Kurioses von der "Müllecke" am Cosmarweg:

Das amtliche “Zeitnah” dauert noch!

Da mussten sich die Akteure vom Jugendfreizeitgelände am Cosmarweg doch recht verwundert die Augen wischen: Kaum zu glauben, denn der schon mehrfach gemeldete und reklamierte, von den Eigentümer:innen ausgemusterte und illegal “entsorgte” Altkleider-Container ziert – trotz der am 29. Juni vom Straßen- und Grünflächenamt angekündigten “zeitnahen Abholung” – noch weiterhin den bezirklichen Grünstreifen vis-à-vis der Spiel-, Naturerlebnis- und Ferienprogramm-Anlagen für Kids und Teens an Spiero- Ecke Cosmarweg. Nur der angehäufte Müll drumherum, der war verschwunden. (s. Wann endlich kommt der Müll weg? v. 13.7.22)

Ist das Kunst oder darf das weg? Mag sein: die vom Bezirk mit der Abholung Beauftragten haben sich vielleicht gedacht, der Altkleidercontainer ist quasi als “flachgelegtes Mahnmal” Teil der kreativen Jugendarbeit am NaturErfahrungsRaum und dem von Staakkato geführten Haus auf dem Jugendfreizeitgelände am Cosmarweg 71, das gerade in den Zeiten der dort laufenden, vom Bezirk geförderten Ferienprogramme Kinder in Luft und Sonne, auf jeden Fall dauerhaft erhalten bleiben muss.

Egal, auf jeden Fall ist es ein Indiz dafür: ein amtliches “Zeitnah” kann auch länger als “nur” drei Wochen.

Vielleicht kann das Amt ja mal “zeitnah” den Containerservice anrufen oder ihm ‘ne Email schicken?

 

  1. Passt, wie der 10-Punkte-Plan, der als vereinbartes Maßnahmenpaket von Gewobag, Senatsinnenverwaltung und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen beschlossen wurde und von dessen Umsetzung nicht einmal im Ansatz (Mülleckenbeseitigung, Schrottautos entfernen, Sicherheitskontrollgänge) etwas zu bemerken ist.

    Wie sagte mein Vater früher zu mir:
    Alles Schönwetterreden; an den Taten musst Du sie messen!
    Wie es scheint: Er hatte recht.

    Interessant dabei ist: Die Miete regelmäßig einzuziehen, wird nicht vergessen!

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