Wann endlich kommt der Müll weg?

Oder: Wie lange dauert eigentlich “zeitnah”? 
Vor über einem Jahr wurde auf dem bezirkseignenen Grünstreifen – nur wenige Meter entfernt vom NaturErfahrungsRaum NER und gegenüber vom Spielplatz bzw. Jugendfreizeitgelände JFG Cosmarweg 71 – ein Altkleidercontainer illegal abgestellt. Bald klebte auf ihm der amtliche “Einziehungsbescheid”, der dann 2021 – nachdem der Container umgeworfen wurde – erneuert  wurde und seitdem den Boden des Kastens ziert. Schon mehrmals vom JFG/NER-Mitarbeiter beim Amt reklamiert. Nun, am 29. Juni, gab es die erfreuliche Mitteilung vom Straßen- und Grünflachenamt: Der Container “wird zeitnah abgeholt”!

Die Freude war beim NER/JFG-Team groß, denn so gab es Hoffnung, dass noch vor Beginn des bezirklichen Ferienprogramms Luft und Sonne für Kids, am Cosmarweg, der unschöne, unhygienische und z.T. auch nicht ungefährliche Unrat auf dem Grünstreifen beseitigt sein dürfte.

Passiert ist aber in den zwei Wochen, nix, nada, njiente!
Pardon: Stimmt nicht ganz, denn  herumliegender alter Müll hat nun mal eine magische Anziehungskraft auf neuen Müll.  Und davon kam auch in den letzten Tagen einiges dazu, am Cosmarweg.

Da bleiben “nur” noch zwei offene Fragen an das zuständige Amt: 
1.) Welche Fristen sind einzuhalten um als “zeitnah” gelten zu dürfen? 
2.) Wird eigentlich “nur” der Container  abgeholt – wie für zeitnah angekündigt – oder nimmt das mit der “Entsorgung” beauftragte Unternehmen auch gleich den diversen Müll und Schrott auf und rund um den Altkleidercontainer mit?

 

Die “grüne Ecke” an den Staakener Feldern zwischen der Großwohnsiedlung und Alt-Staaken ist offenbar, weil abgelegen, eine beliebter Ort für Ablagerungen vornehmlich gewerblicher Umweltschweine, siehe

zum nachlesen:
Wieder Umweltschweine am Cosmarweg v. 26. Nov. 2020
Der Müllberg wächst am Cosmarweg  v. 9. Dez. 2020

  1. Ich frage mich, was die Absichtserklärungen von Senat, Bezirksamt und Wohnungsbaugesellschaften bisher gebracht haben?
    Wie ich für mich festgstellen muss: Nichts erkennbares!

    Der alte Trott ist wieder eingekehrt, dabei sind noch nicht einmal die Brandschäden behoben.
    Die Vorkeller werden schon wieder durch Hausrat vermüllt.
    Geht man durch das Parkhaus, das gerade von der Gewobag auf seine Mieterschaft hin überprüft wurde, sieht man unverschlossene Parkboxen, die vermüllt sind oder Boxen, deren Nutzung nicht dem entrsprechen, wofür ein Parkhaus gebaut und zugalassen wurde. Wofür dann die ganze Aufregung für die Mieter, wenn am Ende wieder nur Müll dabei rauskommt und die Parkplatznot vor dem Parkhaus unverändert bleibt?

    Haben die Sachschäden nicht gereicht, die in den letzten Monaten verursacht wurden?
    Da sich die Wohnungsbaugesellschaften haushalterisch über Jahre verteilt die Videoanlagen finanzieren und dann eventuell (?) auch noch Installieren, soll also alles so weitergehen, wie bisher?
    Weshalb stellt man nicht endlich eine Person ein, die sich ausschließlich um diese alltagsbezogenen Sicherheitsprobleme kümmert, sie bekannt macht und auch Verursachern die Rechnung dafür überreicht? Folgerichtig wäre dann auch, wenn die bekanntgewordenen Mängel zeitnah beseitigt werden würden.
    Es ist natürlich einfacher, der gesamten Mietergemeinschaft die Rechnung der Sondermüllabfuhr über die Betriebskostenabrechnung zu präsentieren. “Danke!”

    Weshalb gibt es eigentlich Hausordnungen für Wohngebäude und Nutzungsvorschriften für Parkhäuser?
    Und wenn es diese gibt, sollten sie auch von den zuständig Verantwortlichen überprüft und durchgesetzt werden. Eine Billanz zwischen Wegsehen und den Sachschäden gegenüber der gleichmäßigen Kontrollgänge sollte jeder Betriebswirtschaftler erstellen können.
    Auch wenn es anscheinend nur noch wenige Mieter gibt, die sich an Vorgaben halten: Es gibt sie tatsächlich “noch”! Wie lange?

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