Hallo Nachbar*in – Stärkung von Hausgemeinschaften

Laufzeit: 2019-2021

Bürger*innen und Fachkräfte versuchen im Projekt „Hallo Nachbar*in“ neue Ansätze und Lösungen, um dem Gedanken der Nachbarschaft neue Impulse zu geben und so Hausgemeinschaften und das Gemeinwesen zu fördern und zu beleben. Der Fokus liegt dabei auf der Ausbildung von Mediator*innen, dem Aufbau einer Anlaufstelle zur Schlichtung nachbarschaftlicher Konflikte und der Arbeit in konkreten Hausaufgängen.

Dazu werden im ersten Teil des Projekts ehrenamtliche Bewohner*innen und Vertreter*innen von Institutionen im Stadtteil zu Konfliktmediator*innen ausgebildet, um die friedliche und außergerichtliche Beilegung von Konflikten zu ermöglichen. Zu den wichtigsten Aufgaben der Anlaufstelle zählt die Aufnahme von Fällen, Öffentlichkeitsarbeit, um die Arbeit der Mediator*innen und Ehrenamtlichen bekannt zu machen und die Koordination und Begleitung der Mediator*innen während und nach der Ausbildung.

In den einzelnen Hausaufgängen werden von engagierten Nachbar*innen Aktionen durchgeführt, z.B. das Anbringen einer Nachbarschaftstafel oder ein Hoffest. Es soll durch „aufsuchende“ Arbeit wie Gespräche an der Haustür, Infostand vor der Haustür/im Treppenhaus, Einladung zum Kaffeeklatsch das Kennenlernen angeregt und die Gemeinschaft durch gemeinsame Aktionen vertieft werden. So werden gute Beziehungen, sozialer Frieden und ein gutes Zusammenleben im Viertel gestärkt und die Bewohner*innen können durch neue Kontakte und Tätigkeitsfelder mehr für sich und Andere bewirken, Probleme im Wohnumfeld angehen und eine höhere Lebensqualität erfahren.

Rechte Spalte

  • Handlungsfeld:
    Nachbarschaft (Kultur, Gemeinwesen, Integration, Gesundheit)
  • Programmjahr:
    2019
  • Laufzeit:
    2019-2021
  • Projektträger:
    Gemeinwesenverein Heerstraße Nord e.V.
  • Link:
    Internetseite des Trägers
  • Fördersumme:
    63.000.- €
  • Fonds:
    Projektfonds