den Heerstraßen-Kiez” </span

Für mehr Sicherheit, im Auftrag der Gewobag:

Nachts im Kiez: Sicherheitsdienst läuft …

oder auch nicht!?!? Seit Freitagabend ist laut Gewobag-Hausinformation v. 25.3. im Dreh ihrer Häuser in der Großwohnsiedlung an der Heerstraße, Nacht für Nacht von 18 Uhr bis 6 Uhr in der Frühe, ein Sicherheitsdienst auf Streife unterwegs, um aufmerksam und sorgfältig Hauseingänge und Kellertüren zu kontrollieren und sicherlich auch um auffällige oder verdächtige Vorfälle und Personen zu melden. Gut, dass sich – angesichts der Brandserie – was bewegt.

Aber schon in der 2. Nacht der Streifengänge wurde von Mieter:innen beobachtet, Weiterlesen → “Nachts im Kiez: Sicherheitsdienst läuft …” </span

Gewobag und Polizei sind einer Meinung:

Videoüberwachung vs Brandstiftungen

Am vergangenen Donnerstag beim Runden Tisch, auf Einladung der Mietergruppen aus der Großwohnsiedlung, kam es raus: Gewobag setzt jetzt, auf Anraten der Polizei, auf die Installation von zahlreichen Überwachungskameras, die mit einem Tag- und Nacht-Blick auf die Umgebungen der Hauseingänge den Täter:innen auf die Spur kommen sollen, der Brandserie in der Großwohnsiedlung. Derzeit werden die Gewobag-Mieter:innen zum Thema befragt. Weiterlesen → “Videoüberwachung vs Brandstiftungen” </span

Gute und schlechte Nachrichten vom Ring

Die Schlechte zuerst: In dieser Nacht gab es wieder Brandanschläge – nach dem Brand am Semmelländer Weg nun wohl die Nr. 77+78 – diesmal in den Mieterlagern im 1. OG, gleich von zwei Hochhäusern (11 bzw. 13-Geschosser) der Gewobag am Blasewitzer Ring. Die Brände waren schnell gelöscht. Zwölf Personen wurden vorübergehend in einem BVG-Bus in Sicherheit gebracht.
Nun aber die Gute: Gewobag verlängert die zum Jahreswechsel aufgekündigten Mietnachlässe nun doch noch bis zum 31. Dezember 2022! Weiterlesen → “Gute und schlechte Nachrichten vom Ring” </span

Die Austauschrunde am 25. Januar über Sicherheit und Situation im Kiez:

Hochrangige Runde – kaum Tiefgang

Auch wenn in den letzten Tagen Ruhe (toitoitoi) eingekehrt ist, bezüglich der Brandserie in der Großwohnsiedlung an Heerstraße und Magistratsweg so war es doch wichtig, gut und richtig, dass am vergangenen Dienstagabend Akteure der Mieterschaft und von Einrichtungen aus dem Stadtteil mit Vertretungen von Senat, Bezirk, Wohnungsunternehmen sowie Polizei  und Feuerwehr zu einer digitalen Austauschrunde über die Probleme im Kiez zusammengekommen sind. Dabei wurden symbolisch mehr als 1.000 Unterschriften überreicht, die für die Wiedereinführung eines Sicherheitsdienstes gesammelt worden sind. Weiterlesen → “Hochrangige Runde – kaum Tiefgang” </span

Gewobag fordert Mieter:innen auf Parkhaus zu räumen:

Gewobag-Streich zum Jahreswechsel …

bösartige Fälschung oder doch einfach nur “the same procedure as last year”?  Diese drei möglichen Varianten gehen einem gleich durch den Kopf, angesichts des in den letzten zwei Jahren mehrfach gezeigten Umgangs mit ihrer Mieterschaft in Kombination mit der kurz vor Weihnachten an die Parkboxen gehängten Aufforderung, der kommunalen Wohnungsgesellschaft Gewobag, die gemieteten Flächen im Parkhaus am Blasewitzer Ring 21 “umgehend bis jedoch spätestens zum 13. Januar 2022 zu Räumen. Anderenfalls werden wir eine Räumung veranlassen”! Weiterlesen → “Gewobag-Streich zum Jahreswechsel …” </span

Auf der Mieterversammlung am Montagabend:

Pfiffe, Buhrufe und Klageforderung …

den Verantwortlichen der Gewobag muss es  heftig laut und anhaltend in den Ohren geklingelt haben, angesichts der wütenden Beschwerden der rund 100 Mieter:innen die sich am Montagabend auf und an der Wiese neben dem Stadtteilzentrum versammelt haben. Anlass, die seit dem Frühjahr anhaltende Brandserie an und in Aufgängen, Fluren und Lagerräumen in der Großwohnsiedlung an Heerstraße und Magistratsweg und die Nachlässigkeit bzw. Untätigkeit von Gewobag & Co in Fragen der Sicherheit, Ordnung, Reparatur und Instandhaltung. Weiterlesen → “Pfiffe, Buhrufe und Klageforderung …” </span

Rondellkonzert vom Montag und die Gewobag-Knusperhäuschen:

Erst Nikolaus dann Knusperhaus

Trotz der frostig-kalten Temperaturen, ziemlich heiße Tage und ein volles Programm für das kleine Team der Offenen Familienwohnung: Erst die gelungene Einstimmung mit dem Berliner Bläserquartett auf den Nikolausabend und die Adventszeit, mit vielen kleinen und großen Gästen aus den Häusern rund um das Rondell am Ring und schon am Folgetag ging es weiter mit dem ersten gemeinsamen Basteln von Knusperhäuschen, die “alle Jahre wieder” von der Gewobag für Adventsbasteleien zur Verfügung gestellt werden. Weiterlesen → “Erst Nikolaus dann Knusperhaus” </span