Geschlechterdifferenzierende Jugendarbeit

Laufzeit: 2017-2019

Jugendliche und junge Erwachsene bauen im Projekt Strukturen für eigenständige Beratungs- und Unterstützungsangebote auf. Sie erhalten jeweils (temporär) Räume zur Verfügung und bekommen Rückhalt und verbindliche Begleitung durch Sozialpädagogen, die in den vergangenen Jahren durch kontinuierliche Beziehungsarbeit Grundlagen dafür geschaffen haben. Dazu gehören Aktivitäten wie Sportangebote, gemeinsames Kochen uns Spiele sowie Beratung zu Bildungs- und Berufswegen und zur Lebenssituation allgemein. Die „Peers“ (16-25 Jahre) bilden ein eigenes Netzwerk, verabreden sich zu Treffen und Entscheidungsverfahren, formulieren Bedarfe und Ziele und entwickeln Projektideen und Angebote. Durch diese Herangehensweise prozessorientierter Jugendarbeit werden Selbsthilfepotentiale kontinuierlich gestärkt und die Emanzipation von Jugendlichen, v. A. der jüngeren Altersgruppe von 12-16 Jahren) gefördert.

Darüber hinaus hat sich eine Gruppe von Mädchen in der Altersgruppe 12-14-Jähriger etabliert. Die selbstgestalteten Angebote umfassen Kochen und gesunde Ernährung, Mode und Kosmetik, Lebensfragen wie Geschlechterrollen, Beziehungen, Sexualität und Freundschaft. In einem geschützten Rahmen werden die Grundlagen gelegt für ein stabiles Netzwerk von jungen Frauen und Mädchen im Stadtteil, die ebenso als Ansprechpartnerinnen, Vorbilder und Multiplikatorinnen im Stadtteil wirksam werden können und sich für Hilfe zur Selbsthilfe engagieren.